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Samstag, 16. Mai 2026

John Wick 3















Regie: Chad Stahelski

Zum Abschuß freigegeben...

"John Wick: Kapitel 3 – Parabellum" hat nicht ganz so viele Kampfszenen wie Teil 2, aber dennoch könnte man diese Szenen gerne etwas reduzieren. Ansonsten steigert sich die Handlung und die Optik geht eindeutig in eine düstere Neo Noir Richtung. Regie führte Chad Stahelski,der bereits die ersten beiden Filme inszenierte. Das Drehbuch stammt von Derek Kolstad, Shay Hatten, Chris Collins und Marc Abrams und basiert auf einer Geschichte von Kolstad. Die Handlung setzt unmittelbar nach Kapitel 2 ein und dreht sich um John Wick, der nach einem auf ihn ausgesetzten Kopfgeld vor einer Horde Killer flieht. Der Film erhielt aufgrund seiner Coolness durchweg positive Kritiken, insbesondere für die Actionsequenzen, den visuellen Stil und Reeves' Leistung. Weltweit spielte der Film 327,7 Millionen US-Dollar ein und avancierte innerhalb von nur zehn Tagen zum erfolgreichsten Film der Reihe. Sehr positiv ist auch, dass die wunderschönen Hunde alle überleben. Für Hundefreunde sind die Fortsetzungen von John Wick geeignet - gerade nach dem Schock im ersten Teil. Aber John Wicki ist auch dieser Rächer, der für seinen getöteten Hund Genugtung einfordert. Und Rache...das haben die Tierquäler auch nicht anders verdient.  John Wick ist in Manhattan auf der Flucht, nachdem er wegen der Ermordung des Hohen Ratsbosses Santino D'Antonio auf dem Gelände des Continental Hotels für exkommuniziert erklärt wurde. In der New York Public Library findet John ein Erinnerungsmedaillon und einen Rosenkranz. Er wird in einem Kampf mit dem Auftragskiller Ernest (Boban Marjanovic) verletzt und sucht einen Arzt aus der Unterwelt auf. Sein Exkommunikationsstatus tritt in Kraft, bevor der Arzt die Behandlung abschließen kann, sodass John die Wunde selbst nähen muss. Kurz darauf wird er von verschiedenen Killerbanden verfolgt, die er allesamt tötet.John trifft sich mit der Direktorin (Anjelica Huston), dem Oberhaupt des Ruska-Roma-Syndikats. Er überreicht ihr einen Rosenkranz und fordert freies Geleit nach Casablanca. Da John einst Mitglied war, willigt die Direktorin widerwillig ein. Unterdessen trifft sich eine Richterin des Hohen Rats mit dem Manager des New York Continental Hotels, Winston Scott (Ian McShane), und dem Bowery King (Laurence Fishburne) und teilt ihnen mit, dass sie aufgrund ihrer Hilfe für John sieben Tage Zeit haben, von ihren Positionen zurückzutreten. Die Richterin (Asia Kate Dillon) heuert Zero (Marc Dacascos), einen japanischen Attentäter, an und befiehlt ihm, der Direktorin als Buße für ihre Hilfe für John beide Hände zu durchbohren. In Casablanca trifft John auf Sofia Al-Azwar (Halle Berry) seine ehemalige Freundin, die nun das marokkanische Continental leitet und zwei wunderbare Hunde hat.  John überreicht ihr den Schuldschein, der Sofia dazu verpflichtet, eine Schuld bei ihm zu begleichen (John hatte zuvor Sofias Tochter gerettet und versteckt). John verlangt, zum Ältesten geführt zu werden, dem einzigen Mitglied über dem Hohen Rat, der allein Johns Exkommunikation aufheben kann. Widerwillig bringt Sofia John zu Berrada (Jerome Flynn), ihrem ehemaligen Chef, der ihm erklärt, er könne den Ältesten nur finden, indem er so lange durch die Wüste wandert, bis er nicht mehr gehen kann. Als Sofia sich weigert, Berrada im Gegenzug für seine Hilfe einen ihrer dressierten Belgischen Schäferhunde zu geben, schießt er auf den Hund, trifft aber zum Glück nur dessen kugelsichere Weste. Obwohl John Sofia daran hindert, Berrada zu töten, kämpfen sie sich aus der Kasbah frei und fahren in die Wüste, wo sie John zurücklässt....







Die Martial Arts Szenen sind immerhin brillant choregraphiert, aber sehr brutal. Dennoch ist die Geschichte so interessant wegen dem Einblick in eine Parallelwelt von Auftragsmördern. Die Stimmung wird mehr und mehr kafkaesk - eine Verbesserung zum zweiten Teil. 







Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Samstag, 30. August 2025

X Men


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Bryan Singer 

Aufstand der Mutanten... 

Mit dem neuen Millenium startete die Marvel Comic Verfilmung "X Men" in den Kinos - der Film von Bryan Singer (Der Musterschüler, Die üblichen Verdächtigen, Bohemian Rhapsody) war damit sozusagen Vorreiter für eine bis heute ungebrochene Welle an Filmen mit Superhelden. "X Men" ebnete den Erfolg für andere Comicverfilmungen wie "Spider Man", "Hulk" oder "Batman". Singers Film landete in der Jahresabrechnung mit 296 Millionen Dollar Umsatz auf Platz 8 der Kino-Jahrescharts und der riesige Erfolg ermöglichte es Marvel diverse Fortsetzungen nachzuschieben. 2001 war "X Men" für zehn Saturn Awards nominiert und gewann sechs dieser Nominierungen.Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat wertvolI. Im Jahr 1944 von den Nazis besetzten Polen wird der vierzehnjährige Erik Lehnsherr (Brett Morris) bei der Ankunft im Konzentrationslager Auschwitz von seinen Eltern getrennt. Auf dem Weg zu ihnen bewirkt er, dass sich aufgrund seiner Fähigkeit, Magnetfelder zu erzeugen, ein Metalltor in seine Richtung biegt. Dennoch wird er von den Wachen niedergeschlagen. In der Gegenwart versucht US-Senator Robert Kelly (Bruce Davidson), im Kongress ein "Mutantenregistrierungsgesetz“ durchzusetzen, das Mutanten zwingen würde, ihre Identität und Fähigkeiten preiszugeben. In der Nähe sieht der telepathische Mutant Charles Xavier (Patrick Stewart) Lehnsherr, der nun unter dem Namen "Magneto“ bekannt ist, anwesend und ist besorgt über seine Reaktion auf das Registrierungsgesetz. In Meridian, Mississippi, versetzt die siebzehnjährige Marie (Anna Paquin) ihren Freund nach einem Kuss versehentlich ins Koma, da sie als Mutant die Kraft und Lebenskraft anderer absorbieren kann. Unter dem Namen "Rogue“ flieht sie nach Alberta, wo sie Logan (Hugh Jackman), auch bekannt als "Wolverine“, trifft, einen Mutanten mit übermenschlichen Heilkräften und Metallklauen, die zwischen seinen Fingerknöcheln hervorstehen. Sabretooth (Tyler Mane), ein Mitglied von Magnetos Mutantenbruderschaft, greift sie unterwegs an, wird jedoch von zwei Mitgliedern von Xaviers X-Men, Cyclops (James Marsden) und Storm (Halle Berry), gerettet. Logan und Rogue werden zu Xaviers Mutantenschule in Westchester County, New York, gebracht. Xavier glaubt, dass Magneto Logan gefangen nehmen will und bittet ihn zu bleiben, während er die Angelegenheit untersucht. Unterdessen wird Rogue als neuer Schüler an der Schule eingeschrieben und verliebt sich in den kryokinetischen Mutanten Bobby Drake (Shawn Ashmore). Die Bruderschaftsmitglieder Toad (Ray Park) und Mystique (Rebecca Romijn-Stamos) entführen Senator Kelly und bringen ihn zu ihrem Versteck auf der unbekannten Insel Genosha. Magneto benutzt Kelly als Testperson für eine Maschine, die durch seine magnetischen Fähigkeiten angetrieben wird und ein Strahlungsfeld erzeugt, das Mutationen bei normalen Menschen hervorruft. Kelly nutzt seine neu entdeckte Mutation aus und kann später fliehen. Rogue besucht Logan nachts, während er einen Albtraum hat. Erschrocken ersticht er sie versehentlich, doch es gelingt ihr, seine Heilkräfte zu absorbieren und sich zu erholen. Mystique, als Drake verkleidet, überzeugt Rogue später, dass Xavier wütend auf sie ist und sie die Schule verlassen muss. Xavier benutzt seine Mutantenortungsmaschine Cerebro, um Rogue an einem Bahnhof zu finden, und die X-Men machen sich auf, sie zu holen. Währenddessen dringt Mystique in Cerebro ein und sabotiert es. Logan, der vor Storm und Cyclops aufgebrochen ist, findet Rogue in einem Zug und überredet sie zur Rückkehr. Bevor sie gehen können, trifft Magneto ein, setzt Logan außer Gefecht und überwältigt Rogue.... 








Als Dr. Jean Grey ist Famke Janssen zu sehen. Es passiert so viel, dass man sofort das Bedürfnis nach einer Fortsetzung verspürt, einfach als Belohnung dafür, dass man alles in sich aufgenommen hat. X-Men raubt einem zwar nicht von Anfang bis Ende den Atem, wie es vielleicht Matrix tat, aber es ist ein gelungenes Werk mit beträchtlicher Pulp-Beobachtbarkeit. Der Film ist effektiv getaktet und bietet eine gute Balance zwischen Exposition, Charakterentwicklung und durch Spezialeffekte verstärkter Action. Weder die Handlung noch die Beziehungen der Charaktere sind schwer zu verfolgen, und der Film vermeidet die Falle, zu viel Zeit mit der Erklärung von Dingen zu verbringen, die nicht erklärt werden müssen.Einige Kritiker äusserten die Sorge, dass hoffentlich Joel Schumacher nicht mit ins Boot geholt wird. Denn seit dessen künstlerischen Fehlgriffen mit seinen beiden Batman Fortsetzungen "Batman Forever" und "Batman &Robin" hat er den beiden gelungenen Vorgängern von Tim Burton "Batman" und "Batman Begins" den Kino-Todesstoß versetzt. Man kann beim Schauen davon ausgehen, dass die X-Men ihre Persönlichkeiten in den Folgefilmen weiterentwickeln werde. Hugh Jackman schuf mit seiner Darstellung als Wolverine eine echte Kultfigur der Kinogeschichte. 






Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Stirb an einem anderen Tag


























Regie: Lee Tamahori

Brosnans letzter Bond Auftritt...

"Stirb an einem anderen Tag" war der 20. James Bond Film und wurde 2003 von dem neuseeländischen Regisseur Lee Tamahori inzseniert. Er war mit 142 Millionen Dollar der bis dahin kostspieligste Bond Film, doch das weltweite Kassenergebnis war mit 430 Millonen Dollar phänomenal gut und damals der erfolgreichste Bond überhaupt. Auch heute rangiert er in Sachen Kassenerfolg immer noch auf Platz 5, aber alle nachfolgenden Filme mit Daniel Craig liefen noch besser.
Dennoch ist gerade "Stirb an einem anderen Tag" in Bond-Fankreisen alles andere als beliebt. Nicht nur, dass Nebendarstellerin Madonna eine Goldene Himbeere für ihren Cameo Auftritt als Verity bekam. Auch ihr etwas anderer Bond Song "Die another day" wurde oft kritisiert, weil die opulente Note fehlte und stattdessen der Song zu stark auf die Electro-Schiene setzte.  Wenn man mal die Rankings ansieht über die besten Bond Filme dann landet der letzte Auftritt von Pierce Brosnan regelmässig weit hinten, wenn nicht gar auf dem letzten Rang.
Dabei ist der Film gar nicht mal so schlecht, wie er oft gemacht wird. Man muss allerdings einige extreme Verrücktheiten akzeptieren und vor allem viele Albernheiten. Denn diesmal darf der Oberschurke Colonel Tan Sun Moon (Will Yun Lee) aus Nordkorea mittels einer Laser-Gesichtsoperation sich in den britischen Millionär und Lebemann Gustav Graves (Toby Stephens) verwandeln. Ausserdem taucht erstmalig in der Bond Reihe ein unsichtbares Auto auf. Q (John Gleese) wird halt immer einfallsreicher und Moneypenny (Samantha Bond) träumt von einem Kuss mit 007. M (Judi Dench) ist richtig biestig, nicht nur weil ein Killersatellit, bestückt mit Blutdiamanten, die Erde bedroht. So muss James einmal mehr die Welt retten. Aber zuerst wird er in der fulminanten Eingangssequenz vom nordkoreanischen Militär gefangen genommen und unter Drogen gesetzt. Er entgeht nur knapp dem Tod und wird im Austausch mit dem Terroristen Zao (Rick Yune) freigelassen. Doch nun scheint man keine Verwendung für 007 zu haben. Doch so leicht lässt Bond nicht locker. Um seinen Ruf wiederherzustellen, flieht Bond und sucht einen Verräter in den eigenen Reihen. Diesmal stehen ihm sogar mit der undurchsichtigen Jinx Johnson (Halle Berry) und Miranda Frost (Rosamund Pike) zwei äusserst attraktive Girls zur Seite....



 Dabei greift Tamahori auch bewusst die unvergesslichen Bilder der alten Bond Filme auf. Er kopiert beispielsweise die Szene mit Ursula Andress am Strand und so entsteigt Halle Barry im Bikini aus den Wasser ans Ufer. Dieses Kopieren könnte man als dreist bezeichnen, aber der Macher schafft es auch in einigen Szenen zum klassischen Bond der frühen Jahre hinzu tendieren. Wobei manches dann aber wirklich albern und überzogen wirkt. Dennoch ist der Unterhaltungswert in diesem Film sehr hoch. Es gibt Verfolgungsjagden per Luftkissenboot, Auto oder Hubschrauber oder Rettungen im überfluteten isländischen Eispalast. Absurde Höhepunkte en Masse. Man kann daher vielleicht die geringere Wertschätzung dieses Films verstehen. Dennoch hat der unbeliebte Film auch genügend fesselnde Momente. Und Rosamunde Pike als auch Halle Berry bleiben als ungewöhnliche Bond Girls in bester Erinnerung.




Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Montag, 13. Oktober 2014

X-Men - Zukunft ist Vergangenheit



Regie: Bryan Singer

Zurück ins Jahr 1973...

Zwar ist im Marvel Movie Kosmos "The Avengers" mit dem drittbesten Einspielergebnis aller Zeiten (1,5 Milliarden Dollar) immer noch ungeschlagen, aber Marvel boomt generell und die neuen Comicverfilmungen wurden alle Riesenerfolge-  sowohl "Thor - The Dark (644 Millionen Dollar), Captain America 2 - Wintersoldier (716 Millionen), Amazing Spider Man 2 (708 Millionen) wie auch der inzwischen der 7. Teil der X-Men Reihe mit dem Zusatztitel "Zukunft ist Vergangenheit" - der hat sogar leicht die Nase vorn mit 746 Millionen Einnahmen. Der 2014 von Bryan Singer (drehte auch schon die Teile 1 und 2) inszenierte Film ist damit sogar der erfolgreichste Film der Serie und somit dürfte einer weiteren Kinopräsenz nichts im Wege stehen. Auch von der Kritik wurde der Film gut gelobt, was er möglicherweise dem klugen Schachzug zu verdanken hat, dass er eine Geschichte erzählt, in dem ein Zeitsprung in die Vergangenheit unternommen werden muss, um die Zukunft zu korrigieren. Auch die "Star Trek" Filmreihe verzeichnete schon ihren größten Erfolg mit der Reise "Zurück in die Gegenwart". Man muss sich natürlich darauf einstellen, dass die zweite Hälfte des Films wieder durchtränkt ist voller actionreicher Effekte. Dies mag dem einen gefallen, bei mir selbst kommt immer der Moment, an dem ich das ganze Spektakel als zuviel des Guten empfinde. Aber gut - das Zielpublikum zwischen Kind und 29 mag die fulminante, nie mehr zur Ruhe kommende Szenerie begeistern.  Immerhin ist die erste Filmhälfte mit mehr Inhalt und Tiefgang gefüllt, ja sogar - der zweite Captain America Film hat es ja schon angedeutet - mit etwas düsterer Machart. Grund dafür ist vielleicht die gewollte Annäherung an die düsteren Batman Filme von Christopher Nolan. Ansonsten gefiel mir Jennifer Lawrence als Raven am besten, ich finde sie spielt die interessanteste Figur der Geschichte.
Worum geht es: Wir schreiben das dystopische Zukunftsjahr 2023. Dort machen wandlungfähige Roboter, Sentinel genannt, Jagd auf Mutanten und deren Befürworter und Helfer. Man will alle ausrotten und hat schon ziemlich viel Erfolg damit, dann viele sind tot oder versklavt. Eine kleine Gruppe von Mutanten, unter ihnen Shadowcat (Ellen Page), Bishop (Omar Sy), aber auch Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) und Erik Lehnsherr (Ian McKellen) hat aber überlebt und sucht verzweifelt nach einem Ausweg. Indem Bishops Geist in die Vergangenheit eintauchen kann und so die früheren "Ichs" der Mutanten vor dem bestehenden Angriff warnt, kann der Gejagte fliehen. Aber nun gilt es Wolverine (Hugh Jackman) ins Jahr 1973 zu schicken. Damals wurde der Wissenschaftler Bolivar Trask (Peter Dinklage), der dieses fiese Sentinel Programm zur Ausrottung der Mutanten ins Leben rief von Raven (Jennifer Lawrence) umgebracht. Der Tod hatte aber zur Folge, dass der fiese Trask zum Märtyrer deklariert wurde und sein Tod es erst möglich machte das umstrittene Sentinel Programm zu etablieren. In der Vergangenheit muss Wolverine die damals noch verfeindeten Gegner Charles Xavier (James McAvoy) und Erik (Michael Fassbender) als gemeinsame Partner zu gewinnen. Ausschlaggebend ist natürlich wie glaubwürdig im Jahr 1973 der in die Vergangenheit gebeamte Wolverine ist. Darüberhinaus sitzt Erik im Hochsicherheitstrakt als einer der möglichen Attentäter von Kennedy. Um in dort zu befreien, braucht es einen fähigen Mutanten wie Quicksilver (Evan Peters). Aber dies ist erst der Anfang des Abenteuers...


der wie bereits erwähnt am Ende in eine Wilde Special Effekte Schau einmündet und so ein bisschen an Substanz einbüßt. Trotz allem ist "X Men - Zukunft ist Vergangenheit" spannendes und untterhaltsames Blockbusterkino und für mich einer der besten Teile der populären Serie. Natürlich wieder mit dabei Kultschauspielerin Halle Berry, Preisträgerin der goldenen Himbeere sowie Oscargewinnerin im gleichen Jahr.


Bewertung: 7 von 10 Punkten.

Freitag, 3. Januar 2014

The Call - Leg nicht auf

























Regie: Brad Anderson

Notruf an Halle Berry...

Brad Andersons bislang bester Film heißt "Session 9" und zählt inzwischen zu den besten Horrorfilmen des vergangenen Jahrzehnts. Es folgte "The Machinist", "Transiberian" und der etwas sonderbare "Die Herrschaft des Feuers". Mit "The Call" zeigt er Halle Berry als beherzte Telefonistin, die in den 94 Minuten Laufzeit zu wahrer Hochform aufläuft. Dabei ist es ihm gelungen einen Thriller zu schaffen, der praktisch Null Leerlauf und und die Spannungskurve von Anfang bis zum fiesen Ende durchhält. Erzählt wird die Geschichte der engagierten Jordan Turner (Halle "Goldene Himbeere" Berry), die als Telefonist bei der Notrufzentrale der Los Angeles Police arbeitet. Der Job ist hart und man muss Distanz zu den vielen Hilferufen wahren, denn ob der Notruf die rettende Hilfe aus der Not bringt ist immer wieder ungewiss. Als eines Tages die junge Lea Templeton dort anruft, deren Eltern ausser Haus sind, kommt eine harte Belastungserprobung auf die sonst so erfahrene wie engagierte Frau am Telefon. Sie kann nicht verhindert, dass Lea im Haus von einem unbekannten Mann entführt und ermordert wird. Dies obwohl Jordan noch kurz mit dem Täter reden konnte und ihn bat, dem Mädchen nichts zu tun. 6 Monate vergehen bis die Vergangenheit Jordan erneut einholt. Wieder ein Notruf und möglicherweise derselbe Entführer: Eine junge Frau (Abigail Breslin) liegt unfreiwillig im Kofferraum eines Autos, am Steuer der perverse Serienkiller Michael Foster (Michael Eklund). Immerhin hat sie ein Handy bei sich, mit dem sie ein Notruf absetzen kann. An der anderen Leitung ist Jordan...

 "The Call" ist sehr geradlinig erzählt und hat eine gute Dynamik, die immer wieder gutes klassisches Thrillerkino aufleben lässt. Mit Halle Berry wurde sehr gut besetzt, sie wirkt glaubwürdig in der Rolle der Frau, die über sich hinauswächst und so am Ende sehr unkonventionell und auch nicht unbedingt politisch korrekt ihr Trauma lösen will, keine Gande bei soviel perversem Serienkillerhobby. Ein weiteres Plus sind die sehr gelungenen Szenen auf dem Highway, auf der der Kiler eine tödliche Spur hinterlässt.
Bewertung: 7 von 10 Punkten.