Posts mit dem Label Christopher McQuarrie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Christopher McQuarrie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 6. Mai 2026

Mission Impossible 8 - Final Reckoning










Regie: Christopher McQuarrie

Finaler Kampf...

Aufgrund des immens hohen Budget von mehr als 300 Millionen Dollar war der Umsatz an den Kinokassen für "Mission Impossible - The Final Reckoning" von ca. 600 Millionen Dollar enttäuschend. Man sprach bei einem der teuersten Filme aller Zeiten sogar von einem finanziellen Flop.  "Mission: Impossible – The Final Reckonig"  wurd im Jahr 2025 unter der Regie von Christopher McQuarrie realisiert, der auch gemeinsam mit Erik Jendresen das Drehbuch verfasste. Er ist die direkte Fortsetzung von Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1" und der achte Teil der Mission: Impossible-Filmreihe.  Im Film setzen Hunt und sein IMF-Team ihre Mission fort, die Entität, eine abtrünnige künstliche Intelligenz, daran zu hindern, die gesamte Menschheit auszulöschen.Die Dreharbeiten begannen im März 2022, wurden aber im Juli 2023 aufgrund des Streiks der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA unterbrochen. Die Produktion wurde im März 2024 wieder aufgenommen und im November abgeschlossen. Gedreht wurde unter anderem in England, Malta, Norwegen und Südafrika. Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken. Gelobt wurden McQuarries Regie, Cruises schauspielerische Leistung, die Nebendarsteller und die praktischen Actionsequenzen. Kritisiert wurden hingegen die Laufzeit und das Tempo des zweiten Akts. Zwei Monate nachdem er den Schlüssel zum Quellcode der bösartigen künstlichen Intelligenz namens „Die Entität“ erlangt hat, erhält der abtrünnige IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) eine Nachricht von US-Präsidentin Erika Sloane (Angela Bassett). Sie informiert ihn darüber, dass die Entität, unterstützt von verdeckten Weltuntergangssekten, weiterhin die Kontrolle über globale Nuklearsysteme an sich reißt. Ethan wird aufgefordert, den Schlüssel herauszugeben, weigert sich jedoch und verfolgt weiterhin Gabriel (Esai Morales), den ehemaligen Stellvertreter der Entität, der im Stich gelassen wurde, nachdem sein Versuch, den Schlüssel selbst zu stehlen, gescheitert war. Ethan und sein IMF-Kollege Benji Dunn (Simon Pegg) besuchen zunächst ihren kranken IMF-Hacker Luther Stickell (Ving Rhames) in seinem abgelegenen Labor unter London. Dort hat Stickell die Entwicklung der Malware „Giftpille“ abgeschlossen, die die Entität angreifen kann. Das Team rekrutiert Jasper Briggs’ (Shea Whigham) Partner Theo Degas (Greg Tarzan Davis) und Gabriels ehemalige rechte Hand Paris (Pom Klementieff), die ihnen Gabriels Aufenthaltsort verrät. In London nehmen Gabriels Männer Ethan und die IMF-Agentin Grace (Hayley Atwell) gefangen. Gabriel befiehlt Ethan, das aus dem Hasenfuß entwickelte Modul „Podkova“ aus dem gesunkenen russischen U-Boot Sewastopol zu bergen, um die Entität zu kontrollieren. Mit der Hilfe des Teams gelingt Ethan und Grace jedoch die Flucht. Ethan kontaktiert die Entität und erhält Visionen einer nuklearen Apokalypse. Die Entität prophezeit Luthers Tod und verlangt Zugang zu einem digitalen Bunker in Südafrika, um zu überleben. Ethan beauftragt sein Team, die Koordinaten der Sewastopol zu ermitteln und Luther nach dem Tauchgang zu bergen. Er eilt los, um Luther zu retten, doch Gabriel stiehlt die Giftpille und platziert eine Zeitbombe in Luther. Luther opfert sich, um die Explosion zu minimieren, während Ethan flieht. Er wird jedoch von Briggs , dem Sohn von Jim Phelps, gefasst und ins Notfallzentrum von Mount Weather gebracht. Drei Tage bevor die Entität die verbliebenen Atomwaffenkontrollanlagen übernimmt und den nuklearen Weltuntergang auslöst, überzeugt Ethan Präsidentin Sloane, ihn die Sevastopol lokalisieren zu lassen – gegen den Willen von CIA-Direktor Eugene Kittridge (Henry Czerny). Grace, Benji, Paris und Degas reisen zur St.-Matthew-Insel in der Beringsee, wo sich eine Marine-Sonaranlage aus der Zeit des Kalten Krieges befindet, die den Untergang der Sevastopol geortet hat. Dort treffen sie auf den ehemaligen CIA-Analysten William Donloe (Rolf Saxon), der nach Ethans Einbruch ins CIA-Hauptquartier vor dreißig Jahren auf die Insel verbannt wurde und zufällig die Koordinaten der Sevastopol auswendig gelernt hat. Russische Spezialeinheiten stellen sich ihnen entgegen, um die Koordinaten zu erhalten. Grace und Donloes Frau Tapeesa (Lucy Tulugarjuk) können jedoch mit einem Hundeschlitten fliehen, während die anderen die Soldaten abwehren und Donloe die Koordinaten an Ethan übermittelt. Ethan geht an Bord des Flugzeugträgers USS George H. W. Bush im Nordpazifik und betritt das U-Boot USS Ohio. Nachdem Ethan die Koordinaten erhalten hat,erreicht er mit einem experimentellen Taucheranzug die Sevastopol und birgt die Podkova, während das Wrack über den Kontinentalschelf abrutscht. Er entkommt nur knapp ohne seinen Taucheranzug und wird von Grace mithilfe einer tragbaren Dekompressionskammer von der Dekompressionskrankheit geheilt. Nach der Wiedervereinigung mit seinem Team plant Ethan, die Giftpille in die Podkova einzusetzen, um die Entität dazu zu bringen, in ein physisches Laufwerk anstatt in den Hauptrechner des Bunkers einzudringen...









Ein Kampf zwischen Mensch und der künstlichen Intelligenz, wobei bei letzterer alle Vorteile liegen. Es wirkt alles etwas Gigantisch - die Action, der Umfang und vielleicht auch der etwas sentimentale Abschied der überlebensgroßen Figur Ethan Hunt - nicht alle Geheimnisse aus der Vergangenheit werden preisgegeben. Die Story ist natürlich genauso atemberaubend wie verrückt - auch eine Flugzeugszene beim Showdown darf nicht fehlen. Im Vergleich mit anderen Blockbustern ist das Niveau der gesamtne Reihe natürlich sehr hoch, was auch für dieses Finale gilt.  Auch die häufig genutzten Rückblenden seien ein effizientes Mittel, um den Zuschauer nicht nur auf den neusten Stand zu bringen, sondern ebenso die Highlights der gesamten Reihe hervorzuheben und die Kontinuität des Franchises zu stärken.












Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Montag, 27. April 2026

Mission Impossible 6 - Fallout















Regie: Christopher McQuarrie

Das moralische Dilemma des Ethan Hunt...

"Mission: Impossible – Fallout "ist der 2018 enstandene sechste Teil der "Mission Impossible" Kinoreihe. Inszeniert wurde der Blockbuster erneut von Christopher McQuarrie.  Zwei Jahre nach den Ereignissen von Rogue Nation spielt "Fallout" und begleitet den Agenten der Impossible Missions Force, Ethan Hunt und sein Team bei ihren Bemühungen, einen Atomangriff des Terroristen Solomon Lane und des mysteriösen Extremisten John Lark zu verhindern. Die Arbeiten an einer Fortsetzung von Rogue Nation begannen bereits vor dessen Kinostart 2015. McQuarrie, der erste Regisseur, der für die Reihe zurückkehrte, wollte mit "Fallout“ Ethans Charakter und Gefühle genauer beleuchten. Er war der Ansicht, dass die vorherigen Teile ihn für das Publikum weitgehend unverständlich gemacht hatten und wollte die Grenzen seiner Fähigkeiten, seiner Moral und seiner persönlichen Beziehungen ausloten. Das Drehbuch war mit nur 33 Seiten kurz und diente als grober Entwurf, der sich hauptsächlich an den interessanten Drehorten orientierte und Raum für Improvisation und größere Szenenänderungen während der Dreharbeiten ließ. Die Hauptdreharbeiten begannen im April 2017 mit einem Budget von 178–180 Millionen US-Dollar in Paris und wurden Anfang 2018 in London, Neuseeland, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten fortgesetzt. Die Dreharbeiten verzögerten sich um mehrere Monate, nachdem sich Cruise bei einem Stunt den Knöchel gebrochen hatte. Dies führte zu erheblichen Budgeterhöhungen, während die Produktion auf seine Rückkehr wartete, bot McQuarrie aber auch die Möglichkeit, unfertige Szenen im Drehbuch weiterzuentwickeln. Mit 791 Millionen Dollar Einspielergebnis ist er bis dato der erfolgreichste Film der achtteiligen Reihe. Er landete mit diesem Ergebnis auf Rang 8 der Kinojahrescharts.  Tatächlich wird die Filmreihe von Folge zu Folge besser. Man hat sich inzwischen an die irren, verrückten und übertriebenen Actionsszenen und Stunts gewöhnt, denn mit jedem Film wirkt Tom Cruises Figur Ethan Hunt etwas verrückter, was dann die eine oder andere waghalsige Einlage etwas plausibler macht. Neu machen Henry Cavill, Angela Bassett und Vanessa Kirby mit, alle drei können gut überzeugen - vor allem die Britin Vanessa Kirby, die drei Jahre später für ihre Rolle in "Pieces of a Woman" bereits eine Oscarnominierung als beste Schauspielerin bekam.  Zwei Jahre nach der Festnahme des abtrünnigen britischen Agenten Solomon Lane[Sean Harris] hat sich sein Terrornetzwerk, das Syndikat, als die Apostel, eine Söldnertruppe, neu formiert. Sie werden von dem Extremisten „John Lark“ angeheuert, um drei Plutoniumkerne für Atombomben zu beschaffen, mit denen er die bestehende Weltordnung zerstören will. IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) scheitert in Berlin bei dem Versuch, die Kerne zu bergen, nachdem die Apostel seinen Teamkollegen Luther Stickell (Ving Rhames) als Geisel genommen haben. Ethan beschließt, Luther zu retten, wodurch die Apostel die Kerne stehlen können. Ethan, Luther und ihr Teamkollege Benji Dunn (Simon Pegg) nehmen Larks Atomwaffenspezialisten Nils Delbruuk (Kristoffer Joner) gefangen und bringen ihn durch einen Trick dazu, die Baupläne für Larks Bomben preiszugeben. CIA-Direktorin Erika Sloane (Angela Bassett) konfrontiert Ethan und IMF-Sekretär Alan Hunley( Alec Baldwin) mit dem Scheitern des Teams bei der Plutoniumbeschaffung. Sie besteht darauf, ihren Agenten August Walker (Henry Cavill) mit ihnen zu schicken, um die Kerne zu finden, und weist ihn an, jeden als entbehrlich zu betrachten. Ethan und Walker führen einen HALO-Sprung über Paris durch und infiltrieren einen Nachtclub, in dem Lark die Kerne von der Waffenhändlerin Alanna Mitsopolis (Vanessa Kirby) kaufen soll. Sie sprechen einen Mann an, den sie für Lark halten. Nach einem heftigen Kampf auf der Herrentoilette greift Ethans Verbündete, die MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), ein und tötet den Mann, um Ethan zu retten. In Larks Identität trifft Ethan auf Mitsopolis, die ihm einen Kern gibt und erklärt, dass die Apostel die anderen liefern werden, nachdem er einen Polizeikonvoi angegriffen und den Gefangenen Lane befreit hat. Unterdessen liefert Walker Sloane Beweise, die darauf hindeuten, dass Ethan der echte Lark ist. Ethan weicht vom Plan ab und rammt den LKW mit Lane in die Seine, um die Polizeieskorte vor Mitsopolis' Söldnern zu schützen. Er lockt die Polizei weg, während Benji und Luther Lane in Sicherheit bringen und einen Mordanschlag von Ilsa auf Lane vereiteln. Bei einem Treffen mit Ethan erklärt Ilsa, dass der MI6 sie beauftragt hat, Lane zu töten, um zu verhindern, dass ausländische Regierungen ihn verhören, und um ihre Loyalität zu beweisen, nachdem sie als Agentin des Syndikats undercover gearbeitet hatte. Sie hatte den Befehl, Lark zu beschützen und Lanes Flucht zu sichern, verweigerte aber den Befehl, um Ethan zu schützen. Das Team bringt Lane für den Austausch nach London, doch Hunley konfrontiert sie mit Walkers Beweisen. Das Team bringt Walker dazu, zuzugeben, dass er Lark ist, und Sloane schickt eine CIA-Einheit, um alle zu verhaften. Die Apostel greifen jedoch ein, und in dem darauffolgenden Feuergefecht tötet Walker Hunley und flieht zusammen mit Lane. Ethan verfolgt ihn, bis Walker enthüllt, dass er Julia (Michelle Mongahan) gefunden hat – Ethans Ex-Frau, die zum Schutz vor seinen Feinden in den Untergrund geschickt wurde – und ihr mit dem Tod droht. Walker kann Ethan nicht töten, da Lane die restlichen Kerne zurückhält, bis er sich an Ethan rächen kann.Ethan, Benji, Luther und Ilsa spüren Lane und Walker in einem Lazarett nahe des Siachen-Gletschers in Kaschmir auf, wo sie einen von den Aposteln inszenierten Pockenausbruch behandeln....










Es kommt beim Showdown zu einem aufsehenerregenden Fight zweier Hubschrauber, die beide abstürzen - jedoch Tom Cruise und der Antagonist Henry Cavill überleben, damit sie ihren Faustkampf und Hängen in schwindelerregender Höhe absolvieren können. in der letzten Sekunde kann Cruise einmal mehr die Welt retten. 
Die rund 2.000 visuellen Effekte in Fallout wurden von Jody Johnson betreut, vor allem die drrei spektakulären Szenen mit dem Motorrad und Auto in Paris, der Hubschraubersequenz und einem HALO Sprung von zwei Agenten über Paris. 
Dieser HALO-Sprung über Paris wurde über ein Jahr lang geplant und nach den Hauptdreharbeiten gefilmt. Die Dreharbeiten fanden in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt, da dies das einzige Land war, das die Durchführung des Stunts rechtlich erlaubte.
Cruise absolvierte den Stunt in einer einzigen Einstellung 106 Mal, inklusive Übungssprüngen. Dabei stürzte er mit Geschwindigkeiten von 320 bis 350 km/h aus 7.600 bis 9.100 m Höhe aus einer Boeing C-17 Globemaster III, begleitet von einem Kameramann. Zur Vorbereitung auf jeden Sprung inhalierte Cruise 20 Minuten lang reinen Sauerstoff, um der Dekompressionskrankheit vorzubeugen. Sein Helm versorgte ihn ebenfalls mit Sauerstoff und war so konstruiert, dass sein Gesicht deutlich zu sehen war, um den Realismus zu erhöhen.
Die Motorradsequenz, in der Ethan gegen siebzig Stuntfahrer in die falsche Richtung um den Arc de Triomphe fährt, wurde in 90 Minuten am frühen Sonntagmorgen gedreht, als die Straße aufgrund geringen Verkehrsaufkommens gesperrt werden konnte. Ethans Motorradunfall und der Sturz vom Fahrzeug waren ein realer Stunt. Das Fahrrad war an einer hydraulischen Vorrichtung befestigt, die mit den Bewegungen des Autos synchronisiert war, mit dem es kollidierte. Cruise wurde, an einem Seil befestigt, im Moment des Aufpralls weggezogen. Dies alles zeigt eindrücklich, dass nicht nur die Filmfigur Ethan Hunt ein Wahnsinniger ist, sondern auch sein Darsteller. 
Der Film erhielt viel Kritikerlob und zählte zu den von Kritikern am meisten gefeierten Filmen des Jahres 2018. Mission: Impossible – Fallout macht seinem Namen alle Ehre und setzt mit seinen irren Actionsequenzen in einer Reihe voller solcher Szenen erneut Maßstäbe. Die Actionszenen - eine Mischung aus CGI und echten Stunts - sehen phänomenal aus. 
Die Figur des Helden Ethan Hunt wird tiefgründiger - denn er muss sich mit dem moralischen Dilemma auseinandersetzen, ob er ein Leben rettet oder dieses opfert um einen noch viel größeren Collateralschaden mit Tausenden von Toten zu verhindern. Optisch ist auch "Fallout" grandios - Kameramann war Rob Hardy (Ex_Machina, Auslöschung), der 2007 für seine Arbeit bei "Boy A" mit dem "British Academy Television Award" belohnt wurde. 










Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Mission Impossible 5 - Rogue Nation










Regie: Christopher McQuarrie

Salomon Lane und sein Syndikat...

Zwar immer noch ein Sonnyboy, aber in "Mission Impossible - Rogue Nation", aber seine übertriebenen Actionszenen sind zum Glück etwas mininiert, wenn man die Anfangsszene im abhebenden Flugzeug ignoriert. Der Film wurde 2015 hergestellt und Regie führte der mit Oscar gekürten Drehbuchautor (für "Die üblichen Verdächtigen) Christopher McQuarrie. Auch die nachfolgenden Filme der erfolgreichen Serie wurden von ihm inszeniert. Dieses Mal müssen der Agenten der Impossible Missions Force, Ethan Hunt (Cruise), und sein IMF-Team, die nach ihrer Auflösung und Hunts Verfolgung durch die Central Intelligence Agency gegen das Syndikat, eine internationale Gruppe abtrünniger Regierungsagenten, kämpfen. Der Film wurde von Kritikern für McQuarries Regie, Drehbuch, die Actionsequenzen und die schauspielerischen Leistungen von Tom Cruise, Simon Pegg und Rebecca Ferguson hoch gelobt und war der achterfolgreichste Film des Jahres 2015 mit einem Umsatz von 710 Millionen Dollar.   IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) fängt eine Lieferung Nervengas ab, die von „Das Syndikat“, einem geheimen Konsortium abtrünniger Agenten verschiedener Geheimdienste, das er seit Längerem observiert, aus Minsk transportiert wird. In einer IMF-Station in London kompromittiert das Syndikat die Besprechung. Bevor er bewusstlos wird, muss er mit ansehen, wie ein blonder Mann (Sean Harris) mit Brille die Stationsmitarbeiterin tötet. In Washington D.C. überzeugt CIA-Direktor Alan Hunley (Alec Baldwin) einen Senatsausschuss, den IMF aufzulösen und alle seine Ressourcen in die CIA zu integrieren, nachdem dessen Aktionen in Russland verheerende Ereignisse ausgelöst haben. Die Agenten Benji Dunn (Simon Pegg) und William Brandt (Jeremy Renner) werden gezwungen, unter strenger Überwachung für die CIA zu arbeiten, während der Hacker Luther Stickell (Ving Rhames) aus Protest kündigt. Ethan erwacht und wird von dem ehemaligen KGB-Agenten Janik „Knochendoktor“ Vinter (Jens Hulten) gefoltert. Mit der Hilfe von Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), einer verdeckten Agentin des britischen MI6, kann er fliehen. Sechs Monate später gibt Ethan, ein gesuchter Flüchtling, weil er sich weigert, sich der CIA zu stellen, heimlich Informationen über das Syndikat an Benji weiter und besorgt ihm Karten für Turandot an der Wiener Staatsoper. Nach Benjis Ankunft in Wien bittet Ethan ihn, ihm bei der Suche nach dem blonden Mann zu helfen, der den IMF-Agenten in London getötet hat. In der Oper treffen sie auf Ilsa und mehrere andere Syndikatsagenten, die dort sind, um den österreichischen Bundeskanzler zu ermorden. Ethan verhindert den Anschlag und flieht mit Ilsa, nur um mitansehen zu müssen, wie der Bundeskanzler durch eine Autobombe getötet wird. Von Syndikatsagenten verfolgt, sind Ethan und Benji gezwungen, Ilsa freizulassen, um ihre Tarnung zu wahren. Hunley beschuldigt fälschlicherweise sowohl Ethan als auch Benji des Attentats und befiehlt der Abteilung für Spezialaktivitäten, beide festzunehmen oder zu töten. Brandt findet Luther und überzeugt ihn, ihm zu helfen, Ethan und Benji zu finden, bevor die CIA sie entdeckt. Ethan und Benji finden Ilsa in Casablanca. Dort identifiziert sie Ethans Verdächtigen als den abtrünnigen MI6-Agenten und Anführer des Syndikats, Solomon Lane. Die drei dringen in einen Unterwasser-Tresor unter einem Kraftwerk ein, um ein digitales Register zu bergen, das Lane gestohlen wurde und angeblich die Namen aller Syndikatsmitglieder enthält. Ilsa flieht jedoch mit den Daten nach London und trifft dort auf ihren Führungsoffizier, MI6-Chef Atlee (Simon McBurney). Dieser löscht die Daten heimlich und zwingt sie, ihren Undercover-Einsatz fortzusetzen.Später werden Benji und Ethan von Luther und Brandt gefunden. Luther entdeckt, dass es sich bei den Daten, die Benji vor dem Treffen mit Ilsa kopiert hatte, um eine verschlüsselte virtuelle „Red Box“ der britischen Regierung handelt. Zum Entschlüsseln werden die biometrischen Daten des britischen Premierministers benötigt. Alle reisen nach London, doch Lanes Männer entführen Benji während des Treffens mit Ilsa am Bahnhof King’s Cross und erpressen Ethan mit ihm, die Daten zu entschlüsseln und auszuhändigen. Trotz Brandts Protesten nimmt Ethan die Mission an. Brandt verrät Hunley heimlich ihren Standort....








Der Einstand als "Mission Impossible" Regisseur ist Christopher McQuarrie gut gelungen. Sein "Rogue Nation" gehört zu den stärksten Filmen der gesamten Serie. Die Sequenz im Wiener Opernhaus mit drei verschiedenen Attentäter ist unheimlich atmosphärisch. Ausserdem überzeugt die britische Darstellerin Rebecca Ferguson als Doppelagentin. Die Opernszene erinnert ein bisschen an das dramatische Szenario in Alfred Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste". Sean Harris wirkt allerdings als Bösewicht ein bisschen unauffällig.






Bewertung: 8 von 10 Punkten.