Regie: Damiano Damiani
Kopf eines genialen Plans....
Regie: Damiano Damiani
Kopf eines genialen Plans....
Regie: Alfred Vohrer
Winnetous Freund Johnny Garden...
1965 war ein sehr erfolgreiches Filmjahr für Horst Wendlands Winnetou Filme. Am erfolgreichsten war natürlich "Winnetou 3" mit mit fast 4,4 Millionen Kinobesuchern, die den Film auf Platz 5 der Kinojahrescharts in Deutschland brachte. Auch "Der Ölprinz" kam auf fast 4 Millionen Zuschauer. "Old Surehand" brachte es auf 3 Millionen zahlende Kinobesucher. Erstmalig war Stewart Granger in dieser Rolle zu sehen, die allerdings sehr von Karl Mays Romanfigur abweicht. In den Romanen ist Old Surehands eigentlicher Name Leo Bender - ein Riese von Mann, der mit seiner Gewehr jedes Ziel trifft. Im Film wurde sein Name aber in Johnny Garden umgewandelt. Stewart spielt seine Figur aber sehr lässig, sein roter Bruder Winnetou - natürlich Pierre Brice - bleibt in dieser Geschichte etwas im Hintergrund. Er taucht aber zum Glück dann auf, wenn die Sache mal richtig brenzlig wird. Ansonsten hat dieser Johnny Garden alias Old Surehand mit Old Wabble (Paddy Fox) und den beiden verliebten Judith (Letitia Roman) und Toby (Mario Girotti, später Terence Hill) noch weitere Verbündete. Die braucht er auch, um einer fiesen Bande das Handwerk zu legen, deren Chef sich "General" (Larry Pennell) nennt und der möglicherweise auch Johnnys Bruder Paul Garden auf dem Gewissen hat. Old Surehand jagt den Verbrecher seit 3 Jahren - durch Old Wabble kommt endlich auch der Name dieses Generals ins Spiel als möglicher Mörder. Die Bande überfällt einen Zug der Union Bank Railway- Insurance und nimmt das dort befindliche Geld (Löhne für die Arbeiter) an sich. Kurz darauf töte zwei Mitglieder eine Vielzahl von Büffeln, um die Indianer gegen die Weißen aufzubringen und dann muss auch noch Farmersohn MacHara dran glauben. Diese Banditen haben es aber so inszeniert, dass der Vater des Getöteten glaubt die Komantschen wären die Täter. Immerhin will der Komantschenhäuptling Maki-Moteh (Dusan Antonijewic) den Friedenvertrag mit dem weißen Mann nicht zu vorschnell brechen und schickt daher seinen Sohn Tou-Wan (Sime Jagarinec) nach Mason City um Aufklärung zu erhalten. Doch der wird von einem unbekannten Schützen erschossen und nun wollen die Komantschen natürlich Vergeltung und graben das Kriegsbeil aus, sobald die Trommeln aufhören zu schlagen. Es bleibt Old Surehand daher nur noch wenig Zeit Krieg zwischen den Weißen und den Indianern zu verhindern....
Regie: Michele Lupo
Freunde fürs Leben...
Regie: Sergio Corbucci
Der goldgierige Bounty Killer...
Nach Sergio Leone ist Sergio Corbucci sicherlich der einflussreichste Regisseur im Genre des Italo-Western. Corbucci gelang mit "Django" im Jahr 1966 ein Welterfolg. Auch "Leichen pflastern seinen Weg", "Mercenario", "Zwei Companeros" oder "Töte Amigo" zählen zu den wichtigsten Arbeiten des europäischen Wildwestfilms. In seinen ersten Western erkannte man noch eine starke Beeinflussung durch die amerikanischen Vorbilder wie beispielsweise in "Minesota Clay" oder "Ringo mit den goldenen Pistolen", der im Original "Johnny Oro" heißt. Stellenweise wird man durch die Handlung an "Rio Bravo" erinnert - viele Szenen spielen im Büro des örtlichen Sheriffs und somit auch im Gefängnis. Dort befindet sich der alte Matt (Pippo Starnazza) als Dauergast. Dem Alten gefällt es mittlerweile so gut, dass er sich jedes Mal ein neues Kleindelikt einfallen lässt, nur damit er wieder in seine Zelle kommt. Sherillf Bill Norton (Ettore Manni) erfüllt seinen Job als Gesetzeshüter mit eiserner Hand. Selbst die kleinsten Vergehen werden bestraft. Besonders allergisch reagiert der Sheriff auf Durchreisende, die vergessen bei ihm die Waffen abzugeben. Eine Nichteinhaltung führt zu 7 Tage Haft. Er hat allerdings eine gute Stellung in Boston bekommen und so sind seine Tage in der Kleinstadt Coldstone gezählt. Seine Frau Jane (Giulia Rubini) packt schon, der kleine Sohn Stan (Loris Loddi) würde jedoch sehr gerne im Wilden Westen bleiben. Eines Tages kommt Ringo (Mark Damon) in die Stadt - ein Mann, der sich nur für Gold begeistern kann und sich dieses durch seinen Job als Kopfgeldjäger verdient. Vor kurzem erst hat er drei der berüchtigten Perez Brüder während einer Hochzeitszeremonie erschossen und hat sich in Gold auszahlen lassen. Doch der jüngste der Perez Brüder (Franco de Rosa) sinnt auf Rache und schließt einen Pakt mit den Indianern und deren aggressivem Häuptling Sebastian (Giovanni Cianfriglia). Sie wollen Ringo töten. Nur sitzt dieser zur Zeit wegen unerlaubtem Gebrauch von Sprengstoff für 7 Tage im örtlichen Gefängnis. Perez und seine verbündeten Indianer fordern die Herausgabe des Kopfgeldjägers, ansonsten machen sie die ganze Stadt platt. Doch der Sheriff bleibt stur. Es kommt zum Äussersten...
Regie: Sidney Hayers
Der Trapper...