Donnerstag, 29. Januar 2026

Warfare















Regie: Alex Garland und Ray Mendoza

Kriegsführung...

Mit dem 2025 inszenierten "Warfare" schuf Regisseur Alex Garland einen extrem beklemmenden Kriegsfilm, der auf den Erfahrungen des Kriegsveteranen Ray Mendoza basiert und der seine eigenen Erfahrungen als US Navy Seal im Irakkrieg schildert. Ausserdem ist Mendoza Co-Regisseur von "Warfare". Das Drehbuch stützt sich auf Ausagen der Zugmitglieder und wird in Echtzeit präsentiert. Gewidmet ist der Film dem Platoon Mitglied Elliot Miller, der sein Bein bei diesem Einsatz verlor. Nach dem Meisterwerk "Ex_Machina" ist dieser intensive Film ein weiteres Meisterwerk von Garland.  Im Jahr 2006, nach der Schlacht von Ramadi, erobert der Navy SEAL-Zug Alpha One im Schutze der Dunkelheit ein zweistöckiges Haus. JTAC-Fernoffizier Ray Mendoza (D´Pharaoh Woon-A-Tai) koordiniert die Luftunterstützung zur Überwachung ihrer Position, während Scharfschütze und Sanitäter Elliott Miller (Cosmo Jarvis) zusammen mit seinem Scharfschützenkollegen Frank (Taylor John Smith) einen nahegelegenen Markt im Auge behält und so eine gemeinsame Operation mit den Marines unterstützt. Die irakischen Armeeübersetzer Farid (Nathan Altai) und Sidar (Heider Ali) bringen die beiden Familien, die in getrennten Stockwerken des Gebäudes wohnen, in einem der Schlafzimmer zusammen. Die SEALs beobachten zunehmende Feindaktivität, woraufhin die Luftunterstützung ihren Einsatzort verlässt. ANGLICO-Lieutenant MacDonald (Michael Gandolfini) fordert per Funk Luftunterstützung an, während die Übersetzer warnen, dass der Feind einen Aufruf zu den Waffen gesendet hat. Zugführer Erik (Will Poulter) und Obermaat Sam (Joseph Quinn) befehlen den Übersetzern, das Erdgeschoss des Gebäudes zu bewachen. Ohne Vorwarnung wird eine Granate in das Zimmer des Scharfschützen geworfen und verletzt Elliott. Ein Evakuierungstransport wird angefordert, um ihn zu evakuieren, während sich die SEALs und Aufständische ein Feuergefecht liefern. Das Team sammelt seine Ausrüstung, sprengt Claymore-Minen, um den Perimeter zu sichern, und zieht sich durch den Rauch zu einem wartenden M2 Bradley der US-Armee zurück. Als sich die Rampe zum Aufnehmen der Gruppe senkt, explodiert eine IED. Farid wird getötet; Sidar flieht; Elliott und Sam werden schwer verwundet; Ray, Erik und Tommy erleiden Gehirnerschütterungen. Die verletzte Bradley-Besatzung fährt das Fahrzeug weg. Alpha One sammelt sich im Haus und kümmert sich um die schweren Verletzungen von Sam und Elliott. Alpha Two kann aufgrund von Feuergefechten auf der Straße nicht erneut zu Alpha One vorrücken. Luftunterstützung kehrt zurück, aber da sich feindliche Kämpfer so nahe an der Position von Alpha One befinden, kann MacDonald nur eine Machtdemonstration koordinieren. Rays und Eriks traumatische Hirnverletzungen führen zu Dissoziation und schwerer Desorientierung. Alpha Two erreicht das Gebäude, und Jake (Charles Melton) übernimmt das Kommando. Sein Antrag auf eine weitere Evakuierung wird aus Angst vor einem erneuten Sprengstoffanschlag an die nächsthöhere Stelle weitergeleitet. Er befiehlt seinem Kommunikationsoffizier John (Finn Bennett), sich als Brigadekommandeur auszugeben, um die Evakuierung zu genehmigen. Die SEALs geben Deckungsfeuer, während Elliott und Sam erfolgreich mit Bradley-Panzern evakuiert werden. Die Überlebenden bereiten sich darauf vor, das Haus gegen die herannahenden Aufständischen zu verteidigen und befehlen den Bradley-Panzern, das Obergeschoss mit ihren Bordkanonen zu beschießen. Unter dem Schutz einer weiteren Machtdemonstration werden Alpha One und Alpha Two unter schwerem Beschuss mit Bradley-Panzern aus dem Gebiet transportiert. Die Zivilisten kommen erleichtert aus dem Schlafzimmer, als die Soldaten weg sind, während die Aufständischen auf die Straße gehen...






Der Film endet mit der Einblendung: Für Elliott. Vor dem Abspann sieht man die echten Mitglieder des SEAL Team 5, die an der Mission beteiligt waren, bei den Dreharbeiten. Daneben wird eine Fotomontage gezeigt, die das tatsächliche Haus, die beteiligten Personen (mit und ohne Geheimhaltungsstufe) und die Schauspieler, die sie darstellen, zeigt.
Erzählerisch ist der Film aufs Wesentliche reduziert und mit herausragendem filmischen Können ist Hochspannung garantiert. Man hat das Gefühl mitten in dieser Kriegshandlung zu sein.
Garlands Virtuosität und Mendozas persönliche Kriegserfahrung ergeben zusammen eine meisterhafte technische Leistung, die vor allem emotional erschütternd ist. An der Kinokasse konnte ein Umsatz von 34 Millionen Dollar erwirtschaftet werden. 






Bewertung: 9 von 10 Punkten. 
 

Boy Soldiers


























Regie: Daniel Petrie jr. 

Schüler und Terroristen...

Wie sein Vater Daniel Petrie, der durch seinen Polizeithriller "The Bronx" international bekannt wurde, ist auch sein Sohn Daniel Petrie jr. im gleichen Metier wie sein Vater tätig. Zunächst hatte er Erfolg als Drehbuchschreiber. Gemeinsam mit Danilo Bach schrieb er das Drehbuch zu "Beverly Hills Cop - Ich lös den Fall auf jeden Fall" und erhielt prompt für dieses Skript eine Oscarnomierung. Es folgten weitere Drehbücher für Erfolgsfilme wie "The Big Easy" oder "Mörderischer Vorsprung". Für den 1991 realisierten Actionreißer "Boy Soldiers" fungierte er auch als Regisseur. 
 In Barranquilla, Kolumbien, hat der Terrorist Luis Cali (Andrew Divoff) mit einer Söldnertruppe den Justizpalast besetzt. Er fordert die Freilassung seines Vaters, des Drogenbosses Enrique Cali, nur um festzustellen, dass dieser bereits an die Vereinigten Staaten ausgeliefert wurde, um sich dort vor Gericht zu verantworten. Sie fliehen mit einem Hubschrauber und gelangen mit Waffen und logistischer Unterstützung von Luis’ Stellvertreter, einem Amerikaner namens Jack Thorpe (Michael Champion), über Mexiko in die USA.
In den Vereinigten Staaten ist die Regis High School ein Internat für Jungen aus wohlhabenden und einflussreichen Familien, von denen viele von anderen Schulen verwiesen wurden. Eine Gruppe von Streichespielern unter der Führung von William „Billy“ Tepper (Sean Astin), zu der auch Billys bester Freund Joey Trotta (Will Wheaton) sowie ihre Freunde Hank Giles (T.E.Russell), Ricardo Montoya (George Perez), „Snuffy“ Bradberry (Keith Coogan) und Phil Donoghue (Knowl Johnson) gehören, wird von ihren Lehrern und dem strengen, aber gutmütigen Dekan Edward Parker (Louis Gossett jr) genau beobachtet. Phils Vater ist der Bundesrichter im Prozess gegen Enrique Cali. Daher wird die gesamte Familie vorsorglich in Sicherheit gebracht. Luis Cali und seine Männer, die nichts davon wissen, stürmen die Schule, um den Jungen zu entführen. Dabei töten sie einen Polizisten und einen Lehrer, der dazwischengeht. Sie besetzen Wachposten mit schweren Waffen und präparieren das Gelände mit C-3-Sprengstoff. Phil ist nirgends zu finden, doch Luis hat die Söhne zahlreicher einflussreicher Persönlichkeiten in seiner Gewalt und nimmt die gesamte Schule als Geisel.
Der örtliche Sheriff unterschätzt die Bedrohung und versucht einzugreifen, wird aber durch schweres Feuer zurückgeschlagen. Staatspolizei, FBI und US-Armee werden hinzugezogen und halten Abstand, um die Terroristen nicht zu provozieren. Jack präpariert die Sprengsätze mit einem Zünder, der mit einer Fernbedienung verbunden ist, die Luis sich auf den Handrücken klebt. Luis warnt die Behörden, dass er die Sprengsätze zünden wird, sollten sie die Schule angreifen. Er entlässt das gesamte Lehrerkollegium mit Ausnahme der Köche und des Direktors, Dr. Robert Gould (Denholm Elliot), und fordert im Gegenzug für die Geiseln die Freilassung seines Vaters. Außerdem ordnet er stündliche Zählungen an.
Die Schüler, angeführt von Billy, nutzen ihre Fähigkeit, Autoritäten zu umgehen, um taktische Informationen über die Terroristen zu sammeln. Billy gibt diese Informationen heimlich an die Behörden außerhalb des Schulgeländes weiter. Man verweigert ihm die Rückkehr, doch mit Parkers Hilfe gelingt ihm die Flucht. Er stößt gerade noch rechtzeitig zu den Schülern zurück, um gezählt zu werden, und verhindert so die Ermordung von Gould und vier Schülern...






Doch eine weitere Katastrophe folgt schnell. Der Film spielte insgesamt ca. 16 Millionen Dollar ein. Leider ist die Handlung sehr vorhersehbar und daher hält sich die Spannung eher in Grenzen. Die Schauspielerleistungen sind solide. Das Drehbuch schrieb Petrie jr. gemeinsam mit David Koepp, der kurz danach mit dem Drehbuch für Spielbergs "Jurassic Park" wesentlich mehr Erfolg hatte









Bewertung: 6 von 10 Punkten. 

Der Tiger















Regie: Dennis Gansel

Fahrt in die Hölle...

Mit seinem Film "Die Welle" konnte der Regisseur und Drehbuchautor Dennis Gansel im Jahr 2008 den Filmpreis in Bronze gewinnen. Weitere bekannte Filme von Gansel sind "Napola", "Wir sind die Nacht", "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" und "Jim Knopf und die wilde 13".  Mit "Der Tiger" drehte er 2025 einen originellen Antikriegsfilm, der von Amazon produziert wurde. Die Geschichte spielt im Jahr 1943 an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg. Die Wehrmacht befindet sich nach der Niederlage bei Stalingrad auf dem Rückzug. Eine Brücke soll verteidigt werden, über die sich die deutschen Soldaten zurückziehen könnten. Unterstützt werden sie durch den Panzerkampfwagen VI Tiger. Nachdem alle Kameraden über die Brücke gingen, zieht sich auch der Panzer in den letzten Minuten vor der geplanten Brückensprengung durch deutsche Jagdbomber zurück. Dabei gerät die Besatzung unter der Leitung von Kommandant Philip Gerkens (David Schütter) in ein Inferno von diversen Explosionen. Danach erhält die fünfköpfige Besatzung (neben Schütter sind Laurence Rupp als Christian Weller, Leonard Kunz als Helmut, Sebastian Urzendowsky als Keilig und Yoran Leicher als Michel zu sehen)  einen geheimen Auftrag: Sie sollen mit ihrem Panzer hinter der Frontlinie operieren, in das sogenannte "Herz der Finsternis" vorstoßen, um einen Oberst Paul von Hardenburg (Tilman Strauß) zu retten oder zu verhaften, da er über geheime Informationen für den Rückzug der Wehrmacht verfügt. Zugleich ist von Hardenburg der Patenonkel von Gerkens’ Sohn und beide haben zusammen die Kriegsschule besucht...





Mit seinem unerwarteten Twist zum Schluss stellt der deutsche Antikriegsfilm, der hierzulande bei Amazon Prime Video zu sehen ist, alles auf den Kopf. Als sich der Panzer auf den Weg macht, geschehen zunehmend seltsame Dinge. Ein Kompass funktioniert nicht mehr, die Uhren sind stehen geblieben, im Inneren eines feindlichen Panzers liegen Skelette – obwohl dieser die Deutschen gerade noch angegriffen hat. Alle fünf Crewmitglieder stehen unter Drogen und können nicht schlafen. Es ist oft unklar, ob etwas „echt” ist oder ob sie halluzinieren. Dadurch verabschiedet sich die Geschichte von der Nähe zu Spielbergs "Saving Private Ryan", denn die Suche nach einem bestimmten Soldaten wird mehr und mehr zu einer mysteriösen Odyssee. Gansel gelang eine spannungsreiche Inszenierung in klaustrophobischer Enge. Ob der Schlußplot funktioniert ist vielleicht umstritten.  








Bewertung: 7 von 10 Punkten.

Samstag, 3. Januar 2026

Life of Chuck










Regie: Mike Flanagan

Tanz des Lebens...

The Life of Chuck“ ist ein US-amerikanischer Fantasy-Drama-Film aus dem Jahr 2024, geschrieben, koproduziert, geschnitten und inszeniert von Mike Flanagan, der bereits mit "Oculus", "Before I wake" und "Ouija - Ursprung des Bösen" einige Erfolge im Horrorfilmgenre hatte. Er basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stephen King aus dem Jahr 2020.  Die Handlung des Films schildert die prägenden Momente im Leben von Charles „Chuck“ Krantz  - allerdings in umgekehrter chronologischer Reihenfolge – von seinem Tod, der mit dem Ende des Universums zusammenfällt, bis zu seiner Kindheit. „The Life of Chuck“ feierte am 6. September 2024 auf dem Toronto International Film Festival Premiere, wo er den Publikumspreis gewann. Am 6. Juni 2025 wurde er von Neon in ausgewählten Kinos in den USA veröffentlicht, bevor er am 13. Juni landesweit in die Kinos kam. Der Film spielte weltweit 19 Millionen Dollar ein und erhielt überwiegend positive Kritiken. 

Dritter Akt: Danke chuck
Der Mittelschullehrer Marty Anderson (Chiewetel Eiofor) beobachtet ungewöhnliche Ereignisse auf der ganzen Welt, von Naturkatastrophen bis zum weltweiten Internetausfall. Überall tauchen Plakate und Werbetafeln mit dem Bild des Buchhalters Charles „Chuck“ Krantz (Tom Hiddleston) auf, begleitet von dem Slogan: „Charles Krantz: 39 großartige Jahre! Danke, Chuck!“. Martys Ex-Frau Felicia Gordon (Karen Gillan) ruft ihn an, und sie rätseln, ob das Ende des Universums bevorsteht. Marty erklärt ihm Carl Sagans Kosmischen Kalender, eine Methode, um das Alter des Universums in einem einzigen Kalenderjahr zu visualisieren. Beide erleben immer mehr Katastrophen und übernatürliche Ereignisse.
Nachdem Telefon und Strom ausgefallen sind, fährt Marty zu Felicia, um die letzten Augenblicke des Universums gemeinsam mit ihr zu erleben und zuzusehen, wie die Sterne einer nach dem anderen erlöschen. Es stellt sich heraus, dass das Ende des Universums mit dem 39-jährigen Chuck zusammenhängt, der an einem Hirntumor im Krankenhaus liegt und stirbt. Er wird von seiner Frau Ginny und seinem Sohn Brian begleitet. Chuck stirbt, während Ginny ihm sagt: „39 großartige Jahre. Danke, Chuck.“ Zur gleichen Zeit sagt Marty zu Felicia: „Ich liebe dich“, genau in dem Moment, als das Universum abrupt endet.
 
Zweiter Akt: Straßenmusiker für immer
Neun Monate vor seinem Tod besucht Chuck eine Bankenkonferenz. Als er draußen entlanggeht, trifft er auf den Straßenmusikerin Taylor Franck (Taylor Gordon), der ihn sieht und für ihn zu trommeln beginnt. Chuck ist so begeistert, dass er spontan tanzt und eine Menschenmenge anzieht. Janice Halliday (Annalise Basso), eine junge Frau, die per SMS von ihrem Freund verlassen wurde, gesellt sich zu Chuck, und sie tanzen zusammen. Kurzzeitig plagen ihn Kopfschmerzen, doch dann tanzt er weiter, sehr zur Freude der Menge.
Chuck und Janice helfen Taylor beim Zusammenpacken, und auf Taylors Wunsch teilen die drei den Gewinn. Chuck gibt zu, dass er nicht weiß, warum er sofort zu tanzen begann, als er Taylor spielen hörte. Taylor schlägt vor, eine Wandertruppe zu gründen, aber Chuck und Janice lehnen ab, und die drei verabschieden sich mit einer Umarmung. Chuck setzt seinen Tag fort und grübelt noch immer darüber nach, warum er getanzt hat. Doch in den kommenden Monaten, als sich sein Gesundheitszustand verschlechtert, beschleicht ihn das Gefühl, die Welt sei nur für diesen einen Moment geschaffen worden.

Erster Akt: Ich enthalte Vielheiten
Als kleines Kind verliert Chuck seinen Vater und seine schwangere Mutter bei einem Autounfall. Danach lebt er bei seinen Großeltern väterlicherseits, Albie (Mark Hamill) und Sarah (Mia Sara). Die aufgeweckte Sarah bringt Chuck die Freude am Tanzen bei. Der zynische Albie greift nach dem Tod seines Sohnes zum Alkohol und verbietet ihm, die Kuppel des Hauses zu betreten. Er deutet an, dort vor ihrem Tod die Geister von Menschen gesehen zu haben. Während des Gesprächs darüber läuft im Hintergrund ein Fernseher, auf dem Carl Sagan den Kosmischen Kalender erklärt. In der Schule fragt Chuck seine idealistische Lehrerin, Frau Richards (Kate Siegel), nach der Bedeutung des Satzes „Ich enthalte Vielheiten“ aus Walt Whitmans Gedicht „Gesang von mir selbst“. Frau Richards erklärt ihm, dass er Vielheiten in sich trägt, da die Erinnerungen, die er im Laufe seines Lebens sammelt, ein Universum in seinem Kopf bilden.
Sarah stirbt nach einem Zusammenbruch in einem Supermarkt, was Albies Alkoholismus verschlimmert. Inspiriert von seiner Großmutter tritt Chuck dem Tanzprogramm seiner Schule, „Twirlers and Spinners“, bei, wo er sich als bester Tänzer des Clubs entpuppt und den anderen den Moonwalk beibringt. Chuck ist in Cat McCoy (Trinity Bliss) verliebt, ein älteres und größeres Mädchen, mit dem er oft tanzt. Obwohl sie einen Freund hat, bittet sie ihn, mit ihr auf dem Schulfest zu tanzen.
Chuck erzählt seinem Großvater von seinem Interesse am Tanzen, doch Albie weist ihn zurück und ermutigt ihn stattdessen, wie er selbst Buchhalter zu werden, da Mathematik in allem eine Rolle spielt und unerlässlich ist. Auf dem Schulfest ist Chuck zunächst zögerlich, beschließt dann aber, sich zu öffnen und tanzt mit Cat vor dem großen Publikum. Alle jubeln ihm zu, darunter auch Marty und Felicia, wobei sich herausstellt, dass Marty an Chucks Schule unterrichtet. Nachdem Cat ihn geküsst hat, tanzt Chuck allein draußen auf dem Schulhof und verletzt sich dabei an der Hand, was eine Narbe hinterlässt.
Jahre später stirbt Albie und hinterlässt dem jugendlichen Chuck alles, inklusive des Hauses. Seine Großeltern mütterlicherseits aus Omaha reisen an, um bei ihm zu wohnen, bis er aufs College geht. Nun, da er den Schlüssel zur Kuppel besitzt, beschließt Chuck endlich, sie zu betreten und sieht dort eine Erscheinung von sich selbst auf dem Sterbebett als Erwachsener, die er an seiner Narbe erkennt. Trotzdem tut er die Vision als Unsinn ab und schwört, sein Leben in vollen Zügen zu genießen: „Ich bin wundervoll, ich verdiene es, wundervoll zu sein, und ich bin vielschichtig...








Als Chuck in Kinderjahren sind Jacob Tremley (mit 17 Jahren), Benjamin Pajak (11 Jahre) und Cody Flanagan (7 Jahre) zu sehen. Der Mensch als Mittelpunkt der Welt. Wenn er - dieser Chuck stirbt, dann endet auch die gesamte Existenz, für den Planeten steht die Apocalypse an. Und man sollte tanzen, wann immer es geht. 









Bewertung: 7 von 10 Punkten.