Freitag, 13. September 2013

Rurouni Kenshin





















Regie: Keishi Otomo

Die Wanderschaft des Himura Kenshin...

Keishi Ōtomo ist der Regisseur des 2012 realisierten "Rurouni Keshin", der durch seine Manga- und Animeherkunft eine neue hochmoderne Variante des klassischen Samuraifilms zu bieten hat. Auffälligstes Merkmal ist der blutjunge Held, der bereits vor 10 Jahren als grausamer Killer Battosai in vielen Schlachten unzählige Menschen abgeschlachtet hat. Damals war er noch ein Teenager, aber auch heute - im Japan des des  Jahres 1878 - sieht er noch wie ein Popstar aus.
Es sind die Jahre des Umbruchs in Japan. Die Samurai Kaste ist dem Untergang geweiht, denn nach jahrhundertelanger Isolation öffnet sich das Land dem Westen. Auch Battosai (Takeru Satoh) hat sich verändert, er hat seine brutale und gewalttätige Zeit hinter sich gelassen und nennt sich nun Kenshin Himura und wandert durch das Land auf der Suche nach dem inneren Frieden. Aufgrund seiner Vergangenheit nutzt er seine sehr exzellenten Schwertkampffähigkeiten nur noch, um die Unschuldigen und Schwachen zu beschützen. Er muss sein Können jedoch früher wieder einsetzen als er es erwartet, denn in Tokio treibt sich seit geraumer Zeit ein grausamer Mörder herum, der unter Kenshins altem Namen wahllos Menschen abschlachtet und exekutiert. Als er von der jungen idealistischen Kaoru Kamiya (Erni Takei) (gebeten wird, die Schule ihres verstorbenen Vaters vor den Übergriffen gemeiner Banden zu bewahren, muss Kenshin Farbe bekennen und das tun, was er am besten kann: kämpfen. Er muss sich nicht nur mit ziemlich lebendigen Geistern aus der Vergangenheit anlegen, sein größter Feind ist ein fieser und völlig durchgeknallter Drogenbaron (Teruyuki Kagawa)...


 Hier handelt es sich um die Realverfilmung eines ehr beliebten Manga, dass sich auf fiktive Ereignisse während er frühen Meji Zeit in Japan bezieht und hat bereits über 60 Millionen Dollar an der Kasse eingespielt.  Der beinahe schon poppig wirkende Samuraifilm verfügt über einen fulminanten Anfang, schwächelt ein bissel im Mittelteil - vielleicht zuviel Romantik - und steigert sich im Finish noch einmal gewaltig. Insgesamt ein sehr moderner jugendlicher Film, der trotz aller Neuerungen die Tradition des Genres wieder aufleben lässt und auch gute Bilder präsentiert. Ein guter Vertreter des asiatischen Abenteuerfilm mit historischem Einschlag. 

Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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