Montag, 27. April 2026

Mission Impossible 7 - Dead Reckoning










Regie: Christopher McQuarrie

Die Entität...

"Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One" ist der erste Teil des Abschlußes der beliebten Filmreihe mit insgesamt 8 Teilen. "Dead Reckoning Part One", der siebte Film ist mit einer Laufzeit von 163 Minuten ausufernd lange, doch da die Filme von Folge zu Folge immer besser werden, kommt nie Langeweile auf. Der Film entstand 2023 unter der Regie von Christopher McQuarrie, der auch gemeinsam mit Erik Jendresen das Drehbuch verfasste. Leider wurde die Produktion des Film erheblich durch die COVID 19 Pandemie negativ beeinflusst. Dies hatte neben diversen Verzögerungen bei dden Dreharbeiten auch mehrmalige Verschiebungen des Kinostarts sowie einen drastischen Anstieg der Produktions- und Vertriebskosten zur Folge, was sich am Ende auf bis zu 400 Millionen Dollar bezifferte. Auch wenn der Film weltweite Einnahmen von 571 Millionen Dollar hatte, war dies zunächst enttäuschend. Denn selbst bei 600 Millionen Dollar Umsatz wäre der Blockbuster, der in den Kino-Jahrescharts Platz 10 belegte, kein finanzieller Erfolg gewesen. Erst durch die Auszahlung einer Versicherungssumme machten den Film noch profitabel für das Studio. yDer Film gefällt durch ein hohes Erzähltempo und eine dichte Handlung. Ausserdem ist der Bösewicht - die künstliche Intelligenz - sehr gelungen und auch hoch aktuell. Er wurde bei den 96. Academy Awards (Visuelle Effekte, Ton) und den 77. British Academy Film Awards in zwei Kategorien nominiert. Die direkte Fortsetzung „Mission: Impossible – Die letzte Abrechnung“ erschien im Mai 2025. Die Sevastopol, ein russisches Tarnkappen-U-Boot der nächsten Generation, benannt nach der gleichnamigen ukrainischen Stadt, aktiviert auf ihrer Jungfernfahrt, 74 Tage nach einer 25.000 Seemeilen langen Reise, bei der sie unentdeckt alle Marinen der Welt passiert hat, ein hochentwickeltes, lernendes Verteidigungssystem mithilfe eines zweiteiligen Kreuzschlüssels. Die KI scheint ein Bewusstsein zu entwickeln und täuscht die U-Boot-Besatzung, sodass diese sich selbst mit ihrem eigenen Torpedo angreift. Alle an Bord kommen ums Leben, und die Sevastopol sinkt in der Beringsee. Die KI, die sich selbst „Entität“ nennt, verschwindet daraufhin im Cyberspace. Die Weltmächte wetteifern um den Schlüssel, um die Entität zu kontrollieren. IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) reist in die Rub al-Chali der arabischen Wüste und holt einen Teil des Schlüssels von der ehemaligen MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), die er vortäuscht, um sie vor einem Kopfgeld zu schützen. Ethan infiltriert daraufhin eine Besprechung der US-Geheimdienste in Washington, D.C., für den Direktor des Nationalen Nachrichtendienstes, Denlinger (Cary Elwes) Dort erklärt CIA-Direktor Eugene Kittridge (Henry Czerny), dass die Entität den Cyberspace manipulieren kann, um globale Verteidigungsnachrichtendienste und Finanznetzwerke zu kontrollieren. Ethan gibt sich zu erkennen und zwingt Kittridge, das auf Ilsa ausgesetzte Kopfgeld zuzugeben, bevor er flieht, um die Entität zu vernichten. Ethan und seine IMF-Kollegen Benji Dunn (Simon Pegg) und Luther Stick (Ving Rhames)ell reisen zum internationalen Flughafen Abu Dhabi, um das zweite Schlüsselfragment abzufangen. Dieses entpuppt sich jedoch als Fälschung. Auf der Flucht vor amerikanischen Agenten trifft Ethan auf Grace (Hayley Atwell), eine Diebin, die ihm das erste Schlüsselfragment stiehlt. Ethan bricht die Mission ab, als er Gabriel (Esai Morales) erkennt, eine mysteriöse Gestalt aus seiner Zeit vor dem IMF, der nun als Verbindungsmann für die Entität fungiert. Grace flieht nach Rom, wird aber von der Polizei festgenommen. Ethan trifft ein und befreit sie, während er der Polizei, amerikanischen Agenten und einer Agentin der Entität namens Paris (Pom Klementieff) entkommt. Grace gelingt erneut die Flucht, und Ethan trifft wieder auf Luther, Benji und Ilsa. Ethan und Ilsa folgen Grace nach Venedig und infiltrieren eine Party im Dogenpalast, die von der Waffenhändlerin Alanna Mitsopolis (Vanessa Kirby) veranstaltet wird. Auch Gabriel ist anwesend. Er ist bereits im Besitz des zweiten Schlüsselfragments. Alanna hatte Grace angeheuert, um das erste zu stehlen, und will den vollständigen Schlüssel am nächsten Tag im Orient-Express an ihren Käufer verkaufen. Gabriel verkündet, dass er den vollständigen Schlüssel am nächsten Tag erhalten wird, falls entweder Ilsa oder Grace stirbt. Ethan versucht, Alanna von dem Verkauf abzubringen, doch Gabriel und Grace können entkommen. Er verfolgt Grace, aber die Entität hackt sich in ihre Kommunikation ein und gibt sich als Benji aus. Daraufhin gerät Ethan in einen Kampf mit Paris, die er zwar besiegt, aber verschont. Gabriel setzt Grace außer Gefecht und tötet Ilsa, was Ethan zutiefst erschüttert.Während der Vorbereitungen für den Verkauf begibt sich Luther an einen abgelegenen Ort und rät Ethan, Gabriel zu verschonen, damit sie ihn über die Entität befragen können. Im Zug mit Paris tötet Gabriel die Lokführer und zerstört Gashebel und Bremse. Er trifft sich mit Denlinger, der versucht, ein Bündnis mit der Entität zu schmieden. Diese enthüllt, dass es sich ursprünglich um eine hochentwickelte Cyberwaffe handelte, die die Sevastopol sabotieren sollte, um ihre Fähigkeiten vor einem Abtrünnigen zu testen. Der fertige Schlüssel öffnet eine Kammer in der Sevastopol, die den Quellcode der Entität enthält und es ermöglicht, sie zu zerstören oder zu kontrollieren. Da dieses Geheimnis nur Denlinger kennt, tötet Gabriel ihn und versucht, Paris zu töten, da die Entität vorausgesagt hat, dass sie sie verraten wird, nachdem Ethan ihr Leben verschont hat. Grace, die sich als Alanna ausgibt, bringt den Schlüssel zu Kittridge, der sich als Käufer entpuppt, und handelt einen Kaufpreis von 100 Millionen Dollar sowie Personenschutz aus. Schließlich gibt sie nach und stiehlt Kittridge den Schlüssel. Ethan springt mit dem Fallschirm in den Zug, um Grace zu retten...








Was die spektakulärste Szene des Films darstellt. Im Grunde ähneln sich die Actionszenen, weil sie bereits in den Folgen zuvor ebenfalls überzeugt haben. Aber sie sind so gut gemacht, dass sie erneut überzeugen. Die Stuntarbeit ist auf jeden Fall großartig, auch ist die Mischung zwischen traditionellen Szenen aus der analogen Ärä und den CGI Effekten sehr gekonnt. 
Es ist die erste Hälfte eines epischen Kampfes Mensch gegen Maschine, der in Sachen Spannung keine Wünsche offen lässt. Man sollte nur nicht zu viel darüber nachdenken, obwohl man seinen Laptop wahrscheinlich trotzdem skeptisch beäugen wird.





Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Mission Impossible 6 - Fallout















Regie: Christopher McQuarrie

Das moralische Dilemma des Ethan Hunt...

"Mission: Impossible – Fallout "ist der 2018 enstandene sechste Teil der "Mission Impossible" Kinoreihe. Inszeniert wurde der Blockbuster erneut von Christopher McQuarrie.  Zwei Jahre nach den Ereignissen von Rogue Nation spielt "Fallout" und begleitet den Agenten der Impossible Missions Force, Ethan Hunt und sein Team bei ihren Bemühungen, einen Atomangriff des Terroristen Solomon Lane und des mysteriösen Extremisten John Lark zu verhindern. Die Arbeiten an einer Fortsetzung von Rogue Nation begannen bereits vor dessen Kinostart 2015. McQuarrie, der erste Regisseur, der für die Reihe zurückkehrte, wollte mit "Fallout“ Ethans Charakter und Gefühle genauer beleuchten. Er war der Ansicht, dass die vorherigen Teile ihn für das Publikum weitgehend unverständlich gemacht hatten und wollte die Grenzen seiner Fähigkeiten, seiner Moral und seiner persönlichen Beziehungen ausloten. Das Drehbuch war mit nur 33 Seiten kurz und diente als grober Entwurf, der sich hauptsächlich an den interessanten Drehorten orientierte und Raum für Improvisation und größere Szenenänderungen während der Dreharbeiten ließ. Die Hauptdreharbeiten begannen im April 2017 mit einem Budget von 178–180 Millionen US-Dollar in Paris und wurden Anfang 2018 in London, Neuseeland, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten fortgesetzt. Die Dreharbeiten verzögerten sich um mehrere Monate, nachdem sich Cruise bei einem Stunt den Knöchel gebrochen hatte. Dies führte zu erheblichen Budgeterhöhungen, während die Produktion auf seine Rückkehr wartete, bot McQuarrie aber auch die Möglichkeit, unfertige Szenen im Drehbuch weiterzuentwickeln. Mit 791 Millionen Dollar Einspielergebnis ist er bis dato der erfolgreichste Film der achtteiligen Reihe. Er landete mit diesem Ergebnis auf Rang 8 der Kinojahrescharts.  Tatächlich wird die Filmreihe von Folge zu Folge besser. Man hat sich inzwischen an die irren, verrückten und übertriebenen Actionsszenen und Stunts gewöhnt, denn mit jedem Film wirkt Tom Cruises Figur Ethan Hunt etwas verrückter, was dann die eine oder andere waghalsige Einlage etwas plausibler macht. Neu machen Henry Cavill, Angela Bassett und Vanessa Kirby mit, alle drei können gut überzeugen - vor allem die Britin Vanessa Kirby, die drei Jahre später für ihre Rolle in "Pieces of a Woman" bereits eine Oscarnominierung als beste Schauspielerin bekam.  Zwei Jahre nach der Festnahme des abtrünnigen britischen Agenten Solomon Lane[Sean Harris] hat sich sein Terrornetzwerk, das Syndikat, als die Apostel, eine Söldnertruppe, neu formiert. Sie werden von dem Extremisten „John Lark“ angeheuert, um drei Plutoniumkerne für Atombomben zu beschaffen, mit denen er die bestehende Weltordnung zerstören will. IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) scheitert in Berlin bei dem Versuch, die Kerne zu bergen, nachdem die Apostel seinen Teamkollegen Luther Stickell (Ving Rhames) als Geisel genommen haben. Ethan beschließt, Luther zu retten, wodurch die Apostel die Kerne stehlen können. Ethan, Luther und ihr Teamkollege Benji Dunn (Simon Pegg) nehmen Larks Atomwaffenspezialisten Nils Delbruuk (Kristoffer Joner) gefangen und bringen ihn durch einen Trick dazu, die Baupläne für Larks Bomben preiszugeben. CIA-Direktorin Erika Sloane (Angela Bassett) konfrontiert Ethan und IMF-Sekretär Alan Hunley( Alec Baldwin) mit dem Scheitern des Teams bei der Plutoniumbeschaffung. Sie besteht darauf, ihren Agenten August Walker (Henry Cavill) mit ihnen zu schicken, um die Kerne zu finden, und weist ihn an, jeden als entbehrlich zu betrachten. Ethan und Walker führen einen HALO-Sprung über Paris durch und infiltrieren einen Nachtclub, in dem Lark die Kerne von der Waffenhändlerin Alanna Mitsopolis (Vanessa Kirby) kaufen soll. Sie sprechen einen Mann an, den sie für Lark halten. Nach einem heftigen Kampf auf der Herrentoilette greift Ethans Verbündete, die MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), ein und tötet den Mann, um Ethan zu retten. In Larks Identität trifft Ethan auf Mitsopolis, die ihm einen Kern gibt und erklärt, dass die Apostel die anderen liefern werden, nachdem er einen Polizeikonvoi angegriffen und den Gefangenen Lane befreit hat. Unterdessen liefert Walker Sloane Beweise, die darauf hindeuten, dass Ethan der echte Lark ist. Ethan weicht vom Plan ab und rammt den LKW mit Lane in die Seine, um die Polizeieskorte vor Mitsopolis' Söldnern zu schützen. Er lockt die Polizei weg, während Benji und Luther Lane in Sicherheit bringen und einen Mordanschlag von Ilsa auf Lane vereiteln. Bei einem Treffen mit Ethan erklärt Ilsa, dass der MI6 sie beauftragt hat, Lane zu töten, um zu verhindern, dass ausländische Regierungen ihn verhören, und um ihre Loyalität zu beweisen, nachdem sie als Agentin des Syndikats undercover gearbeitet hatte. Sie hatte den Befehl, Lark zu beschützen und Lanes Flucht zu sichern, verweigerte aber den Befehl, um Ethan zu schützen. Das Team bringt Lane für den Austausch nach London, doch Hunley konfrontiert sie mit Walkers Beweisen. Das Team bringt Walker dazu, zuzugeben, dass er Lark ist, und Sloane schickt eine CIA-Einheit, um alle zu verhaften. Die Apostel greifen jedoch ein, und in dem darauffolgenden Feuergefecht tötet Walker Hunley und flieht zusammen mit Lane. Ethan verfolgt ihn, bis Walker enthüllt, dass er Julia (Michelle Mongahan) gefunden hat – Ethans Ex-Frau, die zum Schutz vor seinen Feinden in den Untergrund geschickt wurde – und ihr mit dem Tod droht. Walker kann Ethan nicht töten, da Lane die restlichen Kerne zurückhält, bis er sich an Ethan rächen kann.Ethan, Benji, Luther und Ilsa spüren Lane und Walker in einem Lazarett nahe des Siachen-Gletschers in Kaschmir auf, wo sie einen von den Aposteln inszenierten Pockenausbruch behandeln....










Es kommt beim Showdown zu einem aufsehenerregenden Fight zweier Hubschrauber, die beide abstürzen - jedoch Tom Cruise und der Antagonist Henry Cavill überleben, damit sie ihren Faustkampf und Hängen in schwindelerregender Höhe absolvieren können. in der letzten Sekunde kann Cruise einmal mehr die Welt retten. 
Die rund 2.000 visuellen Effekte in Fallout wurden von Jody Johnson betreut, vor allem die drrei spektakulären Szenen mit dem Motorrad und Auto in Paris, der Hubschraubersequenz und einem HALO Sprung von zwei Agenten über Paris. 
Dieser HALO-Sprung über Paris wurde über ein Jahr lang geplant und nach den Hauptdreharbeiten gefilmt. Die Dreharbeiten fanden in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt, da dies das einzige Land war, das die Durchführung des Stunts rechtlich erlaubte.
Cruise absolvierte den Stunt in einer einzigen Einstellung 106 Mal, inklusive Übungssprüngen. Dabei stürzte er mit Geschwindigkeiten von 320 bis 350 km/h aus 7.600 bis 9.100 m Höhe aus einer Boeing C-17 Globemaster III, begleitet von einem Kameramann. Zur Vorbereitung auf jeden Sprung inhalierte Cruise 20 Minuten lang reinen Sauerstoff, um der Dekompressionskrankheit vorzubeugen. Sein Helm versorgte ihn ebenfalls mit Sauerstoff und war so konstruiert, dass sein Gesicht deutlich zu sehen war, um den Realismus zu erhöhen.
Die Motorradsequenz, in der Ethan gegen siebzig Stuntfahrer in die falsche Richtung um den Arc de Triomphe fährt, wurde in 90 Minuten am frühen Sonntagmorgen gedreht, als die Straße aufgrund geringen Verkehrsaufkommens gesperrt werden konnte. Ethans Motorradunfall und der Sturz vom Fahrzeug waren ein realer Stunt. Das Fahrrad war an einer hydraulischen Vorrichtung befestigt, die mit den Bewegungen des Autos synchronisiert war, mit dem es kollidierte. Cruise wurde, an einem Seil befestigt, im Moment des Aufpralls weggezogen. Dies alles zeigt eindrücklich, dass nicht nur die Filmfigur Ethan Hunt ein Wahnsinniger ist, sondern auch sein Darsteller. 
Der Film erhielt viel Kritikerlob und zählte zu den von Kritikern am meisten gefeierten Filmen des Jahres 2018. Mission: Impossible – Fallout macht seinem Namen alle Ehre und setzt mit seinen irren Actionsequenzen in einer Reihe voller solcher Szenen erneut Maßstäbe. Die Actionszenen - eine Mischung aus CGI und echten Stunts - sehen phänomenal aus. 
Die Figur des Helden Ethan Hunt wird tiefgründiger - denn er muss sich mit dem moralischen Dilemma auseinandersetzen, ob er ein Leben rettet oder dieses opfert um einen noch viel größeren Collateralschaden mit Tausenden von Toten zu verhindern. Optisch ist auch "Fallout" grandios - Kameramann war Rob Hardy (Ex_Machina, Auslöschung), der 2007 für seine Arbeit bei "Boy A" mit dem "British Academy Television Award" belohnt wurde. 










Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Mission Impossible 5 - Rogue Nation










Regie: Christopher McQuarrie

Salomon Lane und sein Syndikat...

Zwar immer noch ein Sonnyboy, aber in "Mission Impossible - Rogue Nation", aber seine übertriebenen Actionszenen sind zum Glück etwas mininiert, wenn man die Anfangsszene im abhebenden Flugzeug ignoriert. Der Film wurde 2015 hergestellt und Regie führte der mit Oscar gekürten Drehbuchautor (für "Die üblichen Verdächtigen) Christopher McQuarrie. Auch die nachfolgenden Filme der erfolgreichen Serie wurden von ihm inszeniert. Dieses Mal müssen der Agenten der Impossible Missions Force, Ethan Hunt (Cruise), und sein IMF-Team, die nach ihrer Auflösung und Hunts Verfolgung durch die Central Intelligence Agency gegen das Syndikat, eine internationale Gruppe abtrünniger Regierungsagenten, kämpfen. Der Film wurde von Kritikern für McQuarries Regie, Drehbuch, die Actionsequenzen und die schauspielerischen Leistungen von Tom Cruise, Simon Pegg und Rebecca Ferguson hoch gelobt und war der achterfolgreichste Film des Jahres 2015 mit einem Umsatz von 710 Millionen Dollar.   IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) fängt eine Lieferung Nervengas ab, die von „Das Syndikat“, einem geheimen Konsortium abtrünniger Agenten verschiedener Geheimdienste, das er seit Längerem observiert, aus Minsk transportiert wird. In einer IMF-Station in London kompromittiert das Syndikat die Besprechung. Bevor er bewusstlos wird, muss er mit ansehen, wie ein blonder Mann (Sean Harris) mit Brille die Stationsmitarbeiterin tötet. In Washington D.C. überzeugt CIA-Direktor Alan Hunley (Alec Baldwin) einen Senatsausschuss, den IMF aufzulösen und alle seine Ressourcen in die CIA zu integrieren, nachdem dessen Aktionen in Russland verheerende Ereignisse ausgelöst haben. Die Agenten Benji Dunn (Simon Pegg) und William Brandt (Jeremy Renner) werden gezwungen, unter strenger Überwachung für die CIA zu arbeiten, während der Hacker Luther Stickell (Ving Rhames) aus Protest kündigt. Ethan erwacht und wird von dem ehemaligen KGB-Agenten Janik „Knochendoktor“ Vinter (Jens Hulten) gefoltert. Mit der Hilfe von Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), einer verdeckten Agentin des britischen MI6, kann er fliehen. Sechs Monate später gibt Ethan, ein gesuchter Flüchtling, weil er sich weigert, sich der CIA zu stellen, heimlich Informationen über das Syndikat an Benji weiter und besorgt ihm Karten für Turandot an der Wiener Staatsoper. Nach Benjis Ankunft in Wien bittet Ethan ihn, ihm bei der Suche nach dem blonden Mann zu helfen, der den IMF-Agenten in London getötet hat. In der Oper treffen sie auf Ilsa und mehrere andere Syndikatsagenten, die dort sind, um den österreichischen Bundeskanzler zu ermorden. Ethan verhindert den Anschlag und flieht mit Ilsa, nur um mitansehen zu müssen, wie der Bundeskanzler durch eine Autobombe getötet wird. Von Syndikatsagenten verfolgt, sind Ethan und Benji gezwungen, Ilsa freizulassen, um ihre Tarnung zu wahren. Hunley beschuldigt fälschlicherweise sowohl Ethan als auch Benji des Attentats und befiehlt der Abteilung für Spezialaktivitäten, beide festzunehmen oder zu töten. Brandt findet Luther und überzeugt ihn, ihm zu helfen, Ethan und Benji zu finden, bevor die CIA sie entdeckt. Ethan und Benji finden Ilsa in Casablanca. Dort identifiziert sie Ethans Verdächtigen als den abtrünnigen MI6-Agenten und Anführer des Syndikats, Solomon Lane. Die drei dringen in einen Unterwasser-Tresor unter einem Kraftwerk ein, um ein digitales Register zu bergen, das Lane gestohlen wurde und angeblich die Namen aller Syndikatsmitglieder enthält. Ilsa flieht jedoch mit den Daten nach London und trifft dort auf ihren Führungsoffizier, MI6-Chef Atlee (Simon McBurney). Dieser löscht die Daten heimlich und zwingt sie, ihren Undercover-Einsatz fortzusetzen.Später werden Benji und Ethan von Luther und Brandt gefunden. Luther entdeckt, dass es sich bei den Daten, die Benji vor dem Treffen mit Ilsa kopiert hatte, um eine verschlüsselte virtuelle „Red Box“ der britischen Regierung handelt. Zum Entschlüsseln werden die biometrischen Daten des britischen Premierministers benötigt. Alle reisen nach London, doch Lanes Männer entführen Benji während des Treffens mit Ilsa am Bahnhof King’s Cross und erpressen Ethan mit ihm, die Daten zu entschlüsseln und auszuhändigen. Trotz Brandts Protesten nimmt Ethan die Mission an. Brandt verrät Hunley heimlich ihren Standort....








Der Einstand als "Mission Impossible" Regisseur ist Christopher McQuarrie gut gelungen. Sein "Rogue Nation" gehört zu den stärksten Filmen der gesamten Serie. Die Sequenz im Wiener Opernhaus mit drei verschiedenen Attentäter ist unheimlich atmosphärisch. Ausserdem überzeugt die britische Darstellerin Rebecca Ferguson als Doppelagentin. Die Opernszene erinnert ein bisschen an das dramatische Szenario in Alfred Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste". Sean Harris wirkt allerdings als Bösewicht ein bisschen unauffällig.






Bewertung: 8 von 10 Punkten. 
 
 
 

Sonntag, 26. April 2026

Mission Impossible 4 - Ghost Protocol












Regie. Brad Bird

Action im Kreml und im Burij Khalifa...

Regisseur Brad Bird wurde vor allem durch seine Regiearbeit für die Animationsfilme "Die Unglaublichen - The Incredibles" und "Ratatouille" bekannt, für die er jeweils mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. 2011 übernahm er der Regie für den vierten "Mission Impossible" Film. Der Originaltitel des Actionspektakels ist "Mission Impossible - Ghost Protocol" - in Deutschland erhielt er den Filmtitel "Mission Impossible - Phantom Protokoll". Er spielte weltweit 694 Millionen US-Dollar und ist damit nach Umsatzzahlen der bislang zweiterfolgreichste Film der Reihe. Mit diesem Einspielergebnis schaffte Brad Bird den fünften Rang in den Jahrescharts. Das Drehbuch stammt von Josh Appelbaum und André Nemec, die auch als Koproduzenten fungierten. Produziert wurde der Film von Tom Cruise, J. J. Abrams und Bryan Burk.  Der IMF-Agent Trevor Hanaway (Josh Holloway) wird in Budapest von der Attentäterin Sabine Moreau (Lea Seydoux) ermordet, die russische Atomraketen-Startcodes stiehlt, um sie an einen Mann namens „Cobalt“ zu verkaufen. IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) wird zusammen mit einem Informanten namens Bogdan (Mirai Grbic) von Hanaways Führungsoffizierin und Freundin Jane Carter (Paula Patton) sowie dem frisch beförderten Feldagenten Benji Dunn (Simon Pegg) aus einem Moskauer Gefängnis befreit. Das Team erhält den Auftrag, den Kreml zu infiltrieren, um Informationen über Cobalt zu beschaffen. Während ihres Aufenthalts im Kreml verrät Cobalt ihre Tarnung, und sie können fliehen, bevor eine Bombe den Kreml zerstört. Ethan wird vom SVR-Agenten Anatoli Sidorow (Wladimir Maschkow) verhaftet und für den Anschlag verantwortlich gemacht.  Ethan kann fliehen und trifft sich in Moskau mit dem IMF-Sekretär (Tom Wilkinson) und dem Analysten William Brandt (Jeremy Renner). Brandt identifiziert Cobalt als Kurt Hendricks (Mikael Nykvist), einen Strategen, der einen Atomkrieg zwischen den USA und Russland anstrebt. Sie kommen zu dem Schluss, dass Hendricks den Kreml bombardiert hat, um den Diebstahl eines russischen Startkontrollgeräts zu vertuschen. Der Sekretär erklärt, dass der Präsident das „Geisterprotokoll“ aktiviert und sich damit vom IWF distanziert hat. Er befiehlt Ethan heimlich, die Verfolgung von Cobalt fortzusetzen, bevor er von Sidorovs Truppen in einen Hinterhalt gelockt und getötet wird. Ethan entkommt mit Brandt und trifft sich wieder mit Jane und Benji. Sie planen, ein Treffen zwischen Hendricks’ Geschäftspartner Wistrom (Samuli Edelman) und Moreau im Burj Khalifa in Dubai zu infiltrieren, wo Wistrom die gestohlenen Startcodes kaufen will.Das Team plant, die Codes abzufangen, indem es zwei Treffen vortäuscht: Ethan und Brandt geben sich als Wistrom und der Kryptograf Leonid Lisenker aus, um die Codes von Moreau entgegenzunehmen; Jane gibt sich als Moreau aus und übergibt dem echten Wistrom und Lisenker gefälschte Codes. Diese sind gezwungen, die echten Codes preiszugeben, als sie feststellen, dass Lisenker sie sofort authentifizieren kann, indem er radioaktive Isotope auf dem Papier nutzt, um Wistrom anschließend aufzuspüren. Nach dem Kauf verrät Wistrom Lisenker und ermordet ihn. Moreau erkennt, dass der Kauf eine Falle ist, und versucht zu fliehen, wird aber von Jane abgefangen. Als Moreau auf der Flucht Benji angreift, bricht die wütende Jane ihr Versprechen an Ethan, gegen die Mörderin ihres Geliebten vorzugehen, und attackiert Moreau. Brandt hört die Schüsse und stürmt in den Raum, kann Jane aber nicht daran hindern, Moreau zu töten. Sidorov versucht, Ethan festzunehmen, scheitert jedoch. Ethan flieht aus dem Burj Khalifa und verfolgt Wistrom....











Die Akrobatik im Außenbereich des höchsten Wolkenkratzers der Welt (828 Meter) bleibt im Gedächtnis und es gibt weitere sehenswerte Szenen, darunter auch die Sequenz im Kreml. Der Film ist stilvoll, rasant und hat einige packende Actionszenen zu bieten. Alles ist eher absurd und unwahrscheinlich, aber der Unterhaltungsfaktor ist sehr hoch. Am Ende gibts sogar ein Wiedersehen mit Ethan Hunts angeblich toter Frau, die sehr lebendig ist, aber untergetaucht, weil dies doch einen Schutz vor den Feinden ihres Mannes ist. Aber funktioniert dann die Ehe überhaupt noch, wenn sie sich nur aus der Ferne anlächeln und zuwinken können. Kameramann ist Robert Elswitt, der für "There will be blood" einen Oscar gewann. 









Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.