Regie: John McTiernan
McClane gegen die Söldner...
Für "Stirb langsam – Jetzt erst recht" kam John McTiernan wieder als Regisseur zurück, der ja bereits den ersten Teil von "Die hard" im Jahr 1988 inszenierte. Teil 2 spielte ebenfalls in der Weihnachtszeit und Rennie Harlin nahm auf dem Regiestuhl Platz. Beide Filme waren große Blockbustererfolge, trotz einer starken Übertreibung über die fast unmenschlichen Stärken des Detective John McClaine. Doch Teil 3 übertrifft die beiden vorherigen Filme um Längen - alles sieht spektakulär aus und es gibt keine einzige ruhige Minute zum Verschnaufen. Bei vielen Fans und auch bei den Kritikern wird "Die hard with a Vengeance", der 1995 in die Kinos kam, als die beste Fortsetzung des Originalfilms angesehen. Zumindest beim Umsatz macht sich dieser hohe Zuspruch auch sehr bemerkbar, denn McTiernans Film wurde tatsächlich am Ende des Jahres zum erfolgreichsten Film gekürt. Er überrundete mit dem Einspielergebnis von 366 Millionen Dollar andere Erfolgsfilme wie "Toy Story" (361 Mio.), "Apollo 13" (355 Mio.), "Golden Eye" (352 Mio), "Pocahontas" (346 Mio). Im Film gerät der New Yorker Polizeileutnant John McClane (Bruce Willis) in die Fänge eines mysteriösen Terroristen namens „Simon“ (Jeremy Irons). Dieser erpresst die Stadt New York, indem er droht, mehrere Bomben zu zünden, falls McClane nicht eine Reihe von in der Stadt verteilten Rätseln löst. Widerwillig verbündet sich McClane mit dem Ladenbesitzer Zeus Carver (Samuel L. Jackson) und findet heraus, dass die Terroristen die Goldreserven der Federal Reserve Bank von New York stehlen wollen. „Stirb langsam – Jetzt erst recht“, basierend auf einem Drehbuchentwurf von Jonathan Hensleigh, war der erste Film der Reihe, der nicht direkt auf einer literarischen Vorlage beruhte, und der erste, der nicht von Joel Silver und Lawrence Gordon produziert wurde, nachdem es zwischen den beiden Produzenten zu einem Zerwürfnis mit Willis gekommen war. Stattdessen übernahm Andrew G. Vajnas Cinergi Pictures die Produktion. Die Dreharbeiten fanden in New York City und South Carolina statt. Und gleich in der ersten Szene geht es rund: Das Kaufhaus Bonwit Teller in New York City wird während des morgendlichen Berufsverkehrs durch eine Bombe zerstört. Ein Mann, der sich als „Simon“ ausgibt, ruft die New Yorker Polizei (NYPD) an und bekennt sich zu dem Anschlag. In Form eines „Simon sagt“-Spiels stellt er Forderungen und droht, eine weitere Bombe zu zünden, falls Polizeileutnant John McClane nicht mit einem absichtlich provokanten Schild mit einer rassistischen Beleidigung nach Harlem geschickt wird. Die NYPD gibt nach und schickt McClane nach Harlem, wo er auf den Elektriker und Ladenbesitzer Zeus Carver trifft. McClane erklärt seine Situation, bevor ihn eine Gruppe Männer wegen seines Schildes anspricht und ihn zumindest verletzen wollen. Carver greift ein und rettet McClane. Die beiden fliehen in einem Taxi. Am Polizeipräsidium Nr. 1 angekommen, fordert Simon von ihnen, eine zeitlich begrenzte Herausforderung zu meistern, andernfalls werde er weitere Bomben zünden. Sie einigen sich, und McClane besteigt schließlich die U-Bahnlinie 3 in Richtung Wall Street, um eine von Simon dort platzierte Bombe zu entschärfen. Carver erreicht den Bahnhof vor McClane, findet die Bombe und wirft sie auf die Gleise, kurz bevor sie explodiert. McClane und Carver treffen sich wieder mit der New Yorker Polizei und einigen FBI- und CIA-Agenten. Diese informieren die beiden zunächst darüber, dass Simon „Peter Krieg“ sei, ein Söldner und ehemaliger Oberst der Nationalen Volksarmee. Dann enthüllen sie, dass Kriegs richtiger Name Simon Peter Gruber lautet, der Bruder von Hans Gruber, den McClane Jahre zuvor in Los Angeles getötet hat. Simon ruft daraufhin erneut die New Yorker Polizei an und teilt ihnen mit, dass er in einer der Grundschulen der Stadt einen Sprengsatz platziert hat, der nach Unterrichtsschluss explodieren soll und mit denselben Funkfrequenzen wie die Polizei gezündet werden kann. Simon bietet an, den Behörden den Standort der Schule preiszugeben, wenn McClane und Carver eine weitere zeitlich begrenzte Herausforderung annehmen. Er warnt sie jedoch, dass er den Sprengsatz zünden wird, falls Evakuierungsversuche unternommen werden. Während die beiden Simons nächste Herausforderung lösen, durchsucht die New Yorker Polizei alle Grundschulen der Stadt. McClane erkennt erst relativ spät, dass Simon die Polizei von der Wall Street ablenken will, wo es keine Schulen gibt, und begibt sich zum Gebäude der Federal Reserve Bank von New York. Dort entdeckt er, dass Simons Männer Goldbarren im Wert von 140 Milliarden Dollar mit Muldenkippern aus dem Tresor gestohlen haben. Er verfolgt die Lkw in den im Bau befindlichen New Yorker Wassertunnel Nr. 3, während Carver Simons Herausforderungen fortsetzt....














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