Samstag, 22. Januar 2022

The Green Knight

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: David Lowery

 Die Jugendjahre des Ritters Gawain...

"The Green Knight" ist ein fantasievoller Mittelalterfilm, der sich auf die Artusepik "Sir Gawain and the Green Knight" bezieht.
Regisseur des opulenten und meditativen Kinoabenteuers ist der US-Regisseur David Lowery, der Andrej Tarkowski und Kenneth Brannagh als Inspirationsquelle nennt. Sein Film wirkt daher auch nicht wie ein typischer US-Historienfilm, sondern es fällt eine europäische Machart auf. Sein erster Film "St. Nick" erschien 2009, es folgte vier Jahre später "The Saints - sie kannten kein Gesetz". 2016 kam sein Fantasyfilm "Elliot, der Drache" in die Kinos, der von Disney produziert wurde. Dennoch ist "The Green Knight" seine bislang ambitionierteste Arbeit. Insgesamt machte der Film knapp 19 Millionen Dollar Umsatz.
Die Inszenierungweise ist düster und sowohl Bild und Musik sind ein wichtiger Teil um durchgängig diese eigenartige Atmosphäre beibehalten zu können. Dev Patel spielt den schwankenden Helden Sir Gawain, einer der Ritter der legendären Tafelrunde von König Artur.
Gawain ist noch sehr jung und er lebt ein sehr exzessives Leben - manchmal auf dem Schlachtfeld, wahrscheinlich genauso oft in den Wirtshäusern und Bordellen. Er ist ein jugendlicher Held, dessen Mut noch schankend scheint. Am Weihnachtsabend erscheint er auf Schloß Camelot, da er von König Arthur (Sean Harris) und dessen Frau (Kate Dickie) zu den Feierlichkeiten eingeladen wurde. Gawains Mutter (Sarita Choudhury) ist eine Hexe, die für ihren wankelmütigen Sprößling eine mystische Prüfung heraufbeschworen hat. Diese kommt auch an diesem Weihanchtsabend in der Gestalt des furchterregenden Grünen Ritters (Ralph Ineson). Dieser riesenhafte, wild wirkende Ritter, der ebenso grün ist wie sein Pferd, kommt in die Halle des Schlosses geritten und fordert den König und die Tafelrunde spöttisch heruas. Wenn einer des großen Ruhmes würdig ist, dann solle dieser mutige Held auch die gigantische Axt als Waffe nehmen, die dieser Ritter selbst mitgebracht hat und ihm damit einen Schlag zu versetzen. Sollte der grüne Ritter diesen Schlag überleben, dann dürfte dieser genau ein Jahr später diesen Schlag erwidern. Der König nimmt diese Herausforderung an, doch sein Neffe Gawain bittet ihn darum, dass er diesen Schlag ausführen darf. Gawain schlägt dem Grünen Ritter den Kopf ab. Doch dieser fällt nicht tot zu Boden. Er hebt seinen abgetrennten Kopf auf und verlässt mit seinem Pferd den Saal. Am Ende ermahnt er Gawain, dass dieser seinen Schwur nicht vergesse. Er solle zu diesem Zweck in einem Jahr zur grünen Kapelle kommen, um dann dort den Vergeltungsschlag entgegenzunehmen....







Irgendwann ist es dann soweit. Gawain muss aufbrechen und seinen Schwur einlösen. Diese Reise wirkt immer mehr wie ein Traum und der Ritt zur grünen Kapelle wird mehr und mehr von einer gewissen Orientierungslosigkeit begleitet.  Gawains Erlebnisse wirken manchmal real, manchmal eher halluzinatorisch und beide Ebenen vermischen sich. Er freundet sich auf seiner Odyssee, die wahrscheinlich den Tod bringt, mit einem Fuchs an und bis er tatsächlich am Bestimmungs- und Schicksalsort auftaucht, muss er einige weitere seltsame Abenteuer in einer nicht gerade einladenden Winterlandschaft bestehen. In weiteren Rollen sind Alicia Vikander und Barry Keoghan zu sehen. Filmfreunde, die auch an einer nicht linearen Handlungsebene Gefallen finden, werden sicherlich bei diesem sehr besonderen Film begeisternde Momente finden.






Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Cry Macho


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Clint Eastwood

Der Junge und der Rodeoheld...

Clint Eastwood dreht auch noch im betagten Alter von 91 Jahren gute Filme. Auch der kontrovers diskutierte Neo Western "Cry Macho" gehört dazu, auch wenn er stark an "Gran Torino" erinnert, den Eastwood 13 Jahre zuvor inszenierte und der ihm gesamthaft damals etwas besser gelang als "Cry Macho".
Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman von N. Richard Nash aus dem Jahr 1975, dessen Verfilmung schon sehr oft angedacht wurde. Eastwood hat das Vorhaben nun realisiert und spielt auch gleichzeitig die Hauptrolle des Films. Dies hat ihm die meisten Kritiken eingebracht, denn viele meinten, dass er nun mit über 90 Jahren nicht mehr für diese Rolle passen würde. Man hätte sich einen 30 Jahre jüngeren Hauptdarsteller in der Rolle des ehemaligen Rodeostars Mike Milo gewünscht. Allerdings spielt Eastwood seinen Part dennoch recht überzeugend und das Drehbuch schrieb Nick Schenk, der für Eastwood auch die Drehbücher zu "Gran Torino" und "The Mule" verfasste. Mit nur 15 Millionen Dollar Einspielergebnis war der Film leider auch wie Eastwoods Vorgänger "Richard Jewell" ein kommerzieller Flop an der Kinokasse.
Die Story beginnt im Jahr 1979 als er texanischen Rodeo Star Mike Milo (Eastwood) aufgrund einer schweren Rückenverletzung in den Ruhestand geht. Im folgenden Jahr wird er von seinem ehemaligen Boss Howard Polk (Dwight Joakam) für eine delikate Mission engagiert. Mike soll nach Mexiko City fahren und dort Howards 13jährigen Sohn Rafael (Eduardo Minett) zurückbringen, der bei seiner Mutter Leta (Fernanda Urrejola) lebt. Die ist zwar wie Rafaels Vater auch vermögend, doch sie hat ständig wechselnde Männerbekanntschaften. Der Sohn ist wild und treibt sich auf der Straße herum. Zu finden ist der Junge bei illegalen Hahnenkämpfen. Dort tritt er mit seinem Hahn "Macho"an. Leta wird mit dem Jungen nicht mehr fertig und gibt schließlich Mike vorerst das "ok" dass er Rafael - sofern er den Jungen dazu bewegen kann - mit zu seinem Dad nehmen kann. Dies ist aber nicht die Wahrheit, denn als sie erfährt, dass Mike es tatsächlich geschafft hat, Zugang zu dem rebellischen Jungen zu bekommen und ihn überreden konnte zum Vater zu fahren, lässt sie ihre Männer fürs Grobe los, die Mike an der Fahrt nach Texas hindern sollen. Diese Fahrt durch Mexiko in Richtung Grenze, wo der Vater auf die beiden wartet, wird immer mehr zu einer kleinen Odyssee der ungleichen Gemeinschaft. Doch der alte Mann und der Junge freunden sich an. Beide hegen eine Begeisterung für Pferde. Weil das Auto defekt liegen bleibt, müssen sie einige Tage pausieren. Dort lernen sie die Bardame Marta (Natalia Traven) kennen, eine Witwe mit vier Kindern. Die Zeit dort erweist sich als regelrechte Idylle für die beiden Reisenden...



"Cry Macho" ist höchst altmodisch inszeniert, was aber auch den Charme des Films ausmacht. Es ist eine schöne Reise, die von Eastwood unaufgeregt und geradlinig wie immer inszeniert wurde. Der britische Kameramann Ben Davis (Eternals, Kick-Ass, 7 Psychos, Three Billboards, Guardians of the Galaxy) fängt die Reise mit schönen und atmosphärischen Bildern sehr gut ein. Ein sehr gelungenes Road Movie über Freundschaft, Liebe und über das was wirklich zählt im Leben. Eastwood überzeugt einmal mehr mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Ironie als reflektierender Chronist amerikanischer Befindlichkeiten.



Bewertung: 8 von 10 Punkten. 
 

Der Fall Richard Jewell


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Clint Eastwood

Falscher Verdacht...

In seinem Spätwerk greift Clint Eastwood sehr oft auf reale Ereignisse zurück. So befasste sich "Sully" mit dem dem US-Airway Flug 1549, der auf dem Hudson River in New York landete. "15:17 to Paris" nahm Bezug auf den Anschlag im Thalys Zug im August 2015 und "American Sniper" erzählt die Geschichte vom United States Navy Seales Scharfschützen Chris Pyle, der in seiner aktiven Kriegslaufbahn 160 Feinde "neutralisierte". Auch "Richard Jewell" aus dem Jahr 2019 geht auf ein echtes Ereignis zurück. Am 27. Juli 1996 brachte der Terrorist Eric Rudolph einen aus drei verbundenen Rohrbomben bestehenden Sprengsatz mit einem Gewicht von über 18 Kilogramm im Centennial Olympic Park in Atlanta zur Explosion. Die durch Fernzündungen gesprengten Bomben enthielten Nägel und Dynamit. Obwohl der Sprengsatz kurz vor seiner Detonation von einigen Jugendlichen entdeckt worden war und dem Security Mitarbeiter Richard Jewell sehr verdächtig vorkam, konnte das Attentat nicht mehr verhindert werden. Die Bomben zündeten sehr nahe der Konzerttribüne, auf der sich mehrere tausend Menschen zu dieser Zeit aufhielten. Es war durch das beherzte Eingreifen von Richard Jewell jedoch möglich, dass die Evakuierung des Tatorts noch kurz zuvor eingeleitet wurde und so viele Menschenleben gerettet werden konnten. Doch für 2 Zuschauer kam jede Hilfe zu spät, ausserdem wurden 111 Personen verletzt. Eastwoods Film spielte leider nur die hohen Budgetkosten von ca. 40 Millionen Dollar ein, daher gilt das von der Kritik gut bewertete Alterswerk als kommerzieller Flop. Richard Jewell (gespielt von Paul Walter Hauser) ist der tragische Held der Geschichte. Zuerst wird der stark übergewichtige Aussenseiter und Mitarbeiter einer privaten Wachfirma als Held gefeiert, dann nimmt ihn das FBI als Hauptverdächtigen ins Visier ihrer schlampigen und einseitigen Ermittlungen. Denn sehr schnell hat sich der Ermittler Tom Shaw (Jon Hamm) auf ihn als Einzeltäter festgelegt, weil der Mann einfach ins Profil eines einsamen und verkannten Aussenseiters passt, der sich durch diese entdeckte Bombe selbst zum Helden machen wollte. Ein Ansehen, dass der Patriot und Jagdliebhaber schon immer haben wollte, das ihm aber nie zuteil wurde. Shaw gibt der eifrigen Journalistin Nancy Scruggs (Olivia Wilde) vom Atlanta Journal-Constitution diesen Tipp in Sachen interner Ermittlungen und ihre Zeitung bringt als Erste die Schlagzeile, dass gegen Jewell ermittelt wird. Von nun an beginnt eine katastrophale Hexenjagd, das Haus von Jewell wird von den Medien belagert, die fürsorgliche Mom (Kathy Bates) ist einem Nervenzusammenbruch nahe. Zum Glück nimmt Jewell Kontakt zu dem Anwalt Watson Bryant (Sam Rockwell) auf, der den Fall übernimmt und versucht Jewell, dem die Todesstrafe droht, den Hals aus der Schlinge zu ziehen....





Das American Film Institute war begeistert und so nahm sie den Film in ihre Top 10 Bestenliste des Jahres auf. Kathy Bates wurde sowohl für den Oscar als auch für den Golden Globe nominiert, aber die auch die schauspielerischen Leistungen der anderen Akteure - allen voran von Sam Rockwell - sind unbedingt erwähnenswert. Eastwoods Inszenierungsstil ist klar und schnörkellos und vor allem bis zum Schluß packend und mitreissend. Es ist ein sehr spannendes Lehrstück über die Medien, die zur Hetzjagd anstimmen. Darüberhinaus macht das FBI alles andere als eine gute Figur.




Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Sein Steckbrief ist kein Heiligenbild


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Julio Buchs

Billy auf der schiefen Bahn...

Der leider viel zu früh verstorbene deutsche Schauspieler Peter Lee Lawrence (1944 bis 1974) ist bis heute vor allem den Fans des ItaloWestern ein Begriff. Er spielte die Hauptrolle in Filmen wie "Glut der Sonne", "Stirb oder töte" oder "Sein Wechselgeld ist Blei". In dem 1967 inszenierten Western "Sein Steckbrief ist kein Heiligenbild" (Originaltitel:El Hombre que mato a Billy el Nino" von Regisseur Julio Buchs ist er als Hauptfigur "Billy the Kid" zumindest rein optisch perfekt besetzt. Die Figur des Billy the Kid taucht natürlich sehr oft im Western Genre auf, so beispielsweise in Sam Peckinpahs "Pat Garrett jagt Billy the Kid", dort wird er von Kris Kristofferson verkörpert. In Stan Dragotis dreckigem Spätwestern "Dreckiger kleiner Billy" wurde die Rolle von Michael J. Pollard gespielt. Bei den Fans sehr geschätzt ist die Arthur Penn Verfilmung "Einer muss dran glauben" mit Paul Newman. Auch im John Wayne Western "Chisum" ist Billy the kid einer der Akteure, diese Rolle übernahm Geoffrey Deuel. In den 80er Jahren übernahm Emilio Estevez im Kassenhit "Young Guns" die Rolle des legendären jungen Revolverhelden. Interessanterweise hält sich der spanische Regisseur Julio Buchs oft an die Fakten, was beim Spaghetti Western ja eher eine Seltenheit darstellt.  Lediglich der Grund für Billys Laufbahn in die Gesetzlosigkeit wird in "Sein Steckbrief ist kein Heiligenbild" mit der Vergewaltigung der Mutter (Gloria Milland) in Verbindung gebracht. Billy tötet den Mann. Und auch die Liebe zu Tunstalls Tochter ist frei erfunden. Der Hauptpart des Films ist natürlich die Freundschaft von Billy zu dem älteren Pat Garrett (Fausto Tozzi), der Billy dazu rät die Gegend zu verlassen, denn die Verwandten des Toten wollen Blutrache nehmen. Billy mordet weiter, er kann nicht mehr anders und sein Steckbrief hängt überall. Sein Weg führt in schicksalshaft nach Lincoln, wo ein blutiger Rinderkrieg ausbricht. Der junge Mann ist immer wieder bemüht ein normales Leben als Cowboy zu führen und er findet Arbeit bei Chisum und zuletzt beim englischen Rancher John Tunstall (Luis Prendes). Dort verliebt sich Billy in Tunstalls Tochter Helen (Dianik Zurakowska)....



Im August 1970 lief der Film in den deutschen Kinos. Es ist auch ein Film eines jungen Mannes und seiner Ersatzväter. Beim Mord des einen Ersatzvaters sinnt Billy nur noch auf Rache. Er kennt nur ein Ziel, was ihm am Ende aber auch das junge Leben kostet. Wobei die beiden älteren Vorbilder rein altersmäßig eher große Brüder waren.




Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.

Black Widow


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Cate Shortland

Natasha Romanoffs Familiengeschichte....

Wenn "Black Panther" dunkelhäutige Comichelden präsentiert und "Chai Chi" eine asiatische Martial Arts Variante zeigt, dann kann man bei "Black Widow" von echter Frauenpower sprechen - weg von den männlichen Helden im Marvel Kosmos. Auch die Regie vertraute man weiblichen Händen an - Cate Shortland inszenierte den Blockbuster, der an der Kinokasse mehr als 380 Millionen Dollar einspielte. Da das Budget bei ca. 200 Millionen Dollar lag, zeigten sich die Producer dennoch enttäuscht. Es war seit langem der schwächste Marvel Film im Kino.
Im Film selbst steht ein Geschwisterkonfikt im Mittelpunkt, der auch die Geschichte von Avenger Natasha Romanoff erzählt, die aus anderen Marvel Filmen bestens bekannte Kämpferin Black Widow. Gespielt wird die Heldin natürlich von Scarlett Johannson. In einer weiteren Hauptrolle ist die britische Schauspielerin Florence Pugh als Schwester von Natasha zu seheh - sie konnte bereits mit Filmen wie "Lady Macbeth", "Midsommar" und "Little Women" überzeugen. Olga Kurylenko und Rachel Weisz komplettieren das schlagkräftige Frauen-Quartett.
Die erste Sequenz führt den Zuschauer zurück in die Kindheit von Natasha (Ever Anderson) und ihrer kleineren Schwester Yelena (Violet McGraw), die mit Mom und Dad in einer Kleinstadt in Ohio leben. Eines Tages kommt der Vater (David Harbour) besorgt von der Arbeit nach Hause und sagt seiner Frau Melina (Rachel Weisz), dass es Zeit wird die Zelte abzubrechen - eine Stunde Zeit bliebe noch. Den beiden Mädchen wird erzählt, dass sie nun nur noch das nötigste mitnehmen können und die ganze Familie zu einem Abenteuer aufbricht. Sie steigen in das Auto, fahren los und schon hört man die Polizeisirenen von Weitem. Tatsächlich sind die Eltern der Mädchen verdeckt russische Schläferagenten und die wahre Identitiät des Vaters ist kurz zuvor aufgeflogen. Mit mehreren waghalsigen Manövers kann eine Propellermaschine von der Mutter gestartet werden, die die Flüchtigen alle heil nach Kuba bringt. Dort wird die Familie vom russischen Geheimdienst getrennt. Die beiden Mädchen werden später für das russische Red Room Programm ausgewählt - ein Programm, dass kleine Mädchen zu Profikillerinnen ausbildet.
21 Jahre später erhält Natasha, die bereits ein Avenger ist, eine Nachricht ihrer Schwester, die bis vor kurzem immer noch für den russischen Geheimdienst und damit für den fiesen General Dreykofv(Ray Winstone) arbeitet....




Bevor die Sisters gemeinsam kämpfen, fighten sie in einem Appartment in Budapest gegeneinander. Erst dann nehmen die beiden Ladys den Kampf gegen den Bösen auf. Und es gibt auch ein Wiedersehen mit den damaligen Eltern, die nur Scheineltern waren. Diese Szenen zu viert sind teilweise ganz amüsant, man kann nur sagen "eine schrecklich nette Familie". Aber gut, dass sie sich am Ende doch noch - nach einigem Hickhack - gemeinsam als Quartett dem Feind stellen. Ingesamt ist die Marvelsche Feminin-Variante sehr unterhaltsam und sehr temperamentvoll inszeniert. Natürlich für ein sehr junges Zielpublikum.




 Bewertung: 7 von 10 Punkten.