Donnerstag, 12. Dezember 2013

Blood - You can´t bury the Truth





















Regie: Nick Murphy

Das Grab, in dem die Wahrheit liegt...

Die beiden Brüder Joe (Paul Bettany) und Chrissie Fairburn ( Stephen Graham) arbeiten beide bei der Kripo - wie auch ihr inzwischen pensionierter Vater Lenny (Brian Cox), der inzwischen pensioniert ist, früher aber gefürchteter Polizeichef war. Dessen Nachfolge hat der stille Robert Seymour (Mark Strong) übernommen, ein eher besonnener Typ. Die beiden Brüder standen ihr ganzes Leben lang im Schatten des mächtigen Vaters, der inzwischen aber an starker Demenz leidet. Als auf dem heimischen Skateplatz die Leiche eines junges Mädchens aus der Stadt gefunden wird, arbeitet die Polizei mit Hochdruck an der Ergreifung des Mörders. Vor allem Joe, dessen Tochter mit dem Opfer befreundet war, hat sehr schnell einen Tatverdächtigen gefunden. Bei dem reichlich sonderbaren Jason Buleigh (Ben Crompton) passt soviel zusammen. Der Mann ist einschlägig vorbestraft und gibt jetzt vor durch den Glauben an Gott von diesen Sünden errettet worden zu sein. Gekannt hat er die Tote auch sehr gut. Vom Vater kennen die Brüder noch die Geschichten von früher und wie damals wenig zimperlich die Polizei mit Tatverdächtigen umging. Eine Fahrt durchs Watt zu einer Insel, dort wurden diese gezwungen ihr eigenes Grab zu schaufeln. Sehr schnell war damit ein Geständnis erreicht. Nach seiner 20jährigen Hochzeitsfeier betrinkt sich Joe und er gemeinsam mit Chrissie den Vater heimfährt, kommt ihm ein fataler Gedanke, den er in die Tat umsetzt. Er lauert Jason auf und sie nehmen ihn im Auto mit. Die Fahrt soll ein Geständnis bringen. Doch Joe verliert noch viel stärker die Kontrolle....

 Nick Murphy konnte bereits mit dem Geisterfilm "The Awakening" in diesem Jahr mit einem sehr guten Film überzeugen. Auch "Blood" ist ein sehr gelungener interessanter und düsterer Krimi. Vor allem ist es auch ein Drama ungleicher Brüder, die sich nie vom übergroßen Vater befreien konnten. Besonders Paul Bettany als Hitzkopf überzeugt mit seiner Darstellung. Dabei zeigt der Film sehr gut, wie sich dieser Joe immer mehr in eine auswegslose Situation bringt. Seine Selbstgerechtigkeit bleibt lange schon erhalten, als schon alles zerstört ist. Der Thriller ist überzeugend und eine Mischung zwischen Mainstreamthriller und Arthaus-Drama
Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

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