Regie: Chuck Russell
Die Abenteuer von Stanley Ipkiss und seinem treuen Hund Milo...
"Die
Maske" machte den Hauptdarsteller Jim Carrey zum Superstar und mit
einem weltweiten Umsatz von 351 Millionen Dollar wurde die
Comic-Filmkomödie zum vierterfolgreichsten Film des Jahres 1994.
Regisseur war Chruck Russell, der vor diesem Erfolg mit den beiden
Horrorfilmen "Nightmare 3" und "Der Blob" Beachtung fand und später
Filme wie "Eraser", "Die Prophezeiung" und "The Scorpion King"
realisierte. Der Film beeinflusste in den USA auch das Wiederaufleben der Swingmusik in den 1990er Jahren. Er festigte Carreys Ruf als bedeutender Schauspieler der 1990er Jahre und etablierte Diaz als Hauptdarstellerin. Carrey
wurde für seine Rolle für einen Golden Globe nominiert, und der Film
wurde für den Oscar für die besten visuellen Effekte nominiert, verlor
jedoch gegen Forrest Gump. Neben Carrey brilliert aber
auch des Menschen bester Freund, der Vierbeiner Milo, ein Jack Russell
Terrier, der im richtigen Leben auf den Namen "Max" hört. In
Edge City wird der unsichere Bankangestellte Stanley Ipkiss (Jim
Carrey) häufig von allen verspottet, außer von seinem Kollegen und
besten Freund Charlie Schumaker (Richard Jeni) Unterdessen
plant der Gangster Dorian Tyrell (Peter Greene), dessen Boss Niko
(Orestes Matacena) den Nachtclub Coco Bongo besitzt, Niko zu stürzen. Eines
Tages schickt Tyrell seine umwerfende Freundin und Sängerin Tina
Carlyle (Cameron Diaz) in die Bank, um deren Grundriss für einen
bevorstehenden Raubüberfall aufzunehmen. Stanley fühlt sich zu Tina hingezogen und sie scheint seine Gefühle zu erwidern.
Nachdem ihm der Zutritt zum Coco Bongo verweigert wurde, um Tinas
Auftritt zu sehen, bleibt Stanleys defekter Leihwagen auf der Heimfahrt
liegen. Während
er verzweifelt über die Hafenbrücke blickt, versucht er, eine
menschenähnliche Gestalt aus dem Wasser zu retten, stellt jedoch fest,
dass es sich um einen Müllhaufen handelt, der eine Holzmaske verbirgt. Als
er in seine Wohnung zurückkehrt und die Maske aufsetzt, verwandelt er
sich in einen grüngesichtigen und in einen Zoot-Anzug gekleideten
Trickster, bekannt als "Die Maske“, der sich und seine Umgebung nach
Belieben auf cartoonhafte Weise verändern kann. Mit
neu gewonnenem Selbstvertrauen begibt sich Stanley auf einen komischen
Amoklauf durch die Stadt und demütigt mehrere seiner Peiniger, darunter
seine temperamentvolle Vermieterin Agnes Peenman (Nancy Fish) und die
Mechaniker, die ihm das defekte Auto gegeben haben.
Am nächsten Tag trifft Stanley auf Detective Lieutenant Mitch Kellaway
(Peter Riegert) und die Zeitungsreporterin Peggy Brandt (Amy Yasbek),
die die Aktivitäten der Maske untersuchen. Um
an das nötige Geld zu kommen, um Tinas Auftritt zu besuchen, setzt
Stanley die Maske auf und überfällt die Bank, wodurch er versehentlich
Tyrells Raubüberfall vereitelt. Im Coco Bongo tanzt Stanley ausgelassen mit Tina, die er küsst. Kurz
darauf stellt Tyrell ihn wegen der Störung des Diebstahls zur Rede, und
Stanley flieht und lässt einen Fetzen Stoff von seinem Anzug zurück,
der sich in ein Stück seines Pyjamas verwandelt. Nachdem
er Tyrell und seinen Handlanger verhaftet hat, findet Kellaway das
Stück Stoff und vermutet, dass Stanley etwas damit zu tun hat.
Später konsultiert Stanley den Psychiater Arthur Neuman (Ben Stein),
der kürzlich ein Buch über Masken veröffentlicht hat, und kommt zu dem
Schluss, dass die Maske eine Schöpfung von dem Gott Loki sein könnte und
dessen Kräfte nur nachts aktiv sind. Neuman
glaubt, es sei Mythologie, aber er kommt zu dem Schluss, dass die
Persönlichkeit der Maske auf Stanleys unterdrückten Wünschen beruht. In
dieser Nacht trifft Stanley Tina in einem örtlichen Park als die Maske,
bis sie von Kellaway unterbrochen werden, der versucht, ihn
einzufangen. Stanley
flieht mit Peggy, landet dann im Knast. Doch sein Hund Milo ist so
clever, dass er sein geliebtes Herrchen von den schwedischen Gardinen
befreit...








Der
Film lebt auch von seinen digitalen Effekten, die das Geschehen immer
wieder in den Bereich des Comics verlagern. Es gibt dabei aberwitzige
Späße nonstop, die allesamt auf den Haupdarsteller zugeschnitten sind.
Bis heute ist "Die Maske" eine der legendären Paraderollen von Carrey
geblieben. Die Technik ist so top, dass sie mühelos das geschriebene
Wort ersetzen kann.
Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.