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Montag, 9. Juni 2025

Vier für ein Ave Maria


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Giuseppe Colizzi

Neue Abenteuer von Cat und Hutch...

Der erste Film der Giuseppe Colizzi Trilogie, „Gott vergibt - Django Nie“, endete damit, dass Cat und Hutch in einem Wagen davonfuhren, in dem sie das Gold aus einem Zugüberfall von Bill San Antonio besaßen, der offenbar bei einer Dynamitexplosion ums Leben gekommen war. „Ace High“ ist der zweite Film und bekam in Deutschland den Verleihtitel "Vier für ein Ave Maria". Der Film aus dem Jahr 1968 beginnt mit der Ankunft von Cat (Terence Hill) und Hutch (Bud Spencer) in El Paso, wo sie vergeblich versuchen, das Kopfgeld für Bill aus seinen letzten irdischen Überresten – Bills Stiefeln und Hut – zu kassieren, obwohl diese weder Körper noch Körperteile besitzen. Als ihnen das nicht gelingt, gehen sie zu Bankdirektor Harold (Steffen Zacharias) – den Bill im ersten Film als seinen Partner bei der Planung der Raubüberfälle enthüllte – und geben sich als Bill aus. Nach Anwendung körperlicher Gewalt werden sie empfangen und "überzeugen“ ihn (natürlich mit Gewalt), ihnen einen Bankscheck auszustellen, der in Gold ausgezahlt werden soll. Der Bankier besucht den zum Tode Verurteilten Cacopoulos (Eli Wallach), der am nächsten Tag gehängt werden soll, und bietet ihm Hilfe bei der Flucht an, wenn er das Geld zurückgibt. In dieser Nacht wird der Deputy von zwei Männern niedergestochen, die Cacopoulos freilassen. Er nimmt die Waffe des Toten und erschießt die beiden, gönnt sich ein Fußbad und probiert die Stiefel der Toten, um ein passendes Paar zu finden. Anschließend stattet er dem Bankdirektor einen Besuch ab und erinnert ihn daran, dass er und zwei andere ihn für 15 Jahre ins Gefängnis gebracht und ihn nach seiner Entlassung mit einem gestohlenen Messer des Mordes bezichtigt haben – demselben, mit dem der Deputy getötet wurde. Deshalb verlangt er Garantien, dass er nicht erneut hereingelegt wird. Harold wirft das Messer, doch Cacopoulos schwingt den Stuhl so, dass er die Rückenlehne trifft, schwingt dann zurück und erschießt den Manager mit der Begründung, das sei Garantie genug. Als Tagelöhner auf einem Esel verkleidet, trifft Cacopoulos auf Cat und Hutch und raubt sie aus. Sie folgen seiner Spur Richtung Süden nach Mexiko und treffen auf Menschen, denen er Geld gegeben hat – sowie auf den Hochseilartisten Thomas (Brock Peters) und seinen Assistenten, denen er Geld angeboten hat. Sie treffen ihn in einem Dorf während einer Fiesta (die er selbst bezahlt hat). Während Cat weggelockt wird und ihn woanders sucht, erscheint Caco, der Hutch einen Streich spielt, vor ihm und erzählt ihm an einem ruhigeren Ort von Harold und den beiden anderen "Freunden“, die sein Pferd erschossen haben, sodass er nach einem Banküberfall gefasst wurde, und ihm anschließend den Mord angehängt haben. Er verspricht, ihnen ihr Geld, einschließlich der Ausgaben, zurückzugeben, wenn Hutch ihm hilft, seine Schulden bei den beiden anderen einzutreiben. Der erste ist Paco (Livio Lorenzon), ein „Revolutionär“, der einem Scheingericht vorsitzt, das Männer zum Tode verurteilt, weil sie "nicht für Vaterland und Freiheit kämpfen“. Seine Männer nehmen Cacopoulos und Hutch gefangen, doch Cat bittet einen anderen "Revolutionär“, Canganceiro (Remo Capitani) , um Hilfe, indem er ihm von Cacopoulos' „Schatz“ erzählt. Gemeinsam besiegen sie Pacos Männer, und Paco wird von Cacopoulos getötet, der in seinem Zorn vergisst, ihm Geld zurückzugeben. Nach einigen Plünderungen seiner Männer richtet Canganceiro ein weiteres Scheingericht ein, das Menschen wegen „Kampfes für Vaterland und Freiheit“ hinrichtet. Cacopoulos wird eingesperrt, bis er verrät, wo sein Schatz ist. Caco versucht zu fliehen, indem er die Wachen mit der Geschichte seiner Herkunft einschläfern lässt: Sein Großvater war ein Grieche, der eine junge Cherokee-Frau geheiratet hatte, und sein Vater war eines ihrer Kinder. Er erzählt, wie sein Vater seine Familie in einer kleinen Bergbaustadt großgezogen hatte, bis er auf mysteriöse Weise ermordet wurde, und wie sein Großvater, den kleinen Caco tragend, die Leiche seines eigenen Sohnes zu seinem Stamm zurückbringen musste. Hutch und Cat verhelfen Cacopoulos zur Flucht, doch er springt aus den Sätteln und zitiert seinen Großvater, „ein Partner sei zu wenig, und zwei seien zu viel“. Sie überfallen die letzten beiden Männer der verfolgenden Canganceiro-Gruppe und nehmen ihnen ihre Pferde ab. Sie folgen Cacopoulos nun in die entgegengesetzte Richtung und begegnen dabei toten Canganceiro-Männern, die letzten mit ihrem Anführer kurz vor Memphis. In Memphis finden sie Caco beim Abwasch in einem Saloon, zusammen mit dem Akrobaten und seinem Assistenten – denn in dieser Stadt sind die Leute nur am Glücksspiel interessiert, was dadurch untermauert wird, dass Cacopoulos auf der Suche nach Drake, dem dritten „Partner“(Kevin McCarthy) sein ganzes Geld verloren hat. Der betreibt ein betrügerisches Casino und ist der schlimmste dieser drei Gangster...







Immer noch Spannung, aber auch humorvolle Dialoge prägen den Film und parodistisch dürfen Terence Hill und Bud Spencer brachiale Gewalt anwenden, um an ihre Ziele zu kommen. Der Italowestern läutete mit diesem Film den Wandel hin zum Spasswestern ein. Colizzi, der nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb und den Film finanzierte, wählte für seine Geschichte einzelne Episoden, die sich zum großen Ganzen zusammenfügen. Die Handlung selbst ist überraschungsreich und beim Showdown wird die Spannungskurbel noch einmal richtig angezogen. 






Bewertung. 7 von 10 Punkten.  

Mittwoch, 19. Mai 2021

Die Tiefe


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Peter Yates

Schatz unter Wasser....

Im Jahr 1977 drehte der britische Regisseur Peter Yates mit dem Unterwasserabenteuer "The Deep" einen seiner bekanntesten Filme. In seiner Filmographie sind auch andere Klassiker wie "Suspect" "Bullitt", Vier irre Typen" oder "Ein ungleiches Paar" zu finden. Für die beiden letztgenannten Klassiker erhielt er jeweils eine Oscarnominierung als bester Regisseur des Jahres. Yates war ein sehr vielseitiger Filmemacher, der nicht auf ein spezielles Genre festgelegt war. "Die Tiefe" begeistert vor allem wegen der grandiosen Filmmusik von John Barry. Donna Summer sang den Titelsong "Down deep Inside" und bekam dafür eine Golden Globe Nominierung. Ausserdem freuten sich die Macher für die Oscarnominierung in der Kategorie "Bester Ton".
Auch wenn das Drehbuch sehr einfach gehalten ist, so macht die Abenteuergeschichte durchgehend Spaß und sorgt für Spannung. In den Staaten spielte der Film 47,3 Millionen Dollar ein und landete im Jahresranking auf einem hervorragenden 8. Platz. Weltweit konnte ein Umsatz von mehr als 100 Millionen Dollar gemacht werden.
Während es Tauchens in der Nähe von Schiffswracks vor Bermuda bergen das Urlaubspaar David Sanders (Nick Nolte) und Gail Berke (Jacqueline Bisset) eine Reihe von Artefakten, darunter eine Ampulle aus bernsteifarbener Flüssigkeit und ein Medaillon mit dem Bild einer Frau, versehen mit dem Datum 1714. Sie wollen mehr über ihre Funde wissen und nehmen Kontakt auf mit dem mürrischen Einzelgänger und Schatzsucher Romer Treece (Robert Shaw). Gemeinsam finden sie heraus, dass die Ampulle Morphium enthält und sich noch Tausens solcher Ampullen in der Tiefe befinden müssen. Auch der Gangster Henri Cloche (Louis Gosset jr.) interessiert sich für die nun stattfindenden Tauchgänge. Er will an das Morphium herankommen. David und Gail interessieren sich jedoch mehr für ihren zweiten Fund, denn das Medaillon könnte von einem untergegangenen Schiff aus dem 18. Jahrhundert stammen und noch weitaus wertvoller sein als die Ampullen. Doch die Exkursionen in die Tiefe werden immer gefährlicher...



Sehr schockierend ist das Auftauchen einer Riesenmuräne, die auch Menschenfleisch auf ihrer Speisekarte stehen hat. Für die Herstellung des Films waren mehr als 9.000 Tauchgänge nötig. Der Film basiert auf dem Roman "Das Riff" von Peter Benchley, dem Autor von "Jaws".




Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Dienstag, 22. Januar 2019

Der Pate Teil 3

























Regie: Francis Ford Coppola

Michael Corleones Vermächtnis...

Bei der Verleihung der Academy Awards 1991 ging "Der Pate Teil 3" mit insgesamt sieben Nominierungen ins Rennen. Als bester Film, bester Nebendarsteller Andy Garcia, beste Kamera Gordon Willis, Coppola für die Regie, Carmine Coppola für den besten Filmsong, bester Schnitt und bestes Szenenbild war er gleich nach "Der mit dem Wolf tanzt" (12 Nominierungen) einer der Topfavoriten am 25. März 1991. Doch am Ende ging der dritte Teil der großartigsten Mafiasaga ever leer aus. Leider...denn "Der Pate Teil 3" hat nur einen entscheidenden Nachteil: Seine beiden überlebensgroßen Vorgängerfilme. Verglichen mit diesen Meisterwerken kann er nur verlieren, dennoch halte ich Coppolas Nummer Drei für einen extrem guten, intelligent erzählten und meisterhaft verschachtelten Top-Krimithriller der 90er Jahre. Schade, dass Al Pacino nicht mal nominiert wurde. Ich finde die Rolle des Michael Corleone ist Pacinos Rolle seines Lebens. Für wichtige Nebenrollen konnten Filmstars wie Eli Wallach, George Hamilton oder Raf Vallone gewonnen werden.
Natürlich wurde das Drehbuch von Mario Puzo geschrieben, es vervollständigt damit auch die Geschichte der Corleones. Michael Corleones, der das Mafia-Imperium von seinem Vater erbte hat, ist zwar im Jahr 1979 ein sehr reicher Mann, doch er hat private Niederlagen erleiden müssen. So hat sich seine Frau Kay (Diane Keaton) von ihm getrennt und hat die Erziehung ihrer beiden Kinder Mary (Sofia Coppola) und Anthony (Franc D´Ambrosio) übernommen. Anthony hat auch nicht vor dem Wunsch seines Vaters nachzukommen und Anwalt zu werden. Er hat gesangliches Talent und will in der Oper singen. Mary ist inzwischen eine hübsche junge Frau, die nicht glauben will, was man alles über die früheren Verbrechen und Machenschaften ihres Vaters sagt. Hat er tatsächlich seinen Bruder Fredo ermorden lassen ?" Alles beginnt wieder bei einer Familienfeier. Wie sein Vater lässt auch Michael Corleone seine Leute, falls sie ein Anliegen haben, bei sich vorsprechen.
Vor Ort ist auch der junge Vincent Mancini (Andy Garcia), der uneheliche Sohn von Sonny Corleone. Er hat eine Fehde mit Joey Zaza (Joe Mantegna). Michael soll auf Bitten seiner Schwester Connie (Talia Shire), die große stücke auf Vincent hält, schlichten. Doch es kommt zum Eklat bei der Unterredung, denn Vincent beißt seinem Feind Zaza ins Ohr. Obwohl Michael solch ein feuriges Temperament eher für unbesonnen und unklug hält, ist er von der Loyalität beeindruckt und stimmt zu, den Hitzkopf in das Familienunternehmen aufzunehmen.
Was sich als gute Entscheidung herausstellt. Denn bald ist Michaels Leben in Gefahr. Erzbischof Gilday (Donald Donnely) Chef der VatikanischenBank, hat ein massives Defizit in der Kasse und braucht die Hilfe von Corleone. Der bietet der Bank 600 Millionen Dollar für Aktien von" Internationale Immobiliare". Das könnte Corleone zu einem der reichsten Männer überhaupt machen. Don Altobello (Eli Wallach) würde gerne auch als Partner einsteigen, auch andere Mafiapaten. Michael will dies aber nicht, damit macht er sich aber einen mächtigen Unbekannten zu seinem Feind. In Atlantic City wird ein Anschlag auf die Paten verübt, Michael kann mit Hilfe von Vincent entkommen. Wer könnte für diesen Anschlag verantwortlich sein ? Während Michael überlegt, wer sein Feind ist, hat sich seine Tochter bereits in ihren Cousin Vincent verliebt. Eine verbotene Liebe inmitten des Mafiakrieges...





Sofia Coppola wurde für ihre Rolle als Mary sehr stark kritisiert. Sie bekam sogar eine Nomierung für die goldene Himbeere. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann. Ich finde Sofia Coppola macht ihre Sache als Schauspielerin sehr gut, aber diese unberechtigte Kritik soll auch auschlaggebend dafür gewesen sein, dass Sofia in den Regiestuhl wechselte und inzwischen einer der wichtigsten weiblichen Filmregisseure geworden ist.
Einen zusätzlichen Reiz erhält der Film noch durch seine Nebenhandlung im Vatikan. Als Papst Paul der VI. stirbt, wird der sehr unkonventionelle Papst Johannes Paul der I. gewählt. Nach einem Pontifikat von nur 33 Jahren stirbt er  - sein Tod ließ sehr schnell einige Verschwörungstheorien aufkommen. Raf Vallone spielt den Papst des Lächelns. Auch Eli Wallach bekam noch einmal eine bemerkenswerte Rolle als alternder Don Altobello, der am Ende vonder gütigen Connie Corleone vergiftet wird.





Bewertung: 9,5 von 10 Punkten. 

Donnerstag, 4. April 2013

Zwei glorreiche Halunken



Regie: Sergio Leone

Der Gute, der Böse und der Hässliche...

Dem übergroßen Westernepos kam er immer näher. Von der actionhaltigen Ballade über den Einzelgänger, der eine Stadt von den Gangsterbanden befreit "Für eine Handvoll Dollar" bis hin zu einer melancholischen Meditation eines Europäers, wie er den Traum von Amerika sieht und an die Betrachter weitergibt..."Spiel mir das Lied vom Tod", die perfekte Kinomagie.
Dazwischen zwei Bindeglieder, die zu den besten Filmen des Genres gehören und wie geschaffen sind für die große Kinoleinwand, vor allem auch weil die Filme so groß sind. Der erdige, antiepische Kopfgeldjägerstrefien "Für ein paar Dollar mehr" und der ähnliche, aber im Gegensatz dazu extrem epische Verwandte "Zwei glorreiche Halunken" (im Original: The Good, The Bad and the Ugly), für viele Genrefans der beste Western überhaupt.
Episch vielleicht auch durch seine geschichtliche Zuordnung, denn "Zwei glorreiche Halunken" spielt während des New Mexico Feldzugs, einer militärische Operation während des Sezessionskrieges, die vom Februar bis April 1962 dauerte. Sibley, ein General der Konföderierten marschierte mit seinen Truppen in das New Mexico Territorium ein, das zu dieser Zeit die Gebiete zwischen Kalifornien im Westen, Texas im Osten, Nevada, Utah und Colorado im Norden sowie der jungen Republik Mexiko im Süden umfasste. Das Ziel der Nordstaaten wr die Kontrolle des Territoriums.
Für die drei Antihelden des Films, der Gute, von allen der Blonde genannt (Clint Eastwood), der Böse Sentenza (Lee van Cleef) und der Hässliche Tuco (Eli Wallach) sind die Kriegshandlungen zunächst mal eher nur zweitrangig. Denn sie verdienen ihr Geld mit Banditentum, Gaunereien und Kopfgeldjägerprämien.
Der Blonde, ein zigarrenrauchender Gringo, der nicht viel Worte macht ist Komplize von Tuco, für dessen Kopf eine Prämie von 2.000 Dollar zu holen sind. Der Blonde liefert so Tuco an die Gesetzeshüter aus, kassiert die Prämie - doch kurz bevor der Mann am Strick baumelt, hat ihn der Partner mit seinen guten Schießkünsten vom Galgen befreit - immer in letzter Sekude versteht sich.
Irgendwann gehen sich die beiden auf den Sack und ihre Wege trennen sich. Währenddessen jagt Sentenza, der Kopfgeldjäger und spätere Major der Konföderierten einen Goldschatz, der auf einem riesigen Friedhof begraben sein muss.
Durch Zufall weiß Tuco auf welchem Friedhof sie suchen müssen, der Blonde aber hat die noch viel bessere Information auf welchem der hunderten Gräber man graben muss.
So kreuzen sich die Wege der drei Männer und da Krieg herrscht, werden sie auch ein Teil dieser Auseinandersetzung. Der Showdown findet auf diesem Massenfriedhof statt, es kommt zum weltberühmten Duell zu Dritt...


"Zwei glorreiche Halunken" hat eine Laufzeit von 171 Minuten, der Score von Ennio Morricone gehört sicherlich in die Top Ten der besten Filmmusiken. Für die Kamera war Tonino Delli Colli (Spiel mir das Lied vom Tod, Es war einmal in Amerika, 120 Tage von Sodom, Pasolins tolldreiste Geschichten, Ginger und Fred, Bitter Moon) verantwortlich.
Einmal mehr drehte Leone einen perfekten Kinotraum. Die meisten seiner Filme sind Meisterwerke der Filmgeschichte. Im Laufe der Zeit fand er immer mehr die perfekte Dosierung einer faszinierenden Melancholie in seinen Werken.

Bewertung: 10 von 10 Punkten.