Samstag, 20. Januar 2024

Superbad


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie:Greg Mottola

Die Nacht der Nächte...

Die Teenagerkomödie "Superbad" aus dem Jahr 2007 spielte 170 Millionen Dollar ein und wurde von Greg Mottola (Seitensprung in Manhattan, Paul - Ein Alien auf der Flucht) inszeniert. Die Story selbst ist alles andere als neu und wurde bereits in vielen anderen Teeangerfilmen so ähnlich aufgezogen: Teenager, die kurz vor ihrem High School Abschluss stehen und noch davor ihre Unschuld verlieren möchte. Dieses Schema funktionierte bereits in "Amerrcan Pie" von Paul Weisz prächtig. Meistens sind die Protagonisten eher Aussenseiter, was bei diesen Filmen einen zusätzlichen Reiz ausmacht. Aus potentiellen Verlierern werden somit Gewinner, das ist mit ein Grund für das klasse Funktionieren dieser witzigen Coming of Age Beschreibungen.
Der übergewichtige Seth (Jonah Hill) und der zurückhaltende Evan (Michael Cera) sind beste Freunde aus Kindertagen und Abiturienten, die bald auf verschiedene Colleges gehen. Seths Traumgirl Jules (Emma Stone)  lädt ihn aber überraschend zu einer Party in ihrem Haus ein. Seth und Evans etwas nerviger Kumpel Fogell (Christopher Mintz-Plasse) plant, sich einen gefälschten Ausweis zu besorgen. Also verspricht Seth seiner Flamme Jules Alkohol für die Party zu kaufen. Evan trifft auf seinen Schwarm Becca (Martha McIssac) und bietet ihr an, ihr eine bestimmte Flasche Wodka zu besorgen. Trotz des offensichtlich gefälschten Ausweises kauft Fogell erfolgreich den Schnaps, wird jedoch von einem Räuber niedergeschlagen. Als die Polizisten Slater (Bill Hader) und Michaels (Seth Rogen) eintreffen, glauben Seth und Evan, die draußen vor dem Drugstore warten, dass Fogell verhaftet wird. Tatsächlich haben die Beamten zugestimmt, "McLovin“(auf diesen seltsamen Namen lautet das gefälschte Dokument)  zur Party mitzunehmen. Als Seth vor dem Spirituosenladen steht, wird er von einem Autofahrer angefahren. Als Gegenleistung dafür, dass Seth und Evan es der Polizei nicht sagen, verspricht der Fahrer, sie zu einer anderen Party zu bringen, wo sie Alkohol bekommen können. Währenddessen nehmen Slater und Michaels Fogell mit auf eine Mitfahrgelegenheit und entwickeln eine Bindung zu ihm. Obwohl sie im Dienst sind, beginnen sie zu trinken, benutzen ihre Sirenen unsachgemäß und schießen auf ein Stoppschild. Auf der Party füllt Seth Waschmittelflaschen aus dem Keller mit Alkohol und tanzt mit einem betrunkenen Mädchen. Doch beide Jungs leben auf dieser Party sehr gefährlich. Und das ist noch lange nicht das Ende dieser ereignisreichen Nacht...




Man kann sagen, dass der Film so schräg ist, dass man ihn schon wieder gut finden muss. Und genauso sahen es viele Zuschauer, denn "Superbad" avancierte sehr schnell zu einem Kultfilm. Von den vielen Fans wird Greg Mottolas Film als einer der besten Komödien der 00er Jahre bezeichnet und wurde zu einem der prägenden Werke der Millenium Generation. Natürlich haben die jungen Stars sehr zum Gelingen dieses Films beigetragen. Obwohl alles andere als politisch korrekt, bleiben die Youngsters durchweg echte Sympathieträger. Und am Ende bekommen die beiden Freunde auch noch ihre Mädels. Was will man mehr





Bewertung: 7 von  10 Punkten. 

American Pie


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Paul Weisz

Die Sache mit dem Apfelkuchen...

Der 1999 entstandene Teenagerfilm "American Pie" war das Debüt von Regisseur Paul Weisz und es blieb trotz weiterer Film seine erfolgreichste Arbeit. In den USA und Kanada spielte der Film etwas mehr als 100 Millionen Dollar ein und damit katapultierte sich der zotige Coming of Age Beitrag auf Platz 20 der Kinojahrescharts 1999. In Deutschland war der Erfolg noch viel stärker. Mit einem Bruttoeinspielergebnis von ca. 34 Millionen Dollar war "American Pie" der erfolgreichste Kinofilm des Jahres.
Bei uns erhielt er auch den Zusatz "Wie ein heißer Apfelkuchen" und nimmt somit doppelt Bezug auf die erinnerungswürdigste Szene des Films, denn die Hauptfigur Jim Levenstein, gespielt von Jason Biggs, entfremden den Sinn und Zwecks eines warmen Apfelkuchens und wird dabei auch noch von seinem fürsorglichen Dad dabei erwischt.
Die Geschichte ist nicht neu und wird immer wieder aufgelegt, sie dreht sich um fünf Abiturienten und Freunde aus dem fiktiven East Great Falls, Michigan: Jim Levenstein, ein ungeschickter und sexuell naiver Nerd, dessen Vater (Eugene Levy) ihm kindgerechte Aufklärung, aber auch Pornografie und unangenehme sexuelle Ratschläge anbietet; Chris „Oz“ Ostreicher (Chris Klein), übermütiger Star des Lacrosse-Teams und natürlich Sportskanone; Kevin Myers (Thomas Ian Nicholas), der ruhige Anführer der Gruppe, die mit seiner Freundin Vicky (Tara Reid) seine Jungfräulichkeit verlieren will; Paul Finch (Eddie Kaye Thomas), ein Mochaccino-trinkender Kultivierter; und Steven Stifler (Seann William Scott), ein beliebter, aber lauter Sportler, der oft wilde Partys veranstaltet und der einzige der fünf ist, der keine Jungfrau ist. Als der nervig Klassenkamerad Sherman (Chris Owen) auf einer von Stifler veranstalteten Party behauptet, er habe seine Jungfräulichkeit verloren, fordert Kevin Oz, Finch und Jim auf, mit ihm einen Pakt zu schließen. Sie schwören, dass sie ihre Jungfräulichkeit bis zum High-School-Abschluss verlieren werden. Vicky beschuldigt Kevin, sie nur zum Sex zu wollen, also muss er ihre Beziehung vor dem Abschlussball reparieren, der jetzt der Zieltag für alle vier Jungs ist.
Oz schließt sich dem Schulchor an, um eine Freundin zu finden und etwas über Sensibilität zu lernen. Er erregt die Aufmerksamkeit des Chormädchens Heather (Mena Suvari), die ihn zum Abschlussball einlädt, dann aber von Oz‘ Ruf erfährt und mit ihm Schluss macht. Jim verfolgt Nadia (Shannon Elizabeth), eine tschechische Austauschstudentin. In der Schule bittet Nadia Jim, ihr beim Lernen zu helfen, und Stifler überredet Jim, in seinem Zimmer eine Webcam aufzustellen, damit alle zusehen können, wie Nadia sich umzieht, nachdem sie nach ihrem Ballettunterricht zum Lernen gekommen ist. Während sie zuschauen, sehen sie, wie Nadia Jims Pornografiesammlung entdeckt und während sie halbnackt auf seinem Bett sitzt, beginnt sie sich zu streicheln. Jim lässt sich überreden, zu Nadia zurückzukehren, ohne zu wissen, dass der Webcam-Link an alle auf der Schulliste gesendet wurde. Er versäumt es, die Webcam abzudecken, und als er sich einer willigen Nadia anschließt, erleben alle seine ersten Erfahrung live mit, die mächtig in die Hose geht. Und der Abschlußball rückt näher und näher...






Ein fulgärer Klamauk, total geschmacklos - aber genau dies war das Geheimnis des großen Erfolgs. Man kann gut abschalten und sich von den gnadenlosen Geschmacklosigkeiten unterhalten lassen. Es funktioniert, weil der derbe Humor von sympathischen Figuren vermittelt wird. Ein Film natürlich vor allem für das ganz jugendliche Publikum, die sich noch nicht der politischen Korrektness unterwerfen müssen. Da wird ihre Sprache gesprochen und es wird nach Gefühl gehandelt. Als Michelle ist Alison Hannigan zu sehen, das Mädchen das von Jim zum Abschlußball eingeladen wird.








Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Verrückt nach Mary


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Peter und Bobby Farrelly

Zu viele Verehrer...

Die Brüder Peter und Bobby Farrelly begannen ab 1980 Drehbücher zu schreiben, doch erst einige Jahre später kam ihre gemeinsame Filmkarriere ins Rollen. Ihre Drehbücher für das US-Fernsehen brachten den Erfolg. 1994 entstand der erste Kinofilm der Geschwister und dieses Debüt "Dumm und Dümmer" mit Jim Carrey spielte weltweit 200 Millionen Dollar ein. Vier Jahre später gelang ihnen mit "Verrückt nach Mary" erneut ein Blockbusterhit, der imposante 369 Millionen Dollar Kasse machte und so zum dritterfolgreichsten Film des Jahres avancierte. 2013 führte Peter Farrelly mit "Movie 43" erstmals ohne seinen Bruder Regie. Bisheriger Höhepunkt war der Oscarhit "Green Book", für den Farrelly die begehrte Trophäe für das beste Drehbuch entgegennehmen konnte. Im Jahr 1985 will der 16-jährige Highschool-Schüler Ted Stroehmann (Adam Stiller) in Providence, Rhode Island, gerade mit seiner Traumfrau Mary Jensen (Cameron Diaz) auf einen Abschlussball gehen, als sein wichtigstes Teil im Reißverschluss stecken bleibt. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er es unter Mühen geschafft hat, den Reißverschluss zu öffnen, wodurch er das Date verpasst. Ted verliert daraufhin den Kontakt zu ihr. Dreizehn Jahre später, 1998, ist Ted Zeitschriftenautor und immer noch in Mary verliebt. Auf Anraten seines besten Freundes Dom Woganowski (Chris Elliot) beauftragt Ted den Privatdetektiv Pat Healy (Matt Dillon), sie aufzuspüren. Healy erfährt, dass sie eine orthopädische Chirurgin ist und mit ihrem geistig behinderten Bruder Warren (W. Earl Brown) in Miami lebt. Nachdem er sie einige Tage lang beobachtet hat, ist auch Healy auf sie fixiert. Er kehrt nach Providence zurück und belügt Ted über Mary, indem er ihm sagt, sie sei übergewichtig und habe vier Kinder von drei verschiedenen Männern. Healy kündigt seinen Job und kehrt nach Miami zurück, um ihr nachzujagen. Um Mary für sich zu gewinnen, greift er auf Lügen, Manipulation und Stalking zurück. Unterdessen findet Ted heraus, dass Healy über Mary gelogen hat und fährt nach Florida, um sie zu besuchen. Während der Fahrt nimmt er einen Anhalter (Harland Williams) mit, der eine Leiche in seinem Auto zurücklässt. Ted wird fälschlicherweise wegen Mordes verhaftet und später wieder freigelassen, nachdem der Anhalter gesteht, der Mörder zu sein. Healy und Mary verbringen mehrere Wochen miteinander, bevor ihr britischer Architektenfreund Tucker (Lee Evans) seine Lügen aufdeckt. Sie beendet ihre Beziehung, nachdem Tucker Healy mit falschen Geschichten verleumdet, er sei ein mutmaßlicher Serienmörder. Wütend darüber stellt Healy ihn zur Rede und findet heraus, dass Tucker tatsächlich ein amerikanischer Pizzabote namens Norm Phipps ist, der ebenfalls in Mary verliebt ist. Jahre zuvor verletzte sich Norm absichtlich, um ihr Patient zu werden und ihr nahe zu kommen. Er gibt vor, immer noch behindert zu sein, um in der Nähe zu bleiben und potenzielle Verehrer zu vertreiben. Als Ted und Mary wieder miteinander ausgehen, schließen sich Healy und Norm zusammen, um Ted zu vertreiben....




Der bekannte Kritiker Roger Ebert schrieb "Was für eine gesegnete Erleichterung das Lachen ist. Es steht im Widerspruch zu Manieren, Werten, politischer Korrektheit und Anstand. Es entlarvt uns als das, was wir sind: das einzige Tier mit Sinn für Humor" - einmal mehr funktioniert dieser Humor, der natürlich politisch nicht immer korrekt ist. Aber die Stars sind so gut aufgelget, dass jede Szene des Films richtig Vergnügen macht. Natürlich darf Lyn Shaye als Marys Freundin Magda und deren Hund Puffy nicht vergessen werden. Frauchen und Hund haben einige der besten Szenen des Films. Cameron Diaz konnte ihren Bekanntheitsgrad enorm steigern und sie erhielt dafür sogar eine Golden Globe Nominierung. Eine weitere Nominierung bekam "Theres something about Mary" - so der Originaltitel - in der Kategorie Bester Film.  Die Idee mit den Bänkelsängern stammt aus dem Comedy-western "Cat Ballou".






Bewertung: 9 von 10 Punkten. 

Und täglich grüßt das Murmeltier


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Harold Ramis

Ein neuer Morgen in Punxsutawney...

Möglicherweise ist "die Komödie" die Königsdisziplin unter den Filmgenres, weil nichts schwieriger erscheint, als die Leute richtig zum Lachen zu bringen. Das wussten bereits die Stummfilmstars Stan Laurel und Oliver Hardy, Charlie Chaplin, Harold Lloyd oder Buster Keaton. In den 30er Jahren oder frühen 40er Jahre amüsierten sich die Kinogänger über gut gelungene Screwballcomedys wie "Leoparden küsst man nicht" von Howard Hawks oder "Die Falschspielerin" von Preston Sturges. Es war auch die große Zeit von Ernst Lubitsch und Frank Capra. Dessen Weihnachtsfilm "Ist das Leben nicht schön?" wurde zum ultimativen Muss für die Festtage. Im nächsten Jahrzehnt etablierte sich vor allem Billy Wilder als großer Spezialist für herrliche Komödie wie "Manche mögens heiß" oder "Das Appartment.
Harold Ramis 1993 entstandener Winterfilm "Und täglich grüßt das Murmeltier" lässt tatsächlich den Geist von Frank Capra wieder auferstehen. Der Film spielte insgesamt 105 Millionen Dollar an der Kinokasse ein, was ihn zu einem der umsatzstärksten Filme des Jahres machte.
In den Jahren seit seiner Veröffentlichung hat der Film an Ansehen gewonnen; Er wird oft als einer der größten Filme der 90er Jahre und als eine der größten Komödien aller Zeiten angesehen. Es hatte auch erhebliche Auswirkungen auf die Populärkultur: Der Begriff "Groundhog Day“, der eine eintönige, unangenehme und sich wiederholende Situation bedeutet, ist Teil des englischen Lexikons geworden. Buddhistische, christliche und jüdische Gelehrte haben den Film als religiöse Allegorie analysiert. Murmeltier-Tag wird auch zugeschrieben, dass er die allgemeine Akzeptanz von Comedy-Filmen mit Fantasy-Genre-Elementen eingeläutet hat. Nicht zuletzt erfreut sich der Zuschauer an der Verwandlung eines egozentrischen Zynikers in einen guten Menschen, der es verdient glücklich zu sein. Dafür muss er aber diesen Murmeltiertag ab morgens 6 Uhr immer wieder von Neuem erleben, bis er selbst auf den Trichter kommt, denn das Ziel heißt "Nutze den Tag" und zwar mit viel Liebe, Freude, Hilfsbereitschaft und Empathie. 
Am 1. Februar versichert der Fernsehwettermann Phil Connors (Bill Murray in seiner besten Rolle) seinen Zuschauern in Pittsburgh, dass ein herannahender Schneesturm die Heimat West-Pennsylvania verfehlen wird. Zusammen mit seiner neuen Produzentin Rita Hanson (Andie McDowell) und Kameramann Larry (Chris Elliot) reist Phil nach Punxsutawney für seine jährliche Berichterstattung über die Feierlichkeiten zum Murmeltier-Tag. Er macht keinen Hehl aus seiner Verachtung für den Auftrag, die Kleinstadt und die dort lebenden Hinterwäldler und versichert, dass er bald seinen gut dotierten Job verlassen werde, um sich einem neuen noch lukrativerem Job zu widmen.
Am 2. Februar erwacht Phil im Cherry Street Inn zu Sonny & Chers "I Got You Babe“, das im Radiowecker läuft. Er berichtet halbherzig über das Murmeltier Punxsutawney Phil und die Feierlichkeiten. Entgegen seiner Vorhersage wird die Gegend von einem Schneesturm heimgesucht, der jede Reise aus Punxsutawney unmöglich macht, und obwohl er verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht, die Gegend zu verlassen, ist er gezwungen, die Nacht in der Stadt zu verbringen. Am nächsten Morgen erwacht Phil erneut zu „I Got You Babe“ und dem gleichen DJ-Geplänkel im Radio in seinem Zimmer im Cherry Street Inn. Phil erlebt, dass sich die Ereignisse des Vortages genau wiederholen und glaubt, ein Déjà-vu zu erleben. Er versucht erneut erfolglos, die Stadt zu verlassen und zieht sich ins Bett zurück. Als er aufwacht, ist es wieder der 2. Februar. Phil wird allmählich klar, dass er in einer Zeitschleife gefangen ist, von der sonst niemand etwas mitbekommt. Er vertraut Rita seine Situation an, die ihn an einen Neurologen weiterleitet, der ihn wiederum an einen Psychologen weiterleitet. keiner kann seine Erfahrungen erklären. Phil betrinkt sich mit den Einheimischen Gus und Ralph und führt die Polizei dann auf eine rasante Verfolgungsjagd, bevor er verhaftet und eingesperrt wird. Doch das ist erst der Anfang einer Odyssee, bei dem am Ende die Umkehr und bekehrung eines eigenbrötlerischen und egoistischen Menschenfeindes steht....





Leider hat die Oscar Academy den herrlichen Film komplett ignoriert. Immerhin konnten die Drehbuchschreiber Danny Rubin und Harold Ramis für ihre Leistung den BAFTA Award gewinnen.
Jährlich am 2. Februar wird in der Kleinstadt Punxsutawney der Murmeltiertag gefeiert, an dem ein Waldmurmeltier den Fortgang des Winters prophezeien soll. Der Legende nach bleibt es in der Region noch mindestens sechs Wochen harter Winter, wenn das Murmeltier namens Phil bei seinem ersten Ausblick aus seinem Bau seinen eigenen Schatten sieht. Sieht es seinen Schatten nicht, beginnt der Frühling. Dieser Brauch ist mit dem Siebneschläfertag vergleichbar. Jedes Jahr zieht dieses Ereignis tausende Besucher in die Kleinstadt, die dabei sein wollen, wenn Phil durch Stockschläge auf die Behausung geweckt und aus seinem Bau gezwungen wird. Die seit 1887 festgehaltenen Vorhersagen stimmten bisher in 39 % der Jahre mit der Wirklichkeit überein.






Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.