Mittwoch, 13. Februar 2019

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

























Regie: Peter Jackson

Schlacht bei Helms Klamm...

2002 ging die "Herr der Ringe" Trilogie in die zweite Runde. An der Kinokasse sah es noch besser aus. Mit einem Einspielergebnis vbon 926 Millionen Dollar ließ "Die zwei Türme" den großen Konkurrenten Harry Potter hinter sich und landete auf Platz 1 der Kino Jahrescharts. Es gab aber - verglichen mit dem Vorgänger - etwas weniger Zuspruch bei der Vergabe der Oscars. Nur in sechs Kategorien gabs diesmal eine Nominierung (bester Film, bestes Szenenbild, bester Schnitt, bester Ton) am Ende sprangen zwei Trophäen (Beste visuelle Effekte, bester Tonschnitt) heraus.
Die Kinofassung dauerte 172 Minuten, der Directors Cut kam auf stolze 235 Minuten. In dieser längeren Fassung profitiert dieser zweite Teil der Fantasy Saga erheblich, vielleicht sogar noch mehr als die beiden anderen Filme und macht aus Teil 2 einen extrem opulenten Ritterfilm, der vor allem das Schicksal des Königreichs Rohan zum Thema hat. König Theoden (Bernard Hill), der durch seinen Gesandten Grima Schlangenzunge (Brad Dourif) unter den Einfluss Sarumans geraten ist und seine geistige und körperliche Kraft immer mehr verliert. Viel mehr im Mittelpunkt der Geschichte steht nun auch Gollum (Andy Serkis), der vor sehr langer zeit Smeagol hieß und aufgrund des Ringes einen Mord beging und den Ring lange Zeit besaß. Gollum ist eine schizophrene Persönlichkeit, die hin- und hergerissen ist. Eine dieser Persönlichkeiten will mit aller Macht wieder seinen Ring bekommen und bietet Frodo (Elijah Wood) und seinem treuen Begleiter Samweis Gamdschie (Sean Astin) seine Hilfe an nach Mordor zu gelangen, wo der Ring in den Schicksalsberg geworfen werden soll. Nur so kann dieser Ring Saurons für alle Zeit zerstört werden. Gandalf kehrt auch zurück - stärker denn je. Aus Gandalf, dem Grauen wurde Gandalf, der Weiße. Ihm gelingt es auch die Kräfte des geschwächten König wieder herzustellen. Aragon (Viggo Mortensen) liebt Arwen (Liv Tyler), die sogar auf ihre Unsterblichkeit verzichten will, nur um Aragons Frau zu werden. Ihr Vater Elrond (Hugo Weaving) kann die Entscheidung seiner Tochter nur schwer akzeptieren. Auch Theodens Nichte Eowen (Miranda Otto) hat Augen für Aragon, der immer mehr zum Führer der Schicksalsgemeinschaft wird. Schließlich ist er ja auch der Erbe der Königswürde von Gondor und Arnor. Doch zuvor gilt es sich einem 10.000 Mann starken Heer der Uruk-Hai zu stellen, die sich vor der Burg Hells Klamm aufgestellt haben. Die als unbezwingbar geltende Festung hat jedoch eine Schwachstelle. Der Feind nützt dies gnadenlos aus. Doch immerhin kommen den Menschen die Elben zu Hilfe, gemeinsam versuchen sie gegen dieses Heer des Grauens zu bestehen. Die von den Orks gefangen genommen und seither verschollenen beiden Hobbits Meriadoc (Dominic Monagham) und Peregrin (Billy Boyd) sind in den Fangorn Wald geraten und machen die Bekanntschaft mit dem Baumhirten Baumart. Als dieser sieht, dass Saruman den Wald schon teilweise zerstört hat, kann er alle Baumhirten zum Kampf gegen Isengard gewinnen. Auch Gandalf kommt zur rechten Zeit. Mit Eomer (Karl Urban), dem Bruder von Eowen gelingt es die feindliche Armee zu besiegen. Frodo, Samweis und Gollum werden von Faramir (David Wenham), dem jüngeren Bruder von Boromir, gefangen genommen. Doch am Ende entscheidet Faramir Frodo mit dem Ring ziehen zu lassen...





 
Auf ins letzte entscheidende Drittel und zum dritten Teil "Die Rückkehr des Königs", der dann als Abschluß zum ganz großen Triumph seines Machers Peter Jackson werden sollte. Der Mittelteil hat die undankbare Aufgabe Anfang und Ende miteinander zu verbinden, dennoch hat Peter jackson für die entscheidenden indivuellen Anteile gesorgt, was den zwei Türmen einen eigenständigen Charakter verleiht. Drei Handlungsstränge wechseln sich immer wieder ab
Trotz der vielen Schlachten ist "Die zwei Türme" tatsächlich ganz stark geprägt von der Figur des Gollum. Andy Serkis spielte diesen Gollum, indem er seine Stimme und seine Bewegungen am Set zur Verfügung stellte und später im Motion Capture-Anzug auftrat. Seine Szenen wurden zweimal mit und ohne ihn gedreht. Ursprünglich sollte Gollum nur ein CG-Charakter sein, aber Jackson war von Serkis 'Vorspannband so beeindruckt, dass sie ihn auch am Set verwendeten.
Erwähnenswert ist dabei auch der Song von Emiliana Torrini, der zu hören ist. Ihr "Gollums Song" ist sogar noch schöner als Enyas Song "What it be" aus dem ersten Herr der Ringe Film.






Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

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