Samstag, 16. Mai 2026

Masquerade















Regie: Bob Swaim

Ein brüchiges Komplott..

"Masquerade" von Bob Swaim ist ein US-amerikanischer Neo-Noir-Film aus dem Jahr 1988. Das Drehbuch stammt von Dick Wolf. Der Film handelt von einer kürzlich verwaisten Erbin in den Hamptons, die sich in einen jungen Yachtkapitän verliebt, der ihr nicht die ganze Wahrheit über seine Vergangenheit erzählt. Dabei bezieht sich der Filmtitel sowohl auf die gleichnamige Yacht der reichen jungen Frau als auch auf die Filmfiguren selbst, die nicht das sind, was sie scheinen - manche tragen Masken und verbergen ihre wahren Motive. So gesehen kennt man dieses Filmmotiv aus einigen Klassikern, vor allem wird man auch an den Meister des Suspence Alfred Hitchcock erinnert, der in "Verdacht" Cary Grant als den Ehemann von Joan Fontaine zeigt und man rätselt, ob er seine Frau umbringen will oder nicht.  Masquerade wurde von Metro-Goldwyn-Mayer produziert und vertrieben und im Frühjahr 1987 auf Long Island gedreht. Der Kinostart war am 11. März 1988. Der Film spielte 15,8 Millionen US-Dollar ein und erhielt gemischte Kritiken. Gelobt wurden jedoch die schauspielerischen Leistungen, die Kameraführung und die Elemente des klassischen Hollywood-Film-Noir. 1989 wurde er für den Edgar Allan Poe Award als Bester Film (Mystery) nominiert.Im noblen Southampton auf Long Island hat der junge Yachtkapitän Tim Whalen (Rob Lowe) eine Affäre mit Brooke (Kim Catrall), der Ehefrau von Granger Morrison (Brian Davies), Tims Chef. Tim ist der neue Kapitän von Grangers Rennsegelboot „Obsession“. Die junge Erbin Olivia Lawrence (Meg Tilly) kehrt kurz nach dem Tod ihrer Mutter nach Southampton zurück. Auf einer Party lernt sie Tim kennen und willigt ein, mit ihm segeln zu gehen. Olivias alkoholkranker Stiefvater Tony Gateworth (John Glover) und dessen neue Lebensgefährtin Anne Briscoe (Dana Delany) wohnen bei ihr. Sie kann ihn leider auch nicht zum Auszug zwingen, da ihm das Testament ihrer Mutter die acht Familienanwesen und eine jährliche Apanage von einer Million Dollar zuspricht, die kaum seine Spielschulden deckt. Olivia verachtet ihren Stiefvater, der ihre Mutter nur des Geldes wegen geheiratet hat.Olivia und Tim segeln auf dem Segelboot „Masquerade“ von Olivias verstorbenem Vater. Später, in Olivias Villa, beleidigt der betrunkene Gateworth Tim, seinen ehemaligen Segelkonkurrenten. Olivia und Tim beginnen eine Beziehung und verlieben sich schließlich. Olivias neu gefundenes Glück wird jedoch bald durch eine weitere hässliche Auseinandersetzung mit Gateworth getrübt, der sich als ihr „Beschützer“ ausgibt und Tim aus ihrem Leben verbannen will. Olivia vertraut ihrer Tante an, dass Tim der erste Mann ist, bei dem sie sich wohlfühlt und dass er kein Interesse an ihrem Geld hat.Gateworth und Tim planen in Wirklichkeit, Olivia wegen ihres Geldes zu ermorden. Als Tim zögert, droht Gateworth, seine dunkle Vergangenheit preiszugeben. Er sagt, der nächste Schritt sei, dass Tim Olivias Vertrauen gewinnt, indem er sie beschützt. An diesem Wochenende schlafen Olivia und Tim miteinander. Wie geplant stürmt der betrunkene Gateworth in Olivias Schlafzimmer, doch Tim verrät ihn und erschießt Gateworth mit dessen eigener Waffe. In der Annahme, die Polizei werde Tim des Mordes beschuldigen, behauptet Olivia, Gateworth in Notwehr getötet zu haben. Tim verschafft sich mit der ahnungslosen Brooke ein Alibi. Während der Ermittlungen findet Officer Mike McGill (Doug Savant) – ein Jugendfreund, der romantisches Interesse an Olivia hat – findet Hinweise darauf, dass Tim möglicherweise an dem Mord beteiligt war, meldet dies aber nicht, vermutlich aufgrund seiner Gefühle für Olivia...





In weiteren Verlauf des Films wird aber noch ein weiteres Komplott zum Tragen kommen. Sehr glaubwürdig ist die Darstellung von Meg Tilly als verträumte und verliebte junge Frau, die völlig ahnungslos ist in welcher Gefahr sie sich ständig befindet. Anleihen beim Film Noir sind natürlich auch gegeben - doch Swaim legte vielleicht zu viel Wert auf die Themen Sex und Geld. 






Bewertung: 6,5 von 10 Punkten. 

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