Regie: Duccio Tessari
Rachefeldzug eines Auftragkillers...
Duccio Tessari war der Regisseur einiger sehr geschätzter Italo
Western wie "Ringo kommt zurück", "Eine Pistole für Ringo" oder "Friß
oder Stirb". In den 70ern favorisierte er aber eher düstere und brutale
Kriminalfilme. Die bekanntesten sind sicherlich "Der Mann ohne
Gedächtnis", "Das Grauen aus dem Nebel", "Blutspur im Park" und
"Tödlicher Hass" - ein Film mit Alain Delon, der unter dem Titel
"Tödlicher Hass" auch in den deutschen Kinos lief.
Der Film entstand 1973 und zeigt Alain Delon in einer für ihn
typischen Rolle. Insgesamt also ein "eiskalter Engel", der ein gut
getarntes Doppelleben führt.
Der Mann heißt Tony Arzenta (so lautet auch der Orgiinaltitel des
Reißers), stammt aus Sizilien und lebt mit seiner Familie in Mailand. Er
ist glcüklich verheiratet mit der attraktiven Anna (Nicoletta
Machiavelli9, die beiden haben einen gemeinsamen 8jährigen Sohn.
Doch hinter der gut bürgerlichen und gut situierten Idylle tun sich
Abgründe auf, denn Tony ist ein Auftragskiller für die Mafia. Er feiert
mit seinem Sohn dessen Geburtstag und verabschiedet sich dann um zur
Arbeit zu gehen. Ohne mit der Wimper zu zucken, sucht er einen Mann auf,
den er für die Organisation aus dem Weg schalten soll. Stumm und
präzise führt der den Auftrag aus, doch am anderen Tag kommen ihm wieder
diese Zweifel. Er will aus diesem Geschäft aussteigen, vor allem wegen
seinem klienen Jungen. Als er seinem Auftraggeber und Paten Nick Gusto
(Richard Conte) sein Entschluß mitteilt, ist dieser alles andere als
erfreut. Er warnt Tony, denn ein Ausstieg aus der Familie bedeutet auch,
dass er ab sofort auf der Todesliste steht. Gusto und sein Consiglere
Isnello (Umberto Orsini) versuchen zwar ein gutes Wort für Tony bei den
Oberbossen einzulegen, aber die mächtigen Männer des Clans (u.a. Anton
Diffring) haben längst beschlossen Tony aus dem Weg zu räumen. Eine in
seinem Auto platzierte Bombe geht hoch als seine Frau und sein Sohn in
dieses Auto steigen. Arzenta sieht vom Fenster aus, wie seine Liebsten
verbrennen. Natürlich schwört er Rache. Aber er steht fast alleine. Nur
sein Kumpel Domenico (Marc Porel) und die Prostituierte Sandra (Carla
Cravina) halten noch zu ihm....
Eine schwarzer Film, der eine traurige Melancholie mit sich führt, die durch die Filmmusik von Gianni Ferrio noch verstärkt wird. Der Killer agiert voller Abgestumpfheit in seinem Milieu. Präzise wie ein Uhrwerk lässt der Killer seinen Racheplan ablaufen. Er kennt keine Gnade, aber seine Feinde auch nicht.
Eine schwarzer Film, der eine traurige Melancholie mit sich führt, die durch die Filmmusik von Gianni Ferrio noch verstärkt wird. Der Killer agiert voller Abgestumpfheit in seinem Milieu. Präzise wie ein Uhrwerk lässt der Killer seinen Racheplan ablaufen. Er kennt keine Gnade, aber seine Feinde auch nicht.
Bewertung: 8 von 10 Punkten.
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