Mittwoch, 9. März 2022

Blindman


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Fernando Baldi

Karawane der Frauen...

Das europäische Kino war schon immer von Natur aus surrealer als das Hollywood Kino und als die Italiener ab Mitte der 60er Jahre für beinahe ein ganzes Jahrzehnt die Western übernahmen, wurde das Standardangebot an Westerngeschichten durch eine Mischung aus seltsamen, ungewöhnlichen und meistens auch sehr innovativen Filmen ergänzt. Einer dieser so ungewöhnlichen Western heißt "Blindman" und wurde 1971 von Regisseur Ferdinando Baldi inszeniert. Ein Filmemacher, der sich Anfang der 60er Jahre dem Sandalenfilm widmete und Mitte der 60er auch auf den Spaghetti-Western Zug aufsprang. Seine bekannteste Arbeit in diesem Genre ist "Blindman", die Hauptrolle spielt Tony Anthony, der diesen blinden Revolverhelden spielt. Bei den Dreharbeiten um Almeria musste er, um die Blindheit seiner Rolle hervorzuheben mit Kontaktlinsen spielen. Der Schauspieler leidet bis heute noch an den daraus resultierenden Folgen aufgrund der dort herrschenden starken sanhaltigen Winde. Die Handlung selbst orientiert sich an den berühmten japanischen Zatoichi Filmen über einen blinden Schwertkämpfer, der in alle möglichen Abenteuer stolpert. Natürlich trägt der "Blindman" im Italo Western kein Samurai Schwert bei sich, sondern er kann gut mit der Pistole umgehen und hat auch sonst einige Tricks auf Lager. Überlebensstrategien nennt man das wohl, denn in einer Szene äussert er sich über seine Blindheit und dass er durch diese Behinderung eigentlich verloren wäre, wenn er nicht erfolgreich um sein Leben kämpfen könnte. Der Blinde hat eine Mission zu erfüllen: Er soll dafür bezahlt werden, dass er 50 attraktive junge Frauen quer durch den Wilden Westen transportieren soll. Der Bestimmungsort heißt Lost Creek, die dortigen Minenarbeiter haben sich die Bräute durch hart verdientes Geld gekauft. Diese Karawane der Frauen wurde ihm aber abgenommen, denn es sind auch Banditen an der heißen Fracht interessiert. Von seinem Partner Skunk (Renato Romano) betrogen, führt sein Weg nach Mexiko. Dort sollen die Bräute von den Banditen und Geschwistern Domingo (Lloyd Battista), Sweet Mama (Magda Konopka) und Candy (Ringo Starr von den "Beatles") verschleppt worden sein. Die Banditen wollen sie gewinnbrigend an die Armee verkaufen. Doch der Blinman ist hartnäckig, er will seine 50 Frauen wieder haben...





Die sonderbare Geschichte bewegt sich in einem relativ langsamen Tempo, mit diversen Tricks und Wendungen auf dem Weg, und sowohl der Blindman als auch die Schurken gewinnen abwechselnd die Oberhand. Der Schluß ist dramatisch und brutal. Für einen Antihelden, der nichts sehen kann, zeigt er die ganze Zeit über eine bewunderswerte Konzentration auf sein Ziel. Immerhin kann sein Pferd sehen und eine Winchester mit feststehendem Bajonett hat er als Waffe mit im Gepäck. In der Rolle des mexikanischen Generals ist Raf Baldassarre zu sehen, die Obessession von Ringo Starr heißt Pilar und wir wird von Agneta Eckemyr gespielt.




Bewertung: 7 von 10 Punkten.


Bandidos


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Massimo Dallamano

Der Meisterschütze und sein Schüler...

Massimo Dallamano war der Kameramann bei Sergio Leones Western "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr". 1967 debütierte er erstmalig als Regisseur und "Bandidos" und in dieser Funktion war es sein erster und einziger Western. Später hatte er gute Erfolge mit Thrillern wie "Das Geheimnis der grünen Stecknadel" und "Der Tod trägt schwarzes Leder". Der Film wurde 1967 gedreht und kam am 2. August 1968 in die deutschen Kinos.
Bei einem Zugüberfall durch den Revolverhelden Billy Kane (Venantino Venantini) und seinen Banditen kommt es zu einem Duell mit einem der Zugpassagiere. Es handelt sich dabei um den versierten Kunstschützen Richard Martin (Enrico Maria Salerno). Der Gangster zerschießt dabei die Hände von Richard Martin, lässt diesen aber schwer verletzt am Leben. Durch die Verletzung ist er nicht mehr fähig eine Waffe zu benutzen. Martin engagiert daraufhin ein junges Talent, dass an seiner statt auf den Jahrmärkten den absoluten Revolverhelden spielen soll. Leider wird der junge Mann einfach von einigen Banditen erschossen und so muss erneut ein Ersatz her. Diesen findet Martin in dem jungen Pistolero Ricky Shot (Terry Jenkins). Martin bringt ihm das Schießen und diverse Tricks bei, bis der Youngster so gut ist, dass er vor der Menge auftreten kann. Doch Martin hat noch einen geheimen Hintergedanken. Er will die Schießübungen seines neuen Partners so perfektionieren, dass dieser zum Handlanger seiner eigenen Rache an Billy Zane werden kann. Auch der Bandit Vigonza (Cris Huerta) hat noch eine Rechnung mit Zane offen...




Massimo Dallamano drehte diesen aussergewöhnlichen Spaghetti Western unter dem Pseudonym Max Dillmann. Das Drehbuch ist gut durchdacht und bringt universelle Themen mit ins Spiel. Hauptpart ist aber der Rachegedanke. Dieser wird aber ergänzt durch den Verrat geliebter Menschen oder auch die notwendige Rebellion des Schülers gegen seinen Meister (beinahe ein Vater-Sohn Konflikt) . Der Junge muss lernen seine eigene Persönlichkeit zu stärken, damit er seinen eigenen Weg gehen kann. Erst sehr spät wird klar, dass der junge Mann der zweite Fahrgast war, der diesen Überfall überlebt hat. Er wurde kurz zuvor vom Schaffner aus dem Zug geworfen und ist seither auf der Flucht, weil man ihn fälschlicherweise für einen von Zanes Banditen hält. Er muss also seine Unchuld beweisen. Eine gute Kameraarbeit (Emilio Forsicot) und ein harmonischer Soundtrack (Egisto Macchi) tragen zusätzlich für das gute Gelingen dieses Western bei.





Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

Der Mann, den sie Pferd nannten 2. Teil


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Irving Kershner

Das Pferd kehrt heim...

Elliot Silversteins Indianerwestern "Der Mann, den sie Pferd nannten" spielte weltweit über 40 Millionen Dollar ein. Daher war es nicht verwunderlich, dass es nach einiger Zeit zu zwei weiteren Forsetzungen kam. "The Return of a Man called Horse" wurde 1976 von Irving Kershner gedreht. 7 Jahre später kam es unter der Regie von John Hough mit "Triumph des Mannes, den sie Pferd nannten" zu einem weiteren Sequel.
"Star Wars" Schöpfer George Lucas soll von der ersten Fortsetzung sehr begeistert gewesen sein. Er fand Kershners Film sogar besser als den Originalfilm und verpflichtete Kershner als Regisseur für "Das Imperium schlägt zurück". Danach wurde er engagiert für die Regie des Bond Films "Sag niemals nie".
Die Geschichte des Mannes, der bei den Sioux lebte, basiert auf der Kurzgeschichte von Dorothy M. Johnson. Richard Harris spielt in allen drei Filmen den Aristokraten John Morgan, der von den Indianern gefangen genommen wird und zuerst wie ein Sklave gehalten wird. Der Häuptling gibt ihm den Namen "Pferd" und schenkt ihn seiner Mutter als Haustier. Er versucht aus dem Lager zu fliehen, aber irgendwann gewöhnt er sich an das Leben mit dem Stamm und nimmt auch deren Bräuche und Sitten an. Bei einem Kampf mit einem anderen Stamm beweist er sich als mutig und wird somit "Krieger" des Stammes. Irgendwann verlässt er die Indianer und kehrt nach England, in seine Heimat zurück und hier beginnt der zweite Teil der Geschichte. John Morgan (Richard Harris) hat sich durch die Jahre bei den Sioux deutlich verändert und er fühlt sich in seiner alten Heimat nicht mehr glücklich. Daher ist es logisch, dass er erneut in die neue Welt aufbricht und zu seinen indianischen Freunden, den Yellow Hands, zurückkehrt. Doch er findet das Lager verlassen und verwüstet vor. Weße Trapper haben dem Stamm der Richaree viel Gewehre und Feuerwasser gegeben, damit diese das Lager der Yellow Hands angreifen, um vor allem die Krieger des Stammes zu töten. Dies gelingt tatsächlich. Die Überlebenden, unter ihnen Häuptling Lame Wolf (Regino Herrera), dessen Sohn Standing Bear (Pedro Damian) und Elk Woman (Gale Sondergaard) sind vertrieben worden und verstecken sich in den Bergen. Viele Frauen des Stammes wurden von den Trappern Zenas Morro (Geoffrey Lewis) und Gryce (William Lucking) als Prostituierte im Fort gefangen genommen. Der alte Kampfgeist von Shunkawakan (in der Lakota-Sprache: Pferd) erwacht und er bringt dem dezimierten Stamm wieder bei wie man in einem Kampf siegreich sein kann. Da zu wenig Krieger da sind, müssen auch die Frauen ran...




In Teil 1 sah man Dame Judith Anderson in der Rolle als Buffalo Cow Head, auch in der Forsetzung gibt es ein Wiedersehen mit einer berühmten Hollywood Schauspielerin der 30er und 40er Jahre. In der Rolle als Elchfrau ist Gale Sondergaard zu sehen, die 1937 den Oscar als beste Nebendarstellerin für "Ein rastloses Leben" gewann und als Bette Davis Widersacherin in "The Letter" unvergessen bleibt. Owen Roizman wurde als Kameramann verpflichtet - er bekam 2018 den Ehrenoscar, nachdem er vorher fünfmal nominiert war (French Connection, Der Exorzist, Network, Tootsie und Wyatt Earp), aber den Preis nie gewinnen konnte.





Bewertung: 6,5 von 10 Punkten. 
 

Unter Geiern


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Alfred Vohrer

Winnetou gegen die Geier Bande...

Erstmalig wurde mit "Unter Geiern" Regisseur Alfred Vohrer mit der Regie in einem Karl May Film betraut. Auch dieser "Teutonenwestern" wurde ein großer Erfolg an der Kinokasse. Innert von 12 Monaten sahen über 3 Millionen Zuschauer den Film im Kino, dafür wurde an die Macher die "Goldene Leinwand" verliehen. "Unter Geiern" entstand 1964 - wobei zu dieser Zeit bereits der Höhepunkt der "Winnetou Welle" schon erreicht war. Lediglich "Winnetou 3" wurde noch einmal ein Megaerfolg und führte die Kinojahrescharts 1966 an. Lex Barker, der in den ersten Winnetou Filmen als Old Shatterhand zu sehen war, wurde ersetzt durch den Hollywoodstar Stewart Granger, der die Rolle des Old Surehand übernahm. Granger war in den 50er Jahren schon in einigen sehr erfolgreichen Western wie "Schlucht des Verderbens", "Gefährten des Grauens", "Land der 1000 Abenteuer" oder "Die Letzte Jagd".
Die Machart unserer beliebten "Krautwestern" wird ihn sicherlich etwas irritiert haben, denn diese weicht durch eine extreme Indianerromantik doch weit von den US-Western dieser Zeit ab.
Es sollte nicht bei diesem einen Film bleiben - auch für "Der Ölprinz" und "Old Surehand" wurde der Schauspieler verpflichtet.
Es war dem Riesenerfolg des Rialto Films "Der Schatz im Silbersee" zu verdanken, dass Produzent Horst Wendtland dazu veranlasste in Serie mit solchen Filmen zu gehen. Auch Artur Brauners CCC-Film stieg auf das Pferd auf und brachte Filme wie "Old Shatterhand" oder "Winnetou und Shatterhand im Tal des Todes" in die Lichtspielhäuser. Letzgenannter war dann auch der Abschluß dieser erfolgreichsten Kinoserie der 60er Jahre. Gedreht wurde in Kroatien - die dortige Gebirgslandschaft und die wunderbaren Seenlandschaften des Nationalpark Plitvicer Seen waren charakteristisch für die Karl May Filme.
Die Handlung ist sehr einfach gehalten und man kann ihr sogar folgen, wenn man kein Wort Deutsch spricht. Es ist die Zeit der Siedlertrecks in Richtung Westen. Siedler, Händler und Abenteurer verschlägt es nach Arizona, in dem noch wilde Indianerstämme wie die Schoschonen leben. Es gibt aber auch friedliche Stämme - die Apachen sind es dank dem edlen Häuptling Winnetou (Pierre Brice). Der pflegt mit vielen weißen Männern eine innige Freundschaft, so auch mit Old Surehand (Stewart Granger) und dem Siedler Baumann (Walter Barnes) und seinem Sohn Martin (Götz George). Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Trio eines Tages auf Bärenjagd geht. Doch währenddessen meuchelt die Geierbande, allen voran Anführer Preston (Sieghard Rupp) und der als Prediger verkleidete Fiesling Weller (Miha Baloh) den Rest der Familie und zwar so geschickt, dass der Verdacht eindeutig auf die bisher friedlichen Schoschonen fällt. Als Baumann seine tote Frau Martha tot in den brennenden Ruinen seiner Ranch entdeckt, wird er zum Indianerhasser und ist sich sicher, dass der Schoschonenhäuptling Wokadeh (Gojko Mitic) der Mörder ist. Er bricht sogar mit seinem Freund Winnetou. Der hat es sich aber zur Aufgabe gemacht die wahren Mörder zu finden....



Elke Sommer ist als Annie zu sehen, die sich in Martin verliebt und Old Wabble (Milan Srdoc) agiert als Ersatz für Sam Hawkins alias Ralf Wolter, der in den ersten Winnetou Filmen eine markante Nebenrolle erhielt und diese mit viel Humor ausfüllte. Auch die jugoslawische Sängerin Dunja Rajter ist als Bardame der Geierbande zu sehen. Ausserdem werden die aufmerksamen Zuschauer den jungen Mario Girotti erkennen, der ein Jahrzehnt später als Terence Hill ein populärer Kinostar war und mit Bud Spencer einige Kultfilme drehte.
Insgesamt bietet "Unter Geiern" nette und sympathische Westernunterhaltung mit den üblichen Zutaten eines "Krautwestern": Viele Indianer, viel "Mein Bruder" Begrüßungsgedöns von Winnetou und üble Schurken, dazu einige Brände und natürlich diverse Explosionen. Am Ende kriegen sich Annie und Martin und Winnetou freut scih darauf irgendwann wieder seinen Blutsbruder zu sehen. Die Filmmusik von Martin Böttcher, eine leichte Abwandlung der Winnetou Melodie,  ist wie gewohnt wunderschön.



Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.

Winnetou und Shatterhand im Tal des Todes


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Harald Reinl

Winnetous letzter Kinoauftritt...

5 Jahre lang war "Winnetou" ein großes Thema in den deutschen Kinos. Die ersten Karl May Verfilmungen "Der Schatz im Silbersee" und "Winnetou 1" lockten jeweils mehr als 10 Millionen Zuschauer in die Lichtspielhäuser der Bundesrepublik und sie fanden auch als "Krautwestern" große internationale Beachtung. Diese Filme wurden sehr oft von dem in Österreich geborenen Regisseur Harald Reinl inszeniert. Reinl steht für viele Jahrzehnte bundesdeutscher Kinogeschichte. Er drehte in den 50er Jahren Heimatfilme wie "Rosenresli" oder "Almenrausch und Edelweiß", ließ auch die Kriegsfilmwelle mit Filmen wie "Die grünen Teufel von Monte Casino"oder "U 47" nicht aus. Besondere Erfolge hatte er mit einigen der besten Edgar Wallace Filmen (Der Frosch mit der Maske, Die Bande des Schreckens, Fälscher von London, Zimmer 13) bevor er zum Regiefavoriten von Horst Wendtland für die Winnetou Filme wurde. Es war auch nur logisch, dass er die letzte Vorstellung des großen Apachenhäuptlings auf der Leinwand inszenieren durfte. "Winnetou und Shatterhand im Tal des Todes" ist zwar nicht ganz so gelungen wie seine ersten Winnetou Abenteuer, aber er zählt keineswegs zu den schwächsten Filmen der Filmreihe. Die Einspielergebnisse waren nicht mehr ganz so hoch, doch das letzte Winnetou Abenteuer war am längsten von allen Karl May Verfilmungen im Kinoverleih und wurde jahrelang in den damals sehr beliebten Jugendvorstellungen gezeigt.  Major Kingsley (Sima Janicijevic), ein guter Freund von Winnetou, wird von Murdoch (Rik Battaliga) und seinen Banditen ermordet. Er konnte aber immerhin noch die Kriegskasse der Armee an einem sicheren Ort verstecken. Doch nun hält das Gericht den Major für den Dieb, die Staatsanwaltschaft glaubt, dass er mit der Beute nach Mexiko geflohen ist. Seine Tochter Mabel (Karin Dor) will Gerechtigkeit für ihnen Vater und spricht für ihn. Sie könnte durch einen Brief die Unschuld ihres Vaters beweisen. Doch dieser Brief ist in Apachensprache verfasst und nur Winnetou (Pierre Brice) kann ihn lesen. Natürlich ist auch sein bester Freund Old Shatterhand (Lex Barker) nicht fern und der agiert immer dann am besten, wenn sein Kumpel Sam Hawkens (Ralf Wolter) für die richtige Portion Humor sorgt. Auch Lord Castlepool (Eddi Arent) darf nicht fehlen, er sucht seltene Pflanzen im gefährlichen Indianergebiet. Begleitet werden Winnetou und Shatterhand von dem unerfahrenen Armeeleutnant Cummings (Clarke Reynolds). Auf dem gefährlichen Weg zum Versteck mischen auch irgendwann die Sioux mit, deren neuer Häuptling Roter Büffel (Wojo Govedariza) das Kriegsbeil ausgegraben hat. Die Schatzkarte weist den Weg durchs Tal der Schlangen zum Stamm der Osaken, die mit Winnetou gut befreundet sind...




Am Ende wird der Major rehalilitiert und Winnetou und Shatterhand reiten gemeinsam ins Abendrot. Reinls letzter Winnetou Film ist souverän inszeniert und Reinl wandte sich den Paukerfilmen zu. Mit dem Dokumentarfilm "Erinnerungen an die Zukunft" gelang ihm sogar eine Oscarnominierung. In den 70er Jahren drehte er einige weitere von Jack London inspirierte  Western "Der schrei der schwarzen Wölfe" oder "Die blutigen Geier von Alaska".




Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.