Sonntag, 26. April 2026

Mission Impossible 4












Regie. Brad Bird

Action im Kreml und im Burij Khalifa...

Regisseur Brad Bird wurde vor allem durch seine Regiearbeit für die Animationsfilme "Die Unglaublichen - The Incredibles" und "Ratatouille" bekannt, für die er jeweils mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. 2011 übernahm er der Regie für den vierten "Mission Impossible" Film. Der Originaltitel des Actionspektakels ist "Mission Impossible - Ghost Protocol" - in Deutschland erhielt er den Filmtitel "Mission Impossible - Phantom Protokoll". Er spielte weltweit 694 Millionen US-Dollar und ist damit nach Umsatzzahlen der bislang zweiterfolgreichste Film der Reihe. Mit diesem Einspielergebnis schaffte Brad Bird den fünften Rang in den Jahrescharts. Das Drehbuch stammt von Josh Appelbaum und André Nemec, die auch als Koproduzenten fungierten. Produziert wurde der Film von Tom Cruise, J. J. Abrams und Bryan Burk.  Der IMF-Agent Trevor Hanaway (Josh Holloway) wird in Budapest von der Attentäterin Sabine Moreau (Lea Seydoux) ermordet, die russische Atomraketen-Startcodes stiehlt, um sie an einen Mann namens „Cobalt“ zu verkaufen. IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) wird zusammen mit einem Informanten namens Bogdan (Mirai Grbic) von Hanaways Führungsoffizierin und Freundin Jane Carter (Paula Patton) sowie dem frisch beförderten Feldagenten Benji Dunn (Simon Pegg) aus einem Moskauer Gefängnis befreit. Das Team erhält den Auftrag, den Kreml zu infiltrieren, um Informationen über Cobalt zu beschaffen. Während ihres Aufenthalts im Kreml verrät Cobalt ihre Tarnung, und sie können fliehen, bevor eine Bombe den Kreml zerstört. Ethan wird vom SVR-Agenten Anatoli Sidorow (Wladimir Maschkow) verhaftet und für den Anschlag verantwortlich gemacht.  Ethan kann fliehen und trifft sich in Moskau mit dem IMF-Sekretär (Tom Wilkinson) und dem Analysten William Brandt (Jeremy Renner). Brandt identifiziert Cobalt als Kurt Hendricks (Mikael Nykvist), einen Strategen, der einen Atomkrieg zwischen den USA und Russland anstrebt. Sie kommen zu dem Schluss, dass Hendricks den Kreml bombardiert hat, um den Diebstahl eines russischen Startkontrollgeräts zu vertuschen. Der Sekretär erklärt, dass der Präsident das „Geisterprotokoll“ aktiviert und sich damit vom IWF distanziert hat. Er befiehlt Ethan heimlich, die Verfolgung von Cobalt fortzusetzen, bevor er von Sidorovs Truppen in einen Hinterhalt gelockt und getötet wird. Ethan entkommt mit Brandt und trifft sich wieder mit Jane und Benji. Sie planen, ein Treffen zwischen Hendricks’ Geschäftspartner Wistrom (Samuli Edelman) und Moreau im Burj Khalifa in Dubai zu infiltrieren, wo Wistrom die gestohlenen Startcodes kaufen will.Das Team plant, die Codes abzufangen, indem es zwei Treffen vortäuscht: Ethan und Brandt geben sich als Wistrom und der Kryptograf Leonid Lisenker aus, um die Codes von Moreau entgegenzunehmen; Jane gibt sich als Moreau aus und übergibt dem echten Wistrom und Lisenker gefälschte Codes. Diese sind gezwungen, die echten Codes preiszugeben, als sie feststellen, dass Lisenker sie sofort authentifizieren kann, indem er radioaktive Isotope auf dem Papier nutzt, um Wistrom anschließend aufzuspüren. Nach dem Kauf verrät Wistrom Lisenker und ermordet ihn. Moreau erkennt, dass der Kauf eine Falle ist, und versucht zu fliehen, wird aber von Jane abgefangen. Als Moreau auf der Flucht Benji angreift, bricht die wütende Jane ihr Versprechen an Ethan, gegen die Mörderin ihres Geliebten vorzugehen, und attackiert Moreau. Brandt hört die Schüsse und stürmt in den Raum, kann Jane aber nicht daran hindern, Moreau zu töten. Sidorov versucht, Ethan festzunehmen, scheitert jedoch. Ethan flieht aus dem Burj Khalifa und verfolgt Wistrom....











Die Akrobatik im Außenbereich des höchsten Wolkenkratzers der Welt (828 Meter) bleibt im Gedächtnis und es gibt weitere sehenswerte Szenen, darunter auch die Sequenz im Kreml. Der Film ist stilvoll, rasant und hat einige packende Actionszenen zu bieten. Alles ist eher absurd und unwahrscheinlich, aber der Unterhaltungsfaktor ist sehr hoch. Am Ende gibts sogar ein Wiedersehen mit Ethan Hunts angeblich toter Frau, die sehr lebendig ist, aber untergetaucht, weil dies doch einen Schutz vor den Feinden ihres Mannes ist. Aber funktioniert dann die Ehe überhaupt noch, wenn sie sich nur aus der Ferne anlächeln und zuwinken können. Kameramann ist Robert Elswitt, der für "There will be blood" einen Oscar gewann. 









Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 
 

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