Regie: Michael Gracy
Der Zirkuspionier...
Dem amerikanischen Zirkuspionier Phineas Taylor Barnim (1810 bis 1891) wurde mit dem Musical "Greates Showman" von Michael Gracy ein schillerndes Denkmal gesetzt. Als Sohn eines Gastwirtes und Ladenbesitzer (Ellis Rubin spielt Barnim als Kind) beginnt seine Lehrzeit in kleinen Einzelhandelsgeschäften. Er führte selbst einen Laden und verkaufte Lose. "Greates Showman" erhielt für den Filmsong "This is me" eine Oscarnominierung und auch eine Golden Globe Nominierung. Bei letzterer Verleihung kam auch ein Sieg heraus. Im 19. Jahrhundert arbeiten der junge P. T. Barnum und sein Vater Philo, ein Schneider, für die Familie Hallett. Barnum verliebt sich in ihre Tochter Charity (Skylar Dunn, später wird sie von Michelle Phillips gespielt). Als Charity die Mädchenschule besucht, schreiben sich die beiden Briefe, bis sie sich als Erwachsene wiedersehen. Sie heiraten schließlich und ziehen ihre beiden Töchter Caroline und Helen in New York City groß. Sie führen ein bescheidenes Leben, und obwohl Charity glücklich ist, sehnt sich Barnum (Hugh Jackman) nach mehr. Barnum verliert seinen Job als Schifffahrtskaufmann, als die Firma aufgrund eines Taifuns, der alle Frachtschiffe der Firma versenkt, in Konkurs geht. Später nimmt er einen Bankkredit auf und nutzt dabei täuschenderweise die verlorenen Schiffe seines ehemaligen Arbeitgebers als "Sicherheit“. Er eröffnet Barnums Amerikanisches Museum in Downtown Manhattan, das verschiedene Wachsfiguren zeigt. Der Kartenverkauf läuft schleppend, daher schlagen Caroline und Helen vor, etwas "Lebendiges“ zu präsentieren. Barnum engagiert „Freak“-Darsteller wie die bärtige Lettie Lutz (Keala Settle) und den kleinwüchsigen Charles Stratton (Sam Humphrey) Dies führt zu höheren Besucherzahlen, aber auch zu Protesten und schlechten Kritiken des bekannten Kritikers James Gordon Bennett (Paul Sparks). Barnum benennt sein Unternehmen in "Barnum's Circus“ um und engagiert den Dramatiker Phillip Carlyle (Zac Efron), um Werbung zu machen. Phillip ist fasziniert von der afroamerikanischen Trapezkünstlerin Anne Wheeler (Zeldana), doch er verbirgt seine Gefühle. Phillip arrangiert ein Treffen zwischen Barnum und seiner Truppe mit Königin Victoria (Gayle Ranking). Barnum überredet die berühmte schwedische Sängerin Jenny Lind (Rebecca Ferguson) zu einer Amerikatournee mit ihm als Manager. Linds Amerika-Debüt ist ein Erfolg. Während ihres Liedes sehen Phillips Eltern ihn und Anne Händchen halten, und er lässt schnell los. Als Barnum die Gunst aristokratischer Gönner gewinnt, distanziert er sich von seiner Truppe und rät ihnen, ohne ihn zu arbeiten. Niedergeschlagen beschließen sie, sich ihren Peinigern entgegenzustellen. Als Phillip und Anne gemeinsam ins Theater gehen, treffen sie Phillips Eltern. Diese werfen ihm vor, "mit dem Personal herumzustolzieren“. Phillip versucht Anne davon zu überzeugen, dass sie zusammen sein können, doch sie ist anderer Meinung und meint, sie würden nie gesellschaftlich akzeptiert werden .Als Barnum Lind auf eine US-Tournee mitnimmt, fühlt sich Charity, die zu Hause bei den Mädchen bleibt, von ihrem Mann isoliert. Während der Tournee entwickelt Lind eine romantische Anziehung zu Barnum. Als er ihre Avancen zurückweist, droht sie mit ihrem Ausstieg und revanchiert sich später mit einem Kuss am Ende ihrer letzten Show, die von der Presse fotografiert wird...
Weltweit wurden damit 435 Millionen US-Dollar eingespielt, bei einem Produktionsbudget von 84 Millionen US-Dollar. Es ist das dritterfolgreichste Musical aller Zeiten in Nordamerika und auch das dritterfolgreichste weltweit. "The Greatest Showman ist ein gelungener Film, bei dem alles zusammenpasst, der aber mit einer Stunde und 45 Minuten wie im Flug vergeht, und die Verbindung, die er zwischen P. T. Barnum und dem Zeitgeist von heute herstellt, ist sehr gelungen. Ein gelungener Wohlfühlfilm, der auch das Thema Akzeptanz für Minderheiten und Aussenseiter in sich trägt. Der Film bietet atemberaubende, gut choreografierte Nummern mit eingängigen Melodien. Auch die Besetzung ist eine der Stärken des Films.
Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.
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