Regie: Christopher McQuarrie
Der Heckenschütze...
Christopher
McQuarrie ist ein Drehbuchautor, der bereits für "Die üblichen Verdächtigen"
oscarausgezeichnet wurde. Er hat einige Drehbücher für die Filme von Bryan
Singer geschrieben, selbst Regie führte er bislang nur in zwei Filmen. "Way of
the Gun" aus dem Jahr 2000 und nun 12 Jahre danach mit "Jack Reacher" sein
Nachfolger.
Dieser
Thriller mit Superstar Tom Cruise ist eine Adaption von Lee Childs "Sniper" aus
dem Jahr 2005
Die
Handlung spielt in Pittsburgh, Pennsylvania und beginnt in einem Parkhaus über
dem Allegheny River. Dort hat sich ein Scharfschütze mit seinem Gewehr postiert
und tötet scheinbar wahllos fünf Menschen, die sich dort aufhalten und flüchtet.
Die Polizei nimmt unter der Leitung von Detective Emerson (David Oyelowo) die
Ermittlungen auf. Sie entdecken eine Patronenhülse und eine Münze, die der Täter
benutzt hat, um die Parkgebühr zu bezahlen. Auf dieser Münze ist der
Fingerabdruck des Schützen. Es handelt sich um den ehemaligen US-Soldat James
Barr (Jospeh Sikora). Die Bullen stürmen das Haus des Verdächtigen und finden
dort die nötigen Beweise, um ihn als Täter zu überführen. Gemeinsam mit dem
Staatsanwalt Alex Rodin (Richard Jenkins) und der Polizei stellt man Barr vor
die Wahl: Lebenslange Haft im Austausch für ein Geständnis oder die Todesstrafe.
Barr schreibt daraufhin auf einen Notizblock "Holt Jack Reader". Wenig später
wird Barr beim Transport im Gefangenenbus von einigen Gefangenen bis ins Koma
geprügelt. Der Fall wird in den Medien publik und tatsächlich nimmt dieser
Reacher Kontakt mit der Polizei auf. Dabei stellt sich heraus, dass Reacher
alles andere als ein Freund von Barr ist, der Mann gilt als
Herumtreiber, ehemaliger US-Army-Military-Police-Corps-Offizier und exzellenter
Ermittler. Barrs Anwältin Helen Rodin (Rosamund Pike) ist jedenfalls daran
interessiert Reacher als Helfer zu gewinnen...
Der geradlinig erzählte Actionthriller ist rasant inszeniert und lässt gar
keine langeweile aufkommen. In einer Nebenrolle als russischer Gangster ist
Werner Herzog zu sehen. In einer guten Nebenrolle ist die Nachwuchsdarstellerin
Alexia Fast zu sehen. Natürlich bietet der Film nichts Neues und Tom Cruise wird
als cooler Held inszeniert, so eine Art Mittelding aus Jason Bourne und Cruises
Filmfigur Ethan Hunt aus den Mission Impossible Filmen. Die Ausgangslage
verspricht einen spannenden Fall. Als Zugabe gibts sogar noch ein Wiedersehen
mit Robert Duvall. "Jack Reacher" ist gute, solide Unterhaltung.
Bewertung: 7 von 10 Punkten.
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