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Samstag, 16. Mai 2026

John Wick 4















Regie: Chad Stahelski

Endkampf...

"John Wick: Kapitel 4" spielte weltweit 447 Millionen Dollar ein. Somit hat dieser vierte Teil noch mehr als sein Vorgänger eingespielt. In Deutschland gingen 1,7 Millionen Zuschauer ins Kino und so landete er schließlich in den Deutschen Kinojahrescharts auf einem hervorragenden 9. Rang. Der Unterschied zu den drei Vorgängern ist der epische Touch dieses Films von Chad Stahelski - bis zum Schluß dauert es ca. 170 Minuten und auch die Actionszenen wurden etwas zurückgenommen, dies gibt der brüchigen und düsteren Menschenjagd eine perfekte Atmosphäre. Hinzu kommt die gute Auswahl der Location - in Teil 4 spielt der Showdown in Paris - der Weg zur Basilika Sacre Coeur de Montmartre wird zur Todeszone. Ebenso kommt das Faible der Macher für Hunde zum Tragen - diesmal handelt es sich um den treuen Gefährten des Herrn Niemand, der von Shamir Anderson gespielt wird.  Das Drehbuch stammt von Shay Hatten und Michael Finch. Keanu Reeves kehrt als John Wick zurück, der Rache an der Hohen Kammer und denen sucht, die ihn für tot hielten. Mit Bill Skarsgård als arroganter Marquis hat man den perfekten Feind für Legende John Wick gefunden.Der geplante Kinostart 2021 verzögerte sich aufgrund der COVID-19-Pandemie. „John Wick: Kapitel 4“ feierte am 6. März 2023 im Odeon Luxe Leicester Square in London Premiere und kam am 24. März in den USA in die Kinos. Der Film wurde von der Kritik für seine Actionsequenzen, Stahelskis Regie, Kameraführung, Choreografie, den visuellen Stil, das Drehbuch, die Filmmusik und die schauspielerischen Leistungen hoch gelobt. In New York City erholt sich John Wick (Keanu Reeves), der sich mit dem Bowery King (Laurence Fishburne) im Untergrund versteckt hält, nachdem Winston (Ian McShane) ihn vom Dach des Continental Hotels geschossen hat. Um Rache am Hohen Rat zu üben, reist er nach Marokko und tötet den Ältesten, den "Anführer des Rats“. Daraufhin entsendet der Hohe Rat den Marquis Vincent Bisset de Gramont (Bill Skarsgaard) mit unbegrenzten Mitteln, um John zu töten. In New York lässt der Marquis Winston und seinen Concierge Charon (Lance Reddick, der leider im Jahr 2023 an einer Herzkrankheit verstarb) zu sich rufen und tadelt Winston für sein Versagen, John zu töten. Zur Strafe entzieht der Marquis Winston seine Managementaufgaben, erklärt ihn für exkommuniziert, zerstört das New Yorker Continental und exekutiert Charon. Anschließend heuert der Marquis Johns alten Freund Caine (Donnie Yen) an – einen blinden, pensionierten Attentäter des Hohen Rats –, um ihn zu töten. Er zwingt Caine zur Kooperation, indem er droht, seine Tochter zu ermorden. John sucht Zuflucht im Osaka Continental, das von seinem Freund Shimazu Koji (Hirojuki Sanada) geführt wird. Caine und Chidi (Marko Zaror), der Stellvertreter des Marquis, treffen mit Vollstreckern des Hohen Rats ein, um Nachforschungen anzustellen. Kojis Tochter Akira (Rina Sawajama) evakuiert das Hotel, bevor der Hohe Rat es entweiht, was eine Schlägerei auslöst. John kämpft gegen zahlreiche gepanzerte Männer, bis es schließlich zum Showdown mit Caine kommt. Ein „Tracker“ namens Mr. Nobody (Shamir Anderson) unterbricht den Kampf und lässt John entkommen, da er das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld für zu niedrig hält. Der verwundete Koji greift Caine für John an, bis Caine ihn widerwillig tötet, Akira aber verschont.John kehrt nach New York zurück und trifft am Grab von Charon auf den rachsüchtigen Winston. Winston schlägt vor, eine alte Tradition des Hohen Rats zu beherzigen und den Marquis zum Duell zu fordern. Ein Sieg würde John von seinen Verpflichtungen gegenüber dem Hohen Rat befreien, doch er kann nur im Namen einer Verbrecherfamilie ein Duell fordern. John reist zum Berliner Hauptquartier des Ruska-Roma-Syndikats, um seine Wiederaufnahme zu erbitten. Seine Adoptivschwester Katia (Natalia Tena) verlangt von ihm, Killa Harkan (Scott Atkins) zu töten, ein Mitglied des Hohen Rats, das der Marquis für den Mord an ihrem Vater bezahlt hatte. Killa überfällt John in seinem Nachtclub, doch mit der Hilfe von Caine und Mr. Nobody kann John ihn töten und seinen Status zurückgewinnen. Winston überbringt dem Marquis Johns Herausforderung und fungiert dabei als dessen Sekundant. Winston fordert, dass im Falle von Johns Sieg sein eigener Bann aufgehoben und er als Manager des vom Hohen Rat wiederaufgebauten New York Continental eingesetzt wird. Verliert John jedoch, soll auch Winston sterben. In Paris einigen sich John und der Marquis unter der Vermittlung des Vorboten auf die Bedingungen des Duells: Pistolenduell bei Sonnenaufgang in Sacré-Cœur. Der Marquis wählt den widerwilligen Caine als seinen Stellvertreter für das Duell, während der Vorbote warnt, dass John und Winston hingerichtet werden, sollte einer von ihnen zu spät kommen. Der Bowery King trifft in Paris ein, um John eine Pistole und einen kugelsicheren Anzug zu überreichen. Der Marquis setzt ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar auf John aus, um ihn aufzuhalten. John wehrt zahlreiche Attentäter ab, unwissentlich unterstützt von Mr. Nobody, der den Marquis zwingt, das Kopfgeld auf 40 Millionen Dollar zu erhöhen, um es selbst einzustreichen. Mr. Nobody stellt die Verfolgung jedoch ein, als John seinen Hund vor Chidi rettet.Nachdem Caine, Mr. Nobody und dessen Hund John geholfen haben, Dutzende von Attentätern – darunter Chidi, den Mr. Nobody tötet – auf der Rue Foyatier abzuwehren, erreichen sie pünktlich den Gipfel. John und Caine verwunden sich in zwei Duellrunden gegenseitig, und die dritte Runde endet, als Caine John schwer verletzt. Der Marquis fordert das Recht, den Gnadenstoß zu versetzen, und tauscht bereitwillig mit Caine die Plätze. Winston tadelt den Marquis wegen seiner Arroganz und enthüllt, dass John seinen dritten Schuss noch nicht abgegeben hat. John exekutiert den Marquis daraufhin mit einem Kopfschuss und beendet so das Duell....









Teil 4 ist tatsächlich der Höhepunkt der kultigen Filmreihe um den Auftragskiller, der gnadenlos gejagt wird. 
„John Wick: Kapitel 4 bietet mehr von allem – und legt nahe, dass es nie genug geben kann, wenn ein gut gekleideter Keanu Reeves seine Feinde in tödlich-ballettartiger Manier ausschaltet. Chad Stahelski hat ein modernes Filmepos geschaffen, dass durch die Geschichte einzigartig ist. Die Kameraführung des Dänen Dan laustsen ist superb und die komplexe Mythologie, die in diesen Neo Noir verwoben ist, bleibt bis zum Schluß  hochspannend.









Bewertung: 8 von 10 Punkten.  
 

John Wick 3















Regie: Chad Stahelski

Zum Abschuß freigegeben...

"John Wick: Kapitel 3 – Parabellum" hat nicht ganz so viele Kampfszenen wie Teil 2, aber dennoch könnte man diese Szenen gerne etwas reduzieren. Ansonsten steigert sich die Handlung und die Optik geht eindeutig in eine düstere Neo Noir Richtung. Regie führte Chad Stahelski,der bereits die ersten beiden Filme inszenierte. Das Drehbuch stammt von Derek Kolstad, Shay Hatten, Chris Collins und Marc Abrams und basiert auf einer Geschichte von Kolstad. Die Handlung setzt unmittelbar nach Kapitel 2 ein und dreht sich um John Wick, der nach einem auf ihn ausgesetzten Kopfgeld vor einer Horde Killer flieht. Der Film erhielt aufgrund seiner Coolness durchweg positive Kritiken, insbesondere für die Actionsequenzen, den visuellen Stil und Reeves' Leistung. Weltweit spielte der Film 327,7 Millionen US-Dollar ein und avancierte innerhalb von nur zehn Tagen zum erfolgreichsten Film der Reihe. Sehr positiv ist auch, dass die wunderschönen Hunde alle überleben. Für Hundefreunde sind die Fortsetzungen von John Wick geeignet - gerade nach dem Schock im ersten Teil. Aber John Wicki ist auch dieser Rächer, der für seinen getöteten Hund Genugtung einfordert. Und Rache...das haben die Tierquäler auch nicht anders verdient.  John Wick ist in Manhattan auf der Flucht, nachdem er wegen der Ermordung des Hohen Ratsbosses Santino D'Antonio auf dem Gelände des Continental Hotels für exkommuniziert erklärt wurde. In der New York Public Library findet John ein Erinnerungsmedaillon und einen Rosenkranz. Er wird in einem Kampf mit dem Auftragskiller Ernest (Boban Marjanovic) verletzt und sucht einen Arzt aus der Unterwelt auf. Sein Exkommunikationsstatus tritt in Kraft, bevor der Arzt die Behandlung abschließen kann, sodass John die Wunde selbst nähen muss. Kurz darauf wird er von verschiedenen Killerbanden verfolgt, die er allesamt tötet.John trifft sich mit der Direktorin (Anjelica Huston), dem Oberhaupt des Ruska-Roma-Syndikats. Er überreicht ihr einen Rosenkranz und fordert freies Geleit nach Casablanca. Da John einst Mitglied war, willigt die Direktorin widerwillig ein. Unterdessen trifft sich eine Richterin des Hohen Rats mit dem Manager des New York Continental Hotels, Winston Scott (Ian McShane), und dem Bowery King (Laurence Fishburne) und teilt ihnen mit, dass sie aufgrund ihrer Hilfe für John sieben Tage Zeit haben, von ihren Positionen zurückzutreten. Die Richterin (Asia Kate Dillon) heuert Zero (Marc Dacascos), einen japanischen Attentäter, an und befiehlt ihm, der Direktorin als Buße für ihre Hilfe für John beide Hände zu durchbohren. In Casablanca trifft John auf Sofia Al-Azwar (Halle Berry) seine ehemalige Freundin, die nun das marokkanische Continental leitet und zwei wunderbare Hunde hat.  John überreicht ihr den Schuldschein, der Sofia dazu verpflichtet, eine Schuld bei ihm zu begleichen (John hatte zuvor Sofias Tochter gerettet und versteckt). John verlangt, zum Ältesten geführt zu werden, dem einzigen Mitglied über dem Hohen Rat, der allein Johns Exkommunikation aufheben kann. Widerwillig bringt Sofia John zu Berrada (Jerome Flynn), ihrem ehemaligen Chef, der ihm erklärt, er könne den Ältesten nur finden, indem er so lange durch die Wüste wandert, bis er nicht mehr gehen kann. Als Sofia sich weigert, Berrada im Gegenzug für seine Hilfe einen ihrer dressierten Belgischen Schäferhunde zu geben, schießt er auf den Hund, trifft aber zum Glück nur dessen kugelsichere Weste. Obwohl John Sofia daran hindert, Berrada zu töten, kämpfen sie sich aus der Kasbah frei und fahren in die Wüste, wo sie John zurücklässt....







Die Martial Arts Szenen sind immerhin brillant choregraphiert, aber sehr brutal. Dennoch ist die Geschichte so interessant wegen dem Einblick in eine Parallelwelt von Auftragsmördern. Die Stimmung wird mehr und mehr kafkaesk - eine Verbesserung zum zweiten Teil. 







Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

John Wick 2











Regie: Chad Staheski

Der Blutschwur...

Stammregisseur der "John Wick" Filmreihe ist Chad Stahedski. Der 1968 geborene Filmemacher begann als Stuntman. Da schon der erste "John Wick" Film ein großer Erfolg wurde, war es offensichtlich, dass es Fortsetzungen geben wird. So endet auch "John Wick 2" offen, weil die Schlußszene besagt, dass ab jetzt richtig Jagd auf den legendären Auftragskiller gemacht wird. Mit 174 Millionen Dollar Umsatz war dieser blutrünstige und kampfbetonte Neo Noir ein voller Erfolg an der Kasse. John Wick (Keanu Reeves) infiltriert ein Schmugglerlager von Abram Tarasov (Peter Stromae), der nach dem Tod seines Neffen Iosef und seines Bruders Viggo durch Johns Hand völlig verstört ist. Dort erlangt er seinen gestohlenen Boss 429 Mustang zurück und tötet in einem Blutrausch alle Männer Abrams, verschont aber Abram selbst unter dem Versprechen auf Frieden. Zurück zu Hause gibt er seinen Mustang zur Reparatur zu Aurelio und versucht, sein ruhiges Leben wieder aufzunehmen. In der Nacht wird John von Camorra-Boss Santino D'Antonio (Riccardo Scamarcio) aufgesucht, der nach Johns kurzem Comeback aus dem Ruhestand nun dessen Dienste sucht. John ist durch ein „Marker“ (ein Medaillon, das einen Blutschwur symbolisiert) an Santino gebunden, der ihm bei der „unmöglichen Aufgabe“ geholfen hatte, die es ihm ermöglichte, in den Ruhestand zu gehen und Helen zu heiraten. Dennoch weigert sich John, woraufhin Santino sein Haus mit einem Granatwerfer zerstört. Nachdem er Santinos Angriff überlebt hat, reist er zum Continental Hotel in New York City. Dort erinnert ihn Winston (Ian McShane) an die zwei unumstößlichen Regeln der Unterwelt: Keine „Geschäfte“ (sprich: Attentate) auf dem Gelände des Continental und die Einhaltung des Auftrags. Um der Todesstrafe zu entgehen, nimmt John widerwillig Santinos Auftrag an und erhält den Auftrag, Santinos Schwester Gianna (Claudia Gerini) zu ermorden. Dadurch soll Santino ihren Platz am „Hohen Tisch“ einnehmen können, einem Rat von zwölf hochrangigen Verbrecherbossen. Santino schickt Ares (Ruby Rose), seine stumme Leibwächter,in um Johns Mission zu beobachten. In Rom bahnt sich John seinen Weg durch Giannas Krönungszeremonie und findet sie in ihrer Garderobe. Angesichts des sicheren Todes entscheidet sie sich, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Daraufhin erschießt er sie, um ihr Leiden zu beenden und Santinos Auftrag zu erfüllen. Beim Verlassen des Tatorts wird John von Giannas Leibwächter Cassian (Common) angegriffen und zur Flucht in die nahegelegenen Katakomben gezwungen. Dort wird er von Ares hintergangen, die ihn töten will, um im Auftrag von Santino alle Spuren zu verwischen. Nachdem John die meisten von Ares' Handlangern getötet hat, verfolgt Cassian ihn erneut. Der darauffolgende Kampf führt sie ins Rome Continental, wo sie an der Abwicklung ihrer „Geschäfte“ gehindert werden. John erklärt, dass er Gianna aufgrund des Namens ihres Bruders töten musste. Cassian zeigt Verständnis, sagt ihm aber, dass er das Attentat nicht ungestraft lassen kann und verspricht ihm einen schnellen Tod.Der Manager des Rome Continental, Julius (Franco Nero), gewährt John freies Geleit zurück nach New York. Santino hat einen Mordauftrag gegen John erteilt, angeblich um den Tod seiner Schwester zu rächen. Während John zahlreiche Attentäter abwehrt, besucht Winston Santino und bestätigt die Erfüllung des Auftrags. Dadurch kann John Santino nicht länger widerstehen oder ihm Schaden zufügen.In der New Yorker U-Bahn trifft John auf Cassian. Die beiden liefern sich einen erbitterten Kampf, der damit endet, dass Cassian einen Stich in die Aorta erleidet und für tot gehalten wird. Schwer verletzt sucht John Hilfe bei einem Unterweltboss, dem sogenannten „Bowery King“ (Laurence Fishburne). Fasziniert von Johns Absicht, ein Mitglied des Hohen Rats zu töten, gibt ihm der Bowery King bereitwillig eine Kimber M1911 mit sieben Kugeln – eine für jede Million des Auftrags. Er schickt ihn außerdem zu einem Kunstmuseum, wo Santino eine Gala veranstaltet. John greift das Museum an und tötet alle Untergebenen Santinos, darunter auch Ares. Durch diese Taten gewinnt Santino Zeit, ins Continental zu fliehen, wo er sich damit brüstet, auf unbestimmte Zeit im Asyl zu bleiben. Trotz Winstons Appellen zur Mäßigung exekutiert John Santino in der Lounge des Continental....








Damit hat John Wick seinen Tod besiegelt. Oder auch nicht...zumindest rennt er mit seinem Hund ohne Namen fort und neben ihm klingeln diverse Telefone von Passanten - es sind sicher Killer, die jetzt Jagd auf ihn machen. Die Handlung ist zwar interessant, aber dennoch dürftig ausgestattet, zumal diee non-Stop choreographierte Action einen immens starken Raum einnimmt. Hier wäre weniger sicherlich auch "mehr" gewesen. Brachiale Kämpfe geben sich die Hand - John Wick führt das Publikum immerhin in eine düstere, elegante und stilvoll gekleidete Untergrundorganisation ein, bevölkert von Auftragskillern, die (größtenteils) einem ungeschriebenen Ehrenkodex und zwei expliziten Regeln folgen. Während der erste Film eine intimere Geschichte erzählte, die die größere Welt dieser Geheimgesellschaft nur andeutete, füh"John Wick: Kapitel 2" den Titelhelden durch verschiedene Bereiche dieser komplexen Unterwelt und enthüllt noch mehr über die Welt von John Wick. Das ist die Stärke des Filme und eben nicht die hyperaktiven, blutgetränken, leichenübersäten Szenen in Videospielmanier. 











Bewertung: 7 von 10 Punkten.