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Mittwoch, 10. Juli 2019

Massenmord in San Francisco

























Regie: Stuart Rosenberg

Ein Killer versetzt die Stadt in Angst...

Auf den ersten Blick ist Stuart Rosenbergs Polizeifilm "Massenmord in San Francisco" (Originaltitel: The laughing Policeman) aus dem Jahr 1973 vielleicht etwas spröde und unspektakulär. Aber bei näherem Hinsehen hat der Film klasse Qualitäten. Die bekanntesten Filme des New Yorker Regisseurs sind "Der Unbeugsame" (1967), "Unter Wasser stirbt man nicht" (1975) - beide mit Paul Newman, "Die Reise der Verdammten" (1976), "Ein Mann räumt Auf" (1976), "Amityville Horror" (1979), "Brubaker" (1980) und "Der Pate von Greenwich Village" (1984).
Walter Matthau als Detektive Jake Martin und Bruce Dern als Inspector Leo Larsen spielen ihre Rolle grandios und voller lakonischer Darbietungen. Die beiden müssen einen Massenmord aufklären und sind nicht die besten Freunde. Einer hat gegen den anderen gewisse Vorbehalte und dies kommt im Verlauf der Ermittlungen immer wieder zum Vorschein. Die Dialoge von Thomas Rickman, der das Drehbuch schrieb, stecken voller kleiner Gemeinheiten, die die Kollegen gegeneinander loswerden.
Dabei ist Jake Martin (Walter Matthau) ein Bulle durch und durch und lebt eigentlich nur noch für seinen Job. Seine Frau Monica (Joana Cassidy) hat sich beinahe schon dran gewöhnt, die Kids Ralph (David Belrose) und Debbie (Dawn Belrose) gehen schon langsam ihre eigenen Wege.
In der Stadt geht die Angst um, denn ein Massenmörder hat sämtliche Passagiere eines Busses kaltblütig hingerichtet und ist geflohen. Als Jake Martin an den Tatort kommt, muss er zum Entsetzen feststellen, dass sich sein Partner Detective Evans (Anthony Costello) unter den Opfern befindet. Dabei hatte der ja Urlaub. Jakes Vorgesetzer Lieutenant Nat Steiner (Anthony Zerbe) bestimmt, dass Joe den Fall mit seinem Kollegen Larsen (Bruce Dern) lösen soll, was beiden nicht so passt. Aber sie raufen sich zusammen und versuchen den Killer zu fassen. Dabei sitzt ihnen der Boss im Nacken, der bald Erfolge sehen will, denn die Medien machen Druck. Die Frage nach dem Motiv ist entscheidend. War das ein Wahnsinniger, der wieder zuschlägt oder aber welcher Insasse im Bus sollte aus dem Weg geräumt werden ? Jake ist sich im Verlauf der Ermittlungen immer sicherer, dass der Täter es auf seinen Partner abgesehen hatte. Denn der ermittelte während seines Urlaubs auf eigene Rechnung an dem alten, nie aufgeklärten Mord einer gewissen Teresa Camerero. Somit führt die Spur zum Geschäftsman Henry Camerero (Albert Paulsen)...




Der ruhige und coole Polizeifilm basiert auf dem Roman "Endstation für neun" aus der Reihe "Roman über ein Verbrechen" von Maj Sjöwall und Per Wahlöö. Es ist bislang der einzige US-Film eines Sjöwall(Wahlöö Roman, die Location wurde allerdings von Stockholm nach San Francisco verlegt. Der Film hat ein supergutes 70s Flair und erinnert auch wegen seinem Schauplatz San Francisco an die beliebte Serie mit Karl Malden und Michael Douglas. 





Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Sonntag, 18. November 2018

Der große Cloup - Charly Varrick















Regie: Don Siegel

Jäger und Gejagte in New Mexiko...

"Charly Varrick" wurde 1973 von Don Siegel gedreht und hat auffällig viele Ähnlichkeiten mit dem Coen Meisterwerk "No Country for old men" - in ähnlicher Umgebung treibt ein von der Mafia engagierter Auftragskiller sein Unwesen, er jagt dabei Gauner, die einen großen Coup landen wollen. In "No Country for old men" bekam Javier Bardem für seine Rolle als Killer mit dem Bolzenschußgerät und der schallgedämpften Selbstladeflinte den Oscar als bester Nebendarsteller. In "Charly Varrick" spielt Joe Don Baker diesen Verfolger.
Der Film entstand in einer sehr guten Schaffensphase des Filmemachers, der sich mit Genremeisterwerken wie "Terror in Block 11" oder "Die Dämonischen" bereits in den 50er Jahren einen Namen machen konnte und ab 1968 innert von 5 Jahren weitere Klassiker schuf. Der bekannteste ist sicherlich der unsterbliche "Dirty Harry" - aber auch "Nur 72 Stunden", ""Coogans großer Bluff", Betrogen" und vor allem dieser "Charly Varrick" müssen sich hinter seinen bekanntesten Filmen nicht verstecken.
Der Thriller über einen geglückten wie missglückten Banküberfall erinnert auch an "The Getaway" von Sam Peckinpah. Vom Stil her und auch von der Story - beides Filme über Bankräuber und deren Flucht.
Bereits das Intro lässt auf einen Topfilm schließen - dort hält der Cinematograph Michael Butler mit seiner Kamera schöne Morgenimpressionen fest. Er filmt das Erwachen einer Kleinstadt und der Zuschauer sieht einen Jungen, der vergeblich einen Stier satteln will - es ist Charles Matthau, der Sohn des genialen Hauptdarstellers Walter Matthaus. Das kleine Mädchen, dass von einem Rasensprenger nass gemacht wird ist Kit. Don Siegels adoptierte Tochter.
Die Geschichte nach dem Roman "The Looters" von John Reese beginnt mit dem Ablauf eines Bankraubs in der ländlichen Gemeinde Tres Cruces in New Mexiko. Drahtzieher der Aktion ist der gerissene als Schädlingsbekämpfer getarnte Erzgauner Charley Varrick (Walter Matthau), der mal Stuntpilot war. Seine Frau Nadine (Jacqueline Scott) wartet im Wagen, während in der Bank bereits Charleys zwei Komplizten Al Dutcher und der junge Harman Sullivan (Andrew Robinson) auf ihn warten. Dann muss alles schnell gehen. Denn der vorbeifahrende Polizeiwagen könnte wiederkommen. Nadine ist bereit zu schießen. Auch die Gangster im Bankraum sind zu allem entschlossen. Tatsächlich gehts nur mit Gewalt. Al Dutscher stirbt vor Ort, Nadine ist verletzt und kann in letzter Sekunde mit ihrem Mann und Harman entkommen. Doch sie ist schwer verletzt und stirbt kurze Zeit später auf der Flucht. Obwohl der Filialleiter Harold Young (Woodrof Parfey) erklärt, dass nur 20.000 Dollar gestohlen wurde, sind Varrick und sein junger Partner erstaunt, denn sie haben einen Geldbetrag von 765.118 Dollar erbeutet. Das kann nur Mafiageld sein. Nicht nur die Bankräuber geraten deshalb in die Schußlinie der Mafia, denen das Geld gehört. Auch der angesehene Geschäftsmann Maynard Boyle (John Vernon) wird vom Syndikat verdächtigt, dass er das Geld unterschlagen hat. Denn ausser ihm und dem Filialleiter wusste keiner etwas davon, dass in dieser kleinen Bankfiliale soviel Geld lagerte. Daher kommt der Killer Molly (Joe Don Baker) ins Spiel, der sehr schnell Ergebnisse liefern kann. Eine Fotografin (Sheree North) führt ihn zum Wohnwagen der Verfolgten. Doch Charly Varrick bereitet sich ebenfalls darauf vor, dass die Mafia oder deren Killer bald vor der Tür stehen. Er nimmt Kontakt zu Sybil Fort (Felicia Farr), der Sekretärin von Boyle auf...



Es ist tatsächlich eine Freunde der Geschichte aufmerksam zu folgen. Am Ende ist klasse Action angesagt, doch es sind vor allem die großartigen Darstellerleistungen die den Film zu einem kleinen Meisterwerk machen und ihn auch in die Nähe von Coen Filmen wie "Blood Simple" oder auch an Arbeiten von Tarantino und Peckinpah erinnern lässt. Nicht umsonst erhielt Walter Matthau im Jahr 1974 den BAFTA Award als bester Darsteller des Jahres und die Warnung von Boyle an den Bank-Filialleiter, er würde nackt ausgezogen und mit Drahtzange und Lötlampe bearbeitet, wird von Tarantino in "Pulp Fiction" leicht abgewandelt wieder benutzt. Leider gelang Don Siegel damals mit diesem Spitzenfilm kein Kassenerfolg. Trotz dieser Enttäuschung hat sich der Film natürlich als Klassiker seiner Sparte etabliert und kann als intelligentes Action-Melodram noch heute gut begeistern. Dabei gelingt es Siegel von Anfang an, dass der Zuschauer mit einem Gangster wie Varrick mitfiebert.  Siegels Stil ist zwar nüchtern, aber er skizziert seine Figuren sehr genau fast schon beiläufig eingebettet in dem spannenden Handlungsablauf. Und der Zuschauer ist gespannt wie diese Charaktere reagieren werden. Trockener und schwarzer Humor ist eine zusätzliche Würze in Siegels Film, der am Ende noch Varricks Flugkünste feiert


Bewertung: 9 von 10 Punkten. 

Sonntag, 9. Dezember 2012

Extrablatt

 

Regie: Billy Wilder

Hildy und Walter im Element...

In der Sparte "Journalismus und Film" steht Billy Wilders "Extrablatt" ganz weit oben im Ranking, dies ist dem unschlagbaren Duo Walther Matthau und Jack Lemmon zu verdanken. "Extrablatt" entstand 1974 und ist ein Remake des Lewis Milestone Klassikers "The Front Page" aus dem Jahr 1931. Die Geschichte basiert auf dem Theaterstück "Reporter" von Ben Hecht und Charles McArthur - im Jahr 1940 wurde sie von Altmeister Howard Hawks unter dem Titel "Sein Mädchen für besondere Fälle" verfilmt, ihm gelang im Screwball-Touch die bisher erfolgreichste Variante des Stoffes. Er machte aus den beiden Zeitungsleuten Hildebrandt Johnson und Walter Burns einem Kampf der Geschlechter zwischen Verleger Burns und der besten Reporterin Hildegard Johnson. Natürlich ist "Sein Mädchen für besondere Fälle" mit Cary Grant und Rosalind Russell in seinem Genre fast unschlagbar, doch auch Billy Wilders Remake muss sich nicht hinter diesem genialen Erfolgsfilm verstecken. Auch Wilder gelang durch den Spielwitz seines Ensembles eine Superkomödie, bei der man vor Schlapplachen stellenweise auf dem Boden liegt. Zumindest geht es mir so - ich finde aber auch den kauzigen wie trockenen Humor von von Matthau, gekoppelt mit dem nervösen Energiebündel Jack Lemmon grandios.
Bei der Kritik gelang Wilder nicht ganz der Erfolg seiner früheren Komödien - dennoch bin ich auch ein Fan seiner frühen 70er Jahre Comedys, zu denen neben "Extrablatt" auch der charmante und verschrobene "Das Privatleben von Sherlock Holmes" und "Avanti, avanti" gehören. Mit sattem Humor teilt Wilder in "Extrablatt" Seitenhiebe gegen das Gebahren der Presse aus, er zeigt sie zwar als absolute Sympathieträger, dennoch bleibt bei vielen Szenen das lachen immer mal wieder im Hals stecken, weil er zeigt zu welchen Schandtaten die Presse imstande ist, wenn sie eine Story wittern. Ebenso wie Wahrheiten zu Fake News werden oder wie interessante Objekte von den Reportern in Paparazi Manier gejagt werden - alles zum Wohl einer guten Story oder der besten Schlagzeile des Tages.
"Am anderen Tag wird mit dem Zeitungspapier eine tote Makrele eingepackt" lässt Wilder Jack Lemmon in einer Szene des Films sagen, wie Recht er doch hat.
Es gibt nur wenige Sets in dieser Geschichte, am meisten spielt es sich im schmuddeligen Presseraum des Chicago Criminal Courts Building ab, vom Fenster aus hat man dort einen Blick auf den Galgen, der hinter dem Cook County Gefängnis steht. Und der Todeskandidat steht auch schon fest. Es ist Earl Williams (George E. Stone), aus dem die Zeitungen und auch der Sheriff einen kommunisten Revolutionär gemacht haben. Nun hat er auch noch in seiner Todesangst eine schwarzen Polizisten - eher aus Versehen - getötet, doch für den korrupten Sheriff "der ehrenwerte Pete" Hartman (Vincent Gardenia) und den noch korrupteren Bürgermeister (Harold Gould) kommt die Verurteilung zum Tod gerade zur rechten Zeit. Denn wir schreiben 1929 und es sind Wahlen und mit diesem "gerechten" Todesurteil bekommen sie nicht nur die Stimmen der Rechten, sondern auch die der Farbigen.
Für die Reporter der Zeitungen American, Post, Journal, City Press, Daily News, Journal of Commerce, Tribune und Herald-Examiner natürlich ein gefundenes Fressen, ein Mann am Galgen - damit lassen sich die besten Storys machen.
Walter Burns (Walter Matthau), der intrigante Herausgeber vom Herald Examiner, setzt einmal mehr auf seinen besten Mann Hildy Johnson (Jack Lemmon). Der soll live von der Hinrichtung berichten und die besten Schlagzeilen bringen, doch der extravagante Hildy hat andere Pläne. Vor einigen Wochen hat er die hübsche Peggy Grant (Susan Sarrandon) kennengelernt, will sie nun heiraten und in Philadelphia eine Stelle in der Werbebranche bei Peggys Vater annehmen. Dem Journalismus will er endgültig Lebe Wohl sagen, obwohl er Vollblut-Reporter ist. Burns ist natürlich überhaupt nicht erfreut als er diese Pläne hört - zu seinem "Diener" Duffy (John Furlong) meint er "der wird nicht nach Philadelphia kommen". Burns plant eifrig, nimmt als Ersatz den jungen unerfahrenen Rudy Keppler (Jon Korkes) um Hildy in seiner Ehre zu kränken, doch zunächst schlagen alle Finten und Manipulationen fehl Hildy zu halten. Erst als es durch die Dämlichkeit des Sheriffs dem Todeskandidaten gelingt an eine Waffe zu kommen und zu fliehen, wirft Hildy alle neuen Vorsätze über Bord und berichtet exklusiv aud dem Presseraum für den Examiner und steht wieder in ständigem Kontakt zu seinem Chef. Dort im Presseraum taucht auch die Prostituierte Molly Mallou (Carol Burnett) auf, dann sucht auch noch der verfolgte Earl Schutz im Presseraum. Hildy versteckt ihn im Schreibtisch seines Kollegen Ben Singer (David Wayne), der für die Tribune arbeitet. Und während er einen Plan entwickelt wie man Earl aus dem Gebäude schmuggeln kann, taucht auch noch ein Beamter mit dem Gnadengesuch des Gouverneurs auf....




Am Ende werden die beiden unverbesserlichen Reporter vom Gesetz (Sheriff/Bürgermeister) verhaftet, doch wer zuletzt lacht, lacht am besten. Die beiden wären keine Teufelsreporter ohne Skrupel, wenn sie nicht nur ein As im Ärmel hätten. Diesem Schlußpunkt kann Billy Wilder in der Abschiedszene noch ein Sahnehäubchen draufsetzen. Legendär ist der Wortwitz des Films und das ganze Ensemble spielt hervorragend, seine bitterböse Satire funktioniert auf allen Ebenen hervorragend und Wilder ist ein Meister im Zusammenfügen von Komödie und Drama. In Zeiten von "Fake News" bekommt das nostalgische "Extrablatt" erneut eine erschreckend aktuelle Dimension.
 
 



Bewertung: 10 von 10 Punkten. 

Samstag, 8. Dezember 2012

Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123



















Regie: Joseph Sargent

Pelham 123...

2009 verfilmite Tony Scott ein auf Hochglanz getrimmtes Remake von Joseph Sargents 1974 entstandenem Thriller "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123".
Denzel Washington übernahm die Hauptrolle des U-Bahnpolizisten und durfte im Showdown auf der Manhattan Bridge Fiesling John Travolta bewzingen.
Im Original gehts weniger furios, dafür aber cooler und authentischer zu.
Keine Heldentaten wie Denzel Wasinghton als Amerikanischer Held der Arbeit verbracht und auch keine unnötigen plötzlichen Plotwendungen.
Die Entführung gradlnig und äusserst spannungsgeladen inszeniert mit einem Haufen unglücklicher Zufälle sowie ein Beigeschmack von bitterer Ironie. Keine Supercops sondern ein unaufgeregter Walter Matthau in Bestform und im schlichten Trenchcoat und ihm zur Seite ein kantiger, immer widersprechender Dick O´Neill als die typische amerikanische Volkesstimme.
Was für ein Unterschied: Die gleiche Story, nur einmal 2009 als nette, sehr schnell wieder vergessene Unterhaltung, die 74er Variante dafür ein Klassiker des 70er Jahre Thriller-Kinos und einer der besten U-Bahn Filme aller Zeiten.
Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt. Ein Tag wie jeder andere. Auch für den kauzigen Lieutenant Zachary Garber (Walther Matthau wie immer genial) von der New Yorker U-Bahn-Polizei.
Am heutigen Tag muss er aber vier hochrangige Manager aus Tokio herumführen.
 Am frühen Nachmittag steigt in jeder neuen Haltestelle jeweils ein Mann ein, insgesamt vier - alle gleichgekleidet, was aber angesichts der vielen anderen Passagiere keiner bemerkt. Doch die vier Männer, die sich die Codenamen Mr. Blue (Robert Shaw), Mr. Green (Martin Balsam), Mr. Grey (Hector Elicondo) und Mr. Brown (Earl Hindman) geben, sind eiskalte Entführer. Sie bringen die Pelham in ihre Gewalt und fordern von der Stadt New York eine Million Dollar Lösegeld für die 17 sich in ihrer Gewalt befindlichen Passagiere.  Sollte diese Summe nicht in einer Stunde bei den Gangstern in der gekaperten U-Bahn sein, die sich im Dunkel des Schachts befindet,so soll für jede Minute Zeitverzug eine Geisel erschossen werden.
Zachary Garber wird so zum Verhandlungspartner und Ansprechpartner. Zuerst muss aber mal der Bürgermeister überzeugt werden, ob die Zahlung des Geldes in Punkto Wählerzuspruch Sinn macht.
Der cholerische Fahrdienstleiter der Grand Central, Caz Dolowicz (Tom Pedi) jedenfalls wagt wider der Vernunft den Weg zum entführten Zug um die Gangster zur Aufgabe zu zwingen...




Der Film ist inzwischen als einer der großen Klassiker der 70er Jahre anerkannt, diese Qualität gelang vor allem mit seiner Mischung aus atemberaubender Spannung, die dem Film vor allem durch seinen Realismus und seine starke authentische Typenzeichnung gelingt und durch einen schlitzohrigen, sarkastischen Humor, der immer mal wieder durch Walther Matthau aufblitzt. Neben seiner großartigen Vorstellung als Walter Burns in Billy Wilders "Front Page" ist die Darstellung des Zachary Garber seine stärkste Darstellung überhaupt.



Bewertung: 10 von 10 Punkten.