Samstag, 3. Januar 2026

Frühling für Hitler












Regie: Mel Brooks

Das schlechteste Broadway Stück...

"The Producers" (deutscher Titel: Frühling für Hitler) wurde 1967 von Mel Brooks inszeniert und handelt von einem unauffälligen Buchhalter und einem skrupellosen Theaterproduzenten, der sich durch den betrügerischen Verkauf von Anteilen an einem zum Scheitern verurteilten Bühnenmusical bereichern will. Zu diesem Zweck finden sie ein wirklich schlechtes Theaterstück, das Adolf Hitler und die Nazis verherrlicht, und bringen es auf die Bühne. Aufgrund dieser Thematik war "The Producers“ von Anfang an ein sehr umstrittenes Filmwerk] und erhielt gemischte Kritiken. Später entwickelte er sich zu einem Kultfilm und erfuhr eine positivere Rezeption. Max Bialystock (Zero Mostel) ist ein alternder Broadway-Produzent, dessen Karriere zwischen großem Erfolg und beinahe völligem Scheitern schwankte. Er schlägt sich nun mühsam durchs Leben und umwirbt lüsterne, wohlhabende ältere Damen, um Geld für ein „nächstes Stück“ zu erhalten, das möglicherweise nie aufgeführt wird. Leopold „Leo“ Bloom (Gene Wilder), ein neurotischer junger Buchhalter mit Hang zu Hysterie, erscheint in Max’ Büro, um dessen Buchhaltung zu prüfen, und entdeckt eine Differenz von 2.000 Dollar in den Abrechnungen von Max’ letztem Stück. Max überredet Leo, den Betrug zu vertuschen, und Leo erkennt, dass die Steuerbehörden die Finanzen eines Flops nicht untersuchen werden, da dieser ja Verluste einfährt. Ein Produzent könnte also mit einem Flop mehr verdienen als mit einem Hit, indem er die Anteile überhöht verkauft und die Gelder veruntreut. Max will diesen Plan in die Tat umsetzen und mit dem Gewinn nach Rio de Janeiro fliehen. Er überredet Leo, ihn zu begleiten, lädt ihn zum Mittagessen und einem Ausflug ein und meint, sein eintöniges Leben unterscheide sich ohnehin kaum vom Gefängnis. Sie finden das ideale Stück für ihren Plan: „Frühling für Hitler: Ein Ausflug mit Adolf und Eva in Berchtesgaden“, ein „Liebesbrief an Hitler“, geschrieben vom geistesgestörten Ex-Nazi-Soldaten Franz Liebkind (Kenneth Mars). Max und Leo freunden sich bei Schnaps mit Franz an und erklären ihm, dass sie der Welt ein positives Bild von Hitler präsentieren wollen. Nun, da sie die Bühnenrechte besitzen, verkauft Max 25.000 % des Stücks an Investoren und verwendet einen Teil des Geldes, um das Büro neu zu gestalten und die attraktive schwedische Rezeptionistin Ulla (Lee Meredith) einzustellen. Um das Scheitern der Aufführung zu garantieren, engagieren sie Roger De Bris (Christopher Hewett), einen extravaganten, schwulen Transvestiten-Regisseur, dessen Inszenierungen selten über die ersten Proben hinauskommen. Die Rolle des Hitlers geht an einen Hippie namens Lorenzo St. DuBois(Dick Shawn), auch bekannt als LSD (in Anlehnung an die Droge der Gegenkultur), der während des Castings mit einer Halskette aus einer Campbell's-Suppendose an einem Seil ins Theater stolpert. Am Premierenabend versucht Max im Theater, eine vernichtende Kritik zu erzwingen, indem er einen Theaterkritiker der New York Times besticht. Das Stück beginnt mit einer pompösen Inszenierung des Titelsongs "Frühling für Hitler“, der Nazideutschlands Eroberung Europas feiert („Frühling für Hitler und Deutschland/Winter für Polen und Frankreich“). Wie erwartet, ist das Publikum entsetzt und empört. L. S. D. betritt daraufhin die Bühne als Hitler, und seine beatnikhafte Darstellung lässt das Publikum glauben, es handele sich um eine Satire. Zu Max’ und Leos Entsetzen wird "Frühling für Hitler“ ein Erfolg, sodass ihre Investoren eine höhere Rendite erwarten, als sie auszahlen können. Zurück in ihrem Büro, während Max und Leo streiten, nachdem Leo versucht hat, sich im Austausch für eine Strafmilderung zu stellen, stellt sich ihnen der bewaffnete Franz entgegen. Wütend darüber, dass das Publikum über die Hitler-Darstellung lacht, versucht er zuerst, sie und dann sich selbst zu erschießen, doch ihm gehen die Kugeln aus. Die drei beschließen daraufhin, das Theater in die Luft zu sprengen, um die Aufführung zu beenden. Sie werden jedoch von der Explosion erfasst und verhaftet. Im Prozess, in dem sie von der Jury für „unglaublich schuldig“ befunden werden, hält Leo eine leidenschaftliche Rede, in der er Max als seinen Freund lobt und dafür, dass dieser sein Leben verändert hat. Max, Leo und Franz werden in die Staatsstrafanstalt gebracht, wo sie ein neues Musical mit dem Titel „Gefangene der Liebe“ inszenieren. Während Max und Franz die Proben beaufsichtigen, verkauft Leo zu viele Anteile an dem Stück an ihre Mitgefangenen und den Gefängnisdirektor....





Die Reaktionen waren gemischt, einige Kritiken fielen ausgesprochen hart aus, während andere das Stück als großen Erfolg feierten. Neben der Revue Qualität türmt sich Sketch an Sketch, manche sind vielleicht geschmacklos, aber die Mehrzahl ist komisch und grotesk.  Sehr viele Zuschauer kritisierten die Unsensibilität, nur 23 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine derbe Komödie über zwei Juden zu inszenieren, die Theaterinvestoren betrügen wollen, indem sie ein geschmackloses Broadway-Musical über Hitler auf die Beine stellen, das zum Scheitern verurteilt war. Wahnsinn und Subtilität sind aber gekonnt miteinander verbunden und wie man mit Respektlosigkeit und Tabubruch einen durchschlagenden Erfolg machen kann ist der Verdienst des Regisseurs. "Frühling für Hitler" kam auf zwei Oscarnominierungen (Gene Wilder und Drehbuchautor Mel Brooks) und zwei Golden Globe Nominierungen (Zero Mostel und Drehbuch) - siegreich war Mel Brooks Nominierung. Das AFI setzte den Film auf Platz 11 der besten Komödien und auch der Song "Springtime for Hitler" landete bei den Filmsongs auf Platz 80. 





Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Höhenkoller


Regie: Mel Brooks

Institut des Grauens...

Nach seinen Erfolgen "Frühling für Hitler", "Frankenstein Junior", "Silent Movie" oder "Blazing Saddles" nahm sich Mel Brooks im Jahr 1977 das Werk von Alfred Hitchcock, dem Master of Suspence, vor und machte daraus eine Parodie, bei dem viele Szenen von Hitch in die Handlung integriert werden.  Nach seiner Ankunft am Flughafen LAX erlebt Dr. Richard Thorndyke (Mel Brooks) einige merkwürdige Begegnungen (darunter einen Exhibitionisten, der sich als Polizist ausgibt, und einen vorbeifahrenden Bus mit einem kompletten Orchester). Sein Fahrer und Fotograf Brophy (Ron Carey) bringt ihn zum Psycho-Neurotischen Institut für extrem Nervöse, wo er als Nachfolger von Dr. Ashley eingestellt wurde, der unter mysteriösen Umständen ums Leben kam – Brophy vermutet jedoch ein Verbrechen. Bei seiner Ankunft wird Thorndyke vom Personal begrüßt: Dr. Philip Wentworth (Dick van Patten), Dr. Charles Montague  (Harvey Korman) und Krankenschwester Charlotte Diesel (Cloris Leachman). Thorndyke trifft auch Professor Victor Lillolman (Howard Morris) wieder, einen ehemaligen Mentor, der nun im Institut arbeitet. Thorndyke leidet unter starker Höhenangst, die dadurch verstärkt wird, dass sich das Institut auf einer Klippe am Meer befindet. Lillolman bietet ihm jedoch seine Hilfe an. Später hört Thorndyke seltsame Geräusche aus Diesels Zimmer, und er und Brophy gehen der Sache nach. Diesel behauptet, es sei der Fernseher gewesen, doch in Wirklichkeit handelte es sich um eine leidenschaftliche S&M-Session mit Montague. Am nächsten Morgen wird Thorndyke durch ein Licht geweckt, das durch sein Fenster scheint und aus der gewalttätigen Station kommt. Montague führt Thorndyke zur Lichtquelle, dem Zimmer des Patienten Arthur Brisbane (Arthur Whitlock), der sich für einen Cocker Spaniel hält. Wentworth will die Anstalt verlassen und streitet sich mit Diesel. Nachdem sie ihn gehen lässt, fährt er nach Hause, doch das Radio ist manipuliert und dröhnt mit ohrenbetäubender Rockmusik. Er ist in seinem Auto gefangen, seine Ohren bluten, und er stirbt an einem Schlaganfall, der durch die laute Musik verschlimmert wurde. Thorndyke und Brophy reisen nach San Francisco, wo Thorndyke auf einem psychiatrischen Kongress sprechen soll. Er checkt im Hyatt Regency San Francisco ein, wo ihm zu seinem Ärger ein Zimmer im obersten Stockwerk zugewiesen wird – seine Reservierung wurde auf mysteriöse Weise von „Mr. MacGuffin“ geändert. Thorndyke bedrängt den Hotelpagen mit wiederholten Bitten um eine Zeitung, da er in den Todesanzeigen nach Informationen über Wentworths Tod suchen will. Anschließend duscht er, währenddessen der Page hereinkommt und, in einem Anfall von Wut, so tut, als würde er Thorndyke mit der Zeitung erstechen, während er schreit: „Hier ist Ihre Zeitung! Zufrieden jetzt?! Zufrieden?“ Die Druckerschwärze der Zeitung läuft im Abfluss weg. Nach seiner Dusche stürmt Victoria Brisbane (Madeline Kahn), die Tochter von Arthur Brisbane, durch die Tür und bittet um Hilfe, ihren Vater aus der Anstalt zu holen. Sie behauptet, Diesel und Montague würden die Krankheiten wohlhabender Patienten übertreiben, um reiche Familien mit Millionenvermögen auszubeuten (mit Methoden, die bereits zuvor demonstriert wurden). Als Thorndyke feststellt, dass der Patient, dem er begegnet ist, nicht der echte Arthur Brisbane war, erkennt er, dass Dr. Ashley die Machenschaften von Diesel und Montague aufgedeckt hatte und getötet wurde, bevor er sie entlassen konnte; er willigt ein, zu helfen. Um Thorndyke zu stoppen, heuern Diesel und Montague „Braces“ (Rudy de Luca) an, den Mann mit den silbernen Zähnen, der hinter den Morden an Ashley und Wentworth steckt... 









Ein schwieriges Unterfangen, wenn man Hitch parodiert, zumal dessen Filme sehr oft auch witzig waren.  Seine Filme, selbst in ihren furchterregendsten und spannendsten Momenten, sind voller Witze, die er mit dem Publikum teilt. Da Hitchcocks Filme so selbstironisch sind, bieten sie dem Parodisten keinen einfachen Zugang, insbesondere einem, der sein Thema so bewundert wie Herr Brooks. Es gibt eigentlich nichts, worüber man sich lustig machen könnte. Dennoch sind die Parodien auf die Klassiker wie "Psycho", "Die Vögel", "Vertigo" oder "Ich kämpfe um dich" sehr amüsant.  Vor der Veröffentlichung des Films veranstaltete Brooks eine private Vorführung für Hitchcock und befürchtete das Schlimmste, als dieser während des Films nicht reagierte und schließlich wortlos ging. Tage später schickte Hitchcock Brooks einen Kasten Wein und eine Notiz mit seinem Lob. Kameramann war Paul Lohman, der sehr oft mit Robert Altman zusammen arbeitete. Mit einem Umsatz von 31 Millionen Dollar war "Höhenkoller" aber ein guter Kassenerfolg. 











Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

KPop Demon Hunters















Regie: Maggie Kang und Michael Appelhans

Girlgroup vs. Boygroup...

der von Maggie Kang und Michael Appelhans inszenierte  US-Animationsfilm "KPop Demon Hunters" der Sony Pictures Animation aus dem Jahr 2025 ist eine Netflix Produktion und handelt von der fiktiven K-Pop Girlband "Huntrix", die nicht nur Popidole sondern auch Dämonenjägerinnen sind. Der Film wurde weltweit auf Netflix veröffentlicht und von den Kritikern für sein Animation, den modernen visuellen Stil, den Humor und die Musik hochgelobt. Der Soundtrack des Films wurde ein Megaerfolg und schoß auf Platz 1 der deutschen Album Charts, ausserdem schaffte es auch der Song "Golden" auf Platz 1 der Charts. Weitere 6 Songs aus dem Film konnten sich in Deutschland in den Charts platzieren. In den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung wurde der Film bereits von 9,2 Millionen Zuschauern abgerufen.  In der darauffolgenden Woche kamen 24,2 Millionen Abrufe dazu. In der dritten Woche wollten weitere 22,7 Millionen Zuschauer den Film sehen. In den weiteren Wochen erreichte der Film weiterhin über 25 Millionen Views. Mit 236 Millionen Zuschauern erreichte der Film Ende August Platz eins der erfolgreichsten Filme von Netflix und löste damit den bisherigen Spitzenreiter Red Notice von 2021 ab. In der darauffolgenden Woche überholte der Film mit 266 Millionen Zuschauern auch die erste Staffel von "Squid Game" und wurde somit zum erfolgreichsten Netflix-Titel aller Zeiten. Innerhalb des 91-Tage-Zeitraums, in dem Netflix die Zuschauerzahlen ermittelt, gab es insgesamt 325,1 Millionen Views. Vor langer Zeit jagten Dämonen Menschen und verfütterten ihre Seelen an ihren Herrscher Gwi-Ma. Schließlich wurden drei Frauen zu Dämonenjägerinnen und erschufen mit ihren Stimmen eine magische Barriere gegen Dämonen, den sogenannten Honmoon. Im Laufe der Zeit entstanden immer wieder neue Jägertrios, die den Honmoon bewahrten, mit dem Ziel, ihn zum Goldenen Honmoon zu stärken – einem endgültigen Siegel, das Dämonen für immer verbannen sollte. Heute ist die K-Pop-Girlgroup Huntrix – bestehend aus Rumi, Mira und Zoey – das neueste Dämonenjägertrio, ausgebildet von der ehemaligen Jägerin Celine. Rumi ist insgeheim halb Dämonin, eine Tatsache, die nur sie und Celine, die sie aufgezogen hat, kennen. Beunruhigt von den dämonischen Mustern, die sich allmählich auf ihrer Haut ausbreiten, drängt Rumi auf die Veröffentlichung und den Live-Auftritt von Huntrix' neuer Single „Golden“, in der Hoffnung, dass der Honmoon dadurch golden wird und ihre Muster verschwinden. Doch während der Vorbereitungen für den Auftritt beginnt Rumi, ihre Stimme zu verlieren. In der Dämonenwelt gerät Gwi-Ma wegen des Versagens seiner Untergebenen in Wut. Angeführt von Jinu, einem vom Menschen zum Dämon gewordenen Mann, gründen fünf Dämonen die Boyband "Saja Boys“, um Huntrix die Fans abzuwerben und Honmoon zu schwächen. Im Gegenzug verspricht Gwi-Ma, Jinus schmerzhafte Erinnerungen an seine menschliche Vergangenheit auszulöschen. Als Huntrix ihren Debütsong "Soda Pop“ sieht, erkennt er schnell die dämonische Natur der Saja Boys und greift sie an. Während des Kampfes entdeckt Jinu Rumis Verhaltensmuster, hilft ihr aber, diese vor ihren Bandkollegen zu verbergen. In einem privaten Gespräch erklärt Jinu Rumi, dass Schamgefühle Dämonen durch Stimmen von Gwi-Ma versklaven. Er erzählt ihr, dass Gwi-Ma ihm vor 400 Jahren Ruhm und Anerkennung verlieh, die seiner Familie halfen, der Armut zu entkommen, ihn dann aber in die Dämonenwelt verbannte. Jinu lebt nun mit der Schuld am Untergang seiner Familie....






Die Handlung des Films erkundet die Kraft von Gemeinschaft und Freundschaft bei der Überwindung kultureller Zwänge. Laut den Filmemachern ähnelt Rumis Entwicklung dem Coming-out, insbesondere im Hinblick auf die Erwartungen der Eltern und der Gesellschaft. Co-Regisseurin Maggie Kang merkte an, dass die Reise der Figur bewusst so geschrieben wurde, dass sie den Prozess der Offenbarung des wahren Selbst widerspiegelt: Rumis Geschichte ist, als würde sie sich outen und ihren Eltern reinen Tisch machen, die sie zu etwas machen wollen, was sie nicht ist. Obwohl es im Film keine explizit LGBTQ+-Charaktere gibt, wirkt Rumis Kampf stark queer. Schon früh wies [Celine] sie an, diesen Teil von sich vor der Welt zu verbergen. Das Verbergen entwickelte sich zu tiefer Scham, und sie verachtet den halbdämonischen Teil in sich.







Bewertung: 8,5 von 10 Punkten. 
 
 

She´s having a baby















Regie: John Hughes

Frisch verheiratet...

She´s having a baby" aus dem Jahr 1988 ist sicherlich nicht John Hughes bester Film. Auch der Umsatz an der Kasse ließ zu wünschen übrig, denn bei einem Budget von 20 Millionen Dollar gelang es lediglich weltweit 16 Millionen Dollar einzuspielen. An den beiden Hauptdarstellern Kevin Bacon und Elizabeth McGovern lag es sicherlich nicht. Denn hier stimmte die Chemie.  Der Film erzählt die Geschichte von Jefferson „Jake“ (Kevin Bacon) und Kristy Briggs (Elizabeth McGovern) von ihrer Hochzeit bis zur Geburt ihres ersten Kindes, hauptsächlich aus Jakes Perspektive, mit seinen Kommentaren aus dem Off und einigen imaginären Szenen. Vor der Hochzeit fragt Jake seinen besten Freund Davis McDonald (Alec Baldwin), ob er glaubt, dass er glücklich sein wird. Davis antwortet: „Ja, du wirst glücklich sein. Du wirst es nur noch nicht wissen.“ Nach der Hochzeit ziehen Jake und Kristy nach New Mexico, wo Jake ein Masterstudium beginnt, das er jedoch vorzeitig abbricht. Sie kehren nach Chicago zurück, wo Jake eine Stelle als Werbetexter annimmt. Kristy arbeitet als Marktforscherin, und sie kaufen ein Haus in einem Vorort. Jake spürt den Druck seiner Eltern, der Gesellschaft und seiner Frau, endlich erwachsen zu werden und ein Kind zu bekommen. Später teilt Kristy Jake mit, dass sie ohne sein Wissen die Verhütung abgesetzt hat. Nach einigen Monaten finden sie heraus, dass der Grund für ihre ausbleibende Schwangerschaft Jakes niedrige Spermienzahl ist. Nachdem er Jake und Kristy zwei Jahre lang nicht gesehen hat, taucht Davis unerwartet mit einer Freundin (Edie McClurg) auf, die Kristy nicht mag. Jake lädt sie zum Übernachten ein, sehr zum Ärger von Kristy, und Davis wirft Jake vor, ihn aufzuhalten. Währenddessen fantasiert Jake von einer Affäre mit einem geheimnisvollen jungen französischen Model (Isabel Garcia Lorca), doch als sich die Gelegenheit zu bieten scheint, bringt er es nicht übers Herz. Nach einer weiteren langen Abwesenheit bei einem Besuch gesteht Davis, dass sein Vater gestorben ist. Jake und Kristy zeigen Verständnis, doch die Situation spitzt sich zu, als Davis Kristy Avancen macht. Sie weist ihn zurück und erklärt ihm, dass sie in Jake verliebt ist. Das Paar beginnt eine Kinderwunschbehandlung, die erfolgreich verläuft. Während einer traumatischen Geburt, bei der festgestellt wird, dass das Baby in Beckenendlage liegt und der Kopf im Geburtskanal feststeckt, muss Jake den Kreißsaal verlassen. Er sorgt sich, Kristy zu verlieren, und erkennt, dass seine Unzufriedenheit im Leben auf seinen Egoismus und seine Unreife zurückzuführen war... 










Kevin Bacon und Elizabeth McGovern können in ‚She’s Having a Baby‘, einer blassen Erwachsenenromanze, die es an der Präzision und dem Stil der erfolgreicheren Teenagerfilme von Regisseur und Drehbuchautor John Hughes mangelt, zwar überzeugen, aber insgesamt begeistert der Film nicht sonderlich. Er plätschert etwas dahin.





Bewertung: 6 von 10 Punkten.