Freitag, 13. September 2013

The Transporter





















Regie:Louis Letterier

Chinagirl im Paket...

"The Transporter" ist jetzt schon ein Kultactionfilm des Franzosen Louis Letterier, der mit diesem Feuerwerk sein Filmdebüt ablieferte und später weitere Kassenschlager mit "Der unglaubliche Hulk" oder "Kampf der Titanen" drehte. Einmal mehr beteiligt war Luc Besson, der als Produzent inzwischen ebenso erfolgreich arbeitet wie als Filmregisseur. Mit "The Transporter" stieg auch Jason Statham ganz weit nach oben in die Riege der neuen Actionhelden auf. Er ist dabei genauso cool und Übermann wie Bruce Willis in seinen "Stirb langsam" Auftritten und da sind wir vielleicht auch schon bei meinem Problem, denn ich mag viel eher auch die Actionhelden mit gewissen Schwächen. Statham zelebriert das Alphatier, dass in jeder Situation bestehen kann und Grunde weiß man schon, wer trotz tausender Gefahren, am Ende als Sieger vom Platz geht. Nebenbei kriegt der Held auch noch die Traumfrau Lai (Shu Qui) als Zugabe. Hier werden Millionen Männer Träume wahr...es ist der Stoff aus dem die Heldenträume sind. Nur schade, dass das Drehbuch äusserst mager ausgefallen ist - aber dafür kriegen die Actionfans genau das was sie wollen: Autojagden, Feuer, Explosiionen, Nahkampf, Knallerei, Ballerei,starke Männer, schöne Frauen. Statham ist der Transporter. Sein luktrativer Job besteht darin brisante Ware von A nach B zu fahren und dort sicher abzugeben. Das bringt ne Menge ein, daher hat sich der coole Ami auch eine Riesenvilla an der südfranzösischen Mittelmeerküste gekauft. Er hat drei unerschütterliche  Regeln:
  1. An einer getroffenen Vereinbarung wird nichts verändert oder nachverhandelt.
  2. Es werden keine Namen genannt.
  3. Es wird niemals das Paket geöffnet.
So hat das bisher immer bestens geklappt, denn man kann sich denken, dass die kunden des Transporters zur kriminellen Oberschicht gehören. Nur gut, dass der Mann dann mal die Regeln bricht und ein Paket öffnet, ansonsten würden ja die Zuschauer nicht diese ADHS geprägte Action verpassen, die vor allem durch die Kampfszenen auch eine Mischung aus US-Kino und Hongkongfilm bietet. Das alles kann sich sehen lassen, aber mein Film ist "The Transporter" leider nicht. Ich mags nicht ganz so übertrieben knallig. 

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten. 

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