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Mittwoch, 19. November 2025

Venom Last Dance


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Kelly Marcel

Flucht vor der Xenophage...

Obwohl "Venom last Dance"von Kelly Marcel mit einem Einspielergebnis von 479 Millionen Dollar nicht ganz an den Umsatz seiner Vorgänger "Venom" (2018, Regie Ruben Fleischer, Umsatz: 856 Millionen) und "Venom Last Carnage (2021, Regie Andy Serkis, Umsatz 506 Millionen Dollar) herankam, kann man auch den dritten Teil als guten Kassenerfolg bezeichnen. Nachdem Eddie Brock (Tom Hardy) und der Venom-Symbiont durch Doctor Stranges Zauber nach Erde-616 transportiert wurden, sitzen sie betrunken in einer Bar in Mexiko. Während der Barkeeper (Cristo Fernandez) ihnen von Thanos und den Infinity-Steinen erzählt, werden sie zurück in ihr Heimatuniversum Erde-688 – und wieder in dieselbe Bar – gezwungen. Noch immer auf der Flucht nach ihrem Kampf mit Carnage, sorgt der vermeintliche Mord an Patrick Mulligan international für Schlagzeilen. Eddie hält sich fälschlicherweise für den Hauptverdächtigen und macht sich auf den Weg nach New York, um seinen Namen reinzuwaschen – nicht ohne vorher unwissentlich etwas Venom in der Bar zurückzulassen. Eine Kreatur namens Xenophage hat begonnen, Eddie und Venom heimlich zu verfolgen. Die jüngsten Ereignisse erregen die Aufmerksamkeit von Rex Strickland (Chiwetel Eiofor) , einem Soldaten, der Imperium leitet, einer Regierungsoperation im Gebiet der bald stillgelegten Area 51. Dort werden Symbionten, die auf die Erde gefallen sind, eingefangen und untersucht. Mulligan (Stephen Graham), der den Kampf gegen Carnage überlebt hat, wird gefangen genommen, nachdem ihn ein anderer Symbiont, der Stricklands Soldaten entkommen war, für tot gehalten hatte. Er wird mit einem der vielen eingesperrten Symbionten verbunden und von den Imperium-Forschern Dr. Teddy Paine (Juno Temple) und Sadie „Christmas“ (Clark Bako) befragt, um mehr über den Zweck der Symbionten auf der Erde zu erfahren, bevor Strickland den Befehl erhält, Venom zu töten. Als Eddie und Venom sich an die Seite eines Flugzeugs mit Ziel New York City heften, werden sie von der sie verfolgenden Xenophage angegriffen und müssen in der Wüste Nevadas abstürzen. Venom erklärt Eddie, dass die Xenophagen von Symbionten-Schöpfer Knull ins Universum freigesetzt wurden, um einen Codex zu bergen. Dieser Codex entsteht, wenn ein Symbiont seinen Wirt wiederbelebt, und Knull (Andy Serkis) hofft, dass er ihn aus dem Gefängnis befreien kann, in dem ihn die Symbionten vor langer Zeit gefangen hielten. Nachdem Eddie wiederbelebt wurde, tragen Venom und Eddie nun einen Codex bei sich, den die Xenophage bis zur Erde verfolgt hat. Nachdem Eddie von Strickland und seinem Team überfallen wurde und ihnen sowie der Xenophage nur knapp entkommen konnte, trifft er auf Martin Moon und dessen Familie von reisenden Hippies und Alien-Fans (Rhys Ivans, Alanna Ubach, Hala Finley, Dash McCloud). Diese bieten ihm eine kostenlose Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas auf ihrem Weg zur Area 51 an. Mulligans neuer Symbiont informiert Strickland unterdessen über Knulls Absichten mit dem Codex, der nur zerstört werden kann, wenn entweder Eddie oder Venom stirbt. In Las Vegas angekommen, treffen Eddie und Venom in einem Casino auf Mrs. Chen (Peggy Lu) . Venom tanzt mit ihr, bevor sie erneut von der Xenophage angegriffen werden....








Der stets sehenswerte Tom Hardy verleiht "Venom: The Last Dance“ reichlich Charisma. Im Verlauf des Films steigern sich die Einsätze und das Ausmaß der Action stetig, ohne dass der Film in unverständliches CGI-Chaos abgleitet, während er auf den Höhepunkt zusteuert. Sehr gut gelungen die Monster, diese Xenaphagen, die hausgroß sind, fast unbesiegbar und mit einem häckslerartigen Maul Menschen mit Leichtigkeit verschlingen. 






Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.  

Samstag, 30. August 2025

Venom: Let there be Carnage


 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Andy Serkis

Kampf der Formwandler... 

"Venom" ist eine etwas andere, aus dem Rahmen fallende Superheldengeschichte im Kosmos von Marvel Comics. 2018 wurde sie erstmalig fürs Kino verfilmt und Ruben Fleischers Film spielte hervorragende 856 Millionen Dollar weltweit ein. 2021 kam die Fortsetzung "Venom Let There be Carnage" in die Kinos, nachdem der ursprüngliche Termin im Oktober 2020 aufgrund der Covid 19-Pandemie mehrfach verschoben wurde. Teil 2 erhielt zwar  gemischte Kritiken, war aber ein Kassenschlager. Er spielte weltweit 506 Millionen US-Dollar ein und wurde der siebterfolgreichste Film des Jahres 2021. Eddie (Tom Hardy) ist ein Antiheld, der seine Freundin und auch seinen Job verliert. Dann wird er noch mit einer ausserirdischen Lebensform konfrontiert, die ihn als Wirt auswählt, da der Symbiont bzw. Formwandler einen Körper benötigt um auf der Erde lebensfähig zu sein.  Mit einer guten Portion Selbstironie handeln die beiden einander fremden Lebensformen die Grundlagen für ihr Zusammenleben aus. Natürlich wird das Body Horror Motiv total kommerziell bearbeitet und damit auch entfernt von den Arbeiten von John Carpenter oder David Cronenberg, die beide viele Klassiker in diesem Bereich schufen. Regie führte Andy Serkis, bekannt als Darsteller des Gollum in "Herr der Ringe".  1996 muss der junge Cletus Kasady (Woody Harrelson) hilflos zusehen, wie seine Geliebte Frances Barrison (Naomie Harris) aus dem St. Estes Home for Unwanted Children in das Ravencroft Institute gebracht wird. Unterwegs nutzt Frances ihre Schallschrei-Kräfte, um den jungen Polizisten Patrick Mulligan (Stephen Graham) anzugreifen. Mulligan schießt Frances ins Auge und verletzt sich durch ihren Schrei am Ohr. Ohne Mulligans Wissen, der glaubt, sie getötet zu haben, wird Frances dennoch nach Ravencroft gebracht, wo ihre Fähigkeiten eingeschränkt sind. In der Gegenwart bittet Mulligan, inzwischen Detektiv, den Journalisten Eddie Brock (Tom Hardy), mit dem Serienmörder Cletus im Staatsgefängnis von San Quentin zu sprechen, da Cletus sich weigert, mit irgendjemandem außer Eddie zu sprechen. Nach dem Besuch findet Eddies außerirdischer Symbiont Venom heraus, wo Cletus die Leichen seiner Opfer versteckt hat, was Eddies Karriere einen erheblichen Schub verschafft. Immer noch auf der Flucht vor dem FBI verbietet Eddie Venom, Kriminelle zu verschlingen, was Venom missbilligt. Eddie wird von seiner Ex-Verlobten Anne Weying (Michelle Williams) kontaktiert, die ihm zu Venoms Missfallen erzählt, dass sie nun mit Dr. Dan Lewis (Reid Scott) verlobt ist. Cletus, der seiner Verbrechen für schuldig befunden und zum Tode durch die Giftspritze verurteilt wurde, lädt Eddie ein, seiner Hinrichtung beizuwohnen. Eddie spricht mit Cletus, der Eddie beleidigt und Venom so provoziert, Cletus anzugreifen. Cletus beißt Eddie in die Hand und verschluckt einen kleinen Teil des Symbionten. Wieder zu Hause streitet Venom mit Eddie über seinen Wunsch nach mehr Freiheit, Kriminelle zu fressen, und der Symbiont beschließt, Eddies Körper zu verlassen und sich selbstständig zu machen. Als Cletus' Hinrichtung beginnt, erscheint ein roter Symbiont und blockiert die Injektion. Es heißt Carnage und wütet gewalttätig im Gefängnis, befreit Insassen und tötet Wärter. Carnage erklärt sich bereit, Cletus bei der Befreiung von Frances aus Ravencroft zu helfen, im Austausch für Cletus‘ Hilfe bei der Beseitigung von Eddie und Venom. Mulligan besucht Eddie zu Hause und warnt ihn vor der Situation. In Ravencroft befreit Cletus Frances, und sie fahren zum Kinderheim St. Estes, um es niederzubrennen. Mulligan wird Eddie gegenüber misstrauisch und verhaftet ihn. Eddie kontaktiert Anne als seine Anwältin und enthüllt, dass Venom sich von ihm getrennt hat. Als Venom sich durch San Francisco schlägt und von Körper zu Körper springt, findet Anne ihn mit Mrs. Chen (Peggy Lu) verbunden vor und überzeugt ihn, Eddie zu vergeben. Venom trifft sich wieder mit Eddie, nachdem er sich zunächst mit Anne verbunden hat, um auf die Polizeiwache zu gelangen, und sie entkommen der Haft. Cletus nimmt Mulligan als Geisel, und Frances nimmt Anne gefangen und bringt sie beide zur Grace Cathedral, wo Cletus und Frances heiraten wollen. Eddie und Venom treffen ein, um gegen Carnage zu kämpfen....







Wie auch der Vorgänger kam auch Teil 2 in die Top 10 der Kinojahrescharts auf Platz 7. "Venom: let there be carnage" ist schnell, er macht Spaß und darin verbirgt sich eine wirklich süße Geschichte über Freundschaft und Selbstakzeptanz. Serkis Regie ist straff und er wirkt mit nur einer Handvoll Charakteren und einer bemerkenswert reduzierten Erzählung sehr effektiv. Ein verrückter Film, der ganze 45 Minuten kürzer ist als sein Vorgänger. Der Film entwickelt die Chemie zwischen dem titelgebenden Außerirdischen und dem Menschen, den er in der Erdatmosphäre bewohnen muss. Aber die Besonderheit dieser Buddy-Movie-Bindung wird oft von riesigen Versatzstücken aus CG-Chaos übertönt, die sich genau wie die in den Filmen der Guten anfühlen.






Bewertung: 7 von 10 Punkten.  

Samstag, 12. Oktober 2019

Bronson

























Regie: Nicolas Winding Refn

Der gefährlichste Häftling Großbrittaniens...

Der kultige Actionheld der 70er Charles Bronson hatte Millionen Fans, einer davon war auch der Brite Michael Gordon Peterson, laut den Zeitung "der gefährlichste Häftling des Landes".  Als er 1974 im Alter von 22 Jahren ein Postgeschäft überfällt, bekommt er 7 Jahre Knast aufgebrummt. Aus diesen 7 Jahren wäre ein reumütiger Häftling vielleicht schon nach 3-4 Jahren wegen guter Führung wieder freigekommen. Nicht jedoch dieser Peterson, der sich irgendwann in seiner Knastzeit den Künstlernamen "Bronson" zulegt. Aus diesen 7 Jahren werden insgesamt 34 Jahre (bei der Enstehung des Films) und 30 Jahre davon in Einzelhaft. Wie schafft man das ? Ganz einfach. Man muss immer mal wieder den durchgedrehten Schläger und Psychopathen spielen, der innert von Sekunden zur Kampfmaschine werden kann. Man muss im Nu zuschlagen und darf sich nicht davor scheuen die Konsequenzen zu tragen. Denn dies bedeutet auch die Lust an den Schlägen der Anderen, eine gewisse maschochistische Ader. Dies gepaart mit einer unbeugsamen Haltung sich nie brechen zu lassen, dies macht den Häftling "Bronson" aus. Als härtester Strafgefangener Englands veröffentlichte er aus dem Gefängnis mehrere Bücher über seine Erfahrungen.
Der dänische Filmregisseur Nicolas Winding Refn drehte im Jahr 2008 ein Biographie dieses Mannes, der nur in einem einzigen Kreislauf bestehen kann: Gewalt und Gegengewalt. Eigentlich will Michael Petersen ein Star werden und im Lauf der langen Jahre zermürbendem Gefängnisalltag ist ihm dies sogar gelungen, wenn man ganz spitzfindig sein möchte. Am Ende - man sieht Peterson in einem Käfig gefangen - hat das System, gegen das der Gefangene immer wieder rebellierte, doch gewonnen.
"Bronson" beginnt mit Szenen aus Petersens deliquentem frühen Leben. Schon in der Schule fiel er dadurch auf, dass er gerne anderen Menschen die Fresse polieren will. Dabei kommt er aus eine relativ geordneten Leben. Refn vermeidet psychologische Erkenntnisse. Zu keiner Zeit wird dem Zuschauer bewusst, warum sich dies Persönlichkeitsstörung so extrem entwickeln konnte. Inszenatorisch beweist der dänische Regisseur auch in seinem frühen Film eine große Originalität. So sind die Gewaltszenen mit viel schwarzem Humor durchtränkt, was alles etwas abschwächt und sogar zu manchen Lachern führt. Allerdings bleiben diese natürlich im Hals stecken. Zu diesem Empfinden passen dann auch seine imaginären Auftritte in einem Variete. Alles wirkt surreal und wird manchmal unterbrochen von diesen Auftritten im Vaudeville Style. Da er so aggressiv bleibt wird er irgendwann von seiner Knastzelle in die Psychiatrie verlegt. Dort läuft es weniger nach seinem Gusto, denn er bekommt bei Gewaltausbrüchen gleich mal unter Zwang eine Ladung Psychopharmaka und sabbert anschließend in einem Tagsaal aus dem Mund, er ist völlig handlungsunfähig. Er hat körperlich keine Kraft erneut Täter zu werden. Als Opfer erkennt er, dass er wieder ins Gefängnis muss und dies gelingt ihm mit einer Gewalttat, die er in dem Moment ausführt, in dem er sich wieder einigermassen kräftig genug fühlt. Sein Opfer überlebt, er selbst wird wieder ins Gefänngis gebracht, doch diesmal ist es ein Knast für psychisch Kranke Menschen. Im Jahr 1988 kommt er frei - doch dieser Zustand währt nicht lange an. Durch die unerfüllte Liebe zu Alison (Juliet Oldfield) wird er erneut straffällig. Dort macht er begeisternd weiter, wo er 70 Tage zuvor aufgehört hat. Immerhin setzt sich Gefängnisbibliothekar Andy Love (Mark Powley) für ihn beim Gefängnisdirektor (Jonathan Philipps) ein. Aber stattdessen macht Bronson seinen Fürsprecher zur nächsten Geisel, in froher Erwartung, dass er sich mit den Wärtern in Knüppeln wieder schlägern kann...



Refn zeigt die Gewaltausbrüche zunächst als Actionfeuerwerk, doch dies reduziert sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Am Ende steht nur noch die logische Abstumpfung. Es ist aber vor allem Tom Hardys herausragender Leistung zu verdanken, dass der Film eine so hohe Wirkung erzielen kann. Und Nicolas Winding Refn setzt darauf nichts zu erklären, sondern nur zu zeigen. Ein Kindheitstrauma, dass den Mann so werden ließ wie er ist, sucht man vergebens. Wobei ich nicht an die Theorie glaube, dass Menschen nicht einfach so böse sind. Ich glaube daran, dass sie dazu gemacht wurden. Warum und vom wem auch immer. Sichtbar ist allerdings die völlig fehlende Empathie dieses Antihelden, er hat weder Mitleid noch Mitgefühl für sein Gegenüber. Er kennt nur Täter und Opfer und in dieser abwechselnden Position bewegt er sich auf seiner Schaukel hin und her.




Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Montag, 13. Mai 2019

Venom

























Regie: Ruben Fleischer

Ein Alien im Körper....

Ruben Fleischer wurde bekannt durch die Filme "Zombieworld" und "Gangster Squad". Seine Marvel Verfilmung "Venom" aus dem Jahr 2018 ist aber sein bislang erfolgreichster Kinofilm. 116 Millionen Dollar Budget wurde ausgeschöpft, doch bei einem Einspielergebnis von ca. 855 Millionen Dollar hat sich dieses Geschäft bestens gelohnt. Derzeit liegt "Venom" mit diesem Ergebnis auf Platz 68 der erfolgreichsten Kinohits aller Zeiten.  Trotz seiner Zugehörigkeit zum Marvel Cosmos ist "Venom" der erste Film aus "Sony´s Universe of Marvel Characters", er wurde nicht wie andere Marvel Filme eigenständig von den Marvel Studios produziert. 
Durch den Riesenerfolg des neuen Superhelden, der auch Züge eines Antihelden hat, ist eine Fortsetzung natürlich vorprogrammiert. "Venom" ist eine Figur, die der Marvel Fan natürlich aus "Spider Man 3" kennt. Bei den Kritikern fiel "Venom" eher durch, auch wenn die Darstellung von Tom Hardy lobend erwähnt wurde.
Bösewicht des Films ist der smarte Wissenschaftler Dr. Charlton Drake (Riz Ahmed), er ist der Gründer und Chef der mysteriösen "Life Foundation". Dort hat man sich auf die Entdeckung des Weltalles spezialisiert und bei einer bemannten Raumfahrt ist es der Life Foundation gelungen vier ausserirdische Lebensformen an Bord zu nehmen. Doch das Raumschiff stürzt im Regenwald ab. Ausser dem Commandanten des Raumschiffs hat keiner das Unglück überlebt. Im Krankenhaus wird aber festgestellt, dass die fremde Lebensform, ein Symbiont, sich mit dem Schwerverletzten verbunden hat. Diese Species hat den Drang in andere Körper zu gehen und sich mit diesem zu vereinigen. Nur gelingt diese Symbiose nicht bei allen. Sehr oft stirbt das menschliche Wesen, wenn das Alien sich bei ihm einnistet. 
Und noch ist die Welt des Journalisten Eddie Brock (Tom Hardy) in Ordnung. Er lebt in San Francisco,  hat sogar eine eigene TV-Sendung und mit der Anwältin Anne Weyling (Michelle Williams) ein äusserst attraktive Freundin. Von seinem Sender hat er den Auftrag eine TV-Sendung über Dr. Charlton Drake zu machen. Die soll möglichst wenig kritische Stimmung erzeugen, sondern den Wissenschaftler im besten Licht präsentieren. Doch Brock hält sich nicht ans Protokoll und bringt beim ersten Dreh unangenehme Dinge auf den Tisch. Drake bricht ab und sorgt dafür, dass Eddie Brock seinen Posten verliert. Und mit ihm auch Anne, denn Eddie hat vertrauliche Akten von ihr, die Drake in keinem guten Licht erscheinen lassen, für seine Vorwürfe benutzt. Die Beziehung geht auseinander. Sechs Monate später lebt der joblose Eddie in einem heruntergekommenen Appartmen und seine Ex hat nen neuen Lover (Wayne Pere).
Der fiese Drake hat inzwischen in seinen Laboren einen ersten Fortschritt erzielt und konnte in einem Tierversuch (Maus) eine erste Symbiose mit einer der außerirdischen Lebensformen herstellen. Sofort ordnet der verkommene Wissenschaftler erste Menschenversuchen an. Die Laborleiterin Dr. Skirth (Jenny Slate) bekommt immer mehr ein schlechtes Gewissen bei diesen Menschenversuchen, die oft tödlcih ausgehen und so nimmt sie  Kontakt mit Eddie auf, damit dieser Beweise sammelt, um Drakes Machenschaften publik zu machen. Dazu schmuggelt sie Eddie in das Labor der Life Foundation. Es kommt wie es kommen muss. Eddie wird mit dem Virus infiziert und die Species findet Platz in Eddies Körper. Der merkt sofort, dass was nicht stimmt. Denn er hat plötzlich übermenschliche Fähigkeiten...



 Unterhaltsam ist "Venom" auf alle Fälle und die 113 Minuten sind wie im Flug vorbei. Es ist nur schade, dass Hollywoods Blockbuster aus dem Hause Marvel mit immer dem selben Erfolgskonzept ans Werk gehen. Die gewitzte Story vom Mad Scientist und dem Versuchskaninchen, der bald eine Rolle ala "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" hat, wird immer mal wieder mit einer üblichen Action Verfolgungsjagd unterbrochen. Vermutlich sehr zum Vergnügen eines ADHS-Geschulten jungen Kinopublikums, für mich persönlich wird der Faden durch diese Überdosis an Action und CGI Tricks etwas abgerissen. Weniger ist manchmal mehr. Ansonsten gefiel mir die Figur des "venom" auch ganz gut. Tom Hardy hat eine überzeugende Leistung abgeliefert.




Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.