Sonntag, 12. März 2017

Das Schwert des gelben Tigers

























Regie: Chang Chec

Der einarmige Schwertkämpfer und sein bester Freund...

"Das Schwert des gelben Tigers" aus dem Jahr 1971 ist einer der besten Eastern der Shaw Brothers Production. Im Original heißt der Film "New One-Armed Swordsman" und ist sozusagen eine Erweiterung des 67er Erfolgfilms "One Armed Swordsman" (Deutsch: Das goldene Schwert des Königtigers). Mit diesem Film gelang den Shaw Brothers auch der weltweite Durchbruch in den Kinos. Auch in Deutschland lief der Film erfolgreich in den Lichtspielhäusern. Gleichzeitig war dieser spannende Martial Arts Beitrag auch das Karrieresprungbrett für die beiden Hauptdarsteller Ti Lung und David Chiang. Beide wurden bekannt als das "Deadly Duo", wobei der größere Ti Lung immer etwas im Schatten von David Chiang stand, der meistens die effektivere Hauptrolle spielen durfte. So auch hier  in "Das Schwert des gelben Tigers", routiniert und professional gestaltet von Regisseur Chang Chec, der zu Recht den Beinamen "Godfather of Hongkong Cinema" trägt. Er war einer der fleißigsten und einflussreichsten Filmemacher im Martial Art Genre der 60er bis 80er Jahre. Er gab an, dass er am meisten vom Italo Western und vom japanischen Samurai Film inspiriert wurde.
Am Anfang schon nimmt der Film eine ganz dramatische Wendung, denn der junge Schwertkämpfer Lei Li (David Chiang) lässt sich auf einen ungleichen Kampf mit dem erfahrenen und durchtriebenen Fechtmeister Lung (Ku Feng) ein. Lung gilt nicht nur als unbesiegbar, sondern ist in Wahrheit auch ein skrupelloser Verbrecher. Er ist zudem auch der Herr der Tigerburg und ist bekannt dafür alle Kämpfe zu gewinnen und noch nie hat er seinen Konkurrenten im Kampf getötet. Aber alle Verlierer mussten sich nach ihrer Niederlage den rechten Arm abzutrennen. Tatsächlich hat Lei Li - bis dahin unbesiegt - gegen Lungs raffiniert gestalteten dreiteiligen Stab keine Chance. Er trennt sich den Arm ab und schwört zusätzlich nie wieder zu kämpfen. Er zieht sich von der Welt zurück und arbeitet in einem Gasthaus, dort ist der Behinderte zwar sehr geschickt im Umgang mit dem Arbeitsmaterial, aber dennoch wird er von den Gästen oft verspottet. Doch Pa Hsiao (Li Ching), die hübsche Tochter des Dorfschmieds liebt den schweigsamen Mann mit dem Geheimnis. Eines Tages taucht in der Herberge der junge Kämpfer Feng (Ti Lung) auf. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht den Verbrechen nachzugehen, die in der Gegend immer mehr überhand nehmen. Sein Spur führt in die Tigerburg. Sehr schnell kann Feng auch die Freundschaft von Lei Li gewinnen und dieser fasst durch Feng wieder neuen Lebensmut. Die Freunde stehen sich bei, auch wenn Lei Li noch immer keine Waffe anrührt - er hat aber ein sehr schlechtes Gefühl als Feng auf Einladung in die Tigerburg geht...




Der Film konzentriert sich aufs Notwendigste. Die Figuren sind nicht sonderlich tief gezeichnet. Aber dafür stimmt die Dynamik des Films und die Choreografie der Kampfszenen sind extrem gut gelungen. Die Chemie zwischen den Darstellern stimmt, daher stört es auch wenig, wenn die Freundschaft sich sehr schnell herauskristallisiert - es braucht nur ein paar nette Worte von Feng, schon hat Lei Li sein Trauma überwunden und gut ist. Die Kameraarbeit ist vorzüglich - Ting Hsiung Kuo ist ständig beim Geschehen und kann nicht nur bei den Locations draussen punkten sondern auch bei den Studioaufnahmen. Splatter Freunde kommen auch auf ihre Kosten, weil sehr viel rotes Kunstblut fließt und manche Szene ist durchaus brutal. Gerade die Kampfszenen zählen mitunter zum Besten, was das Studio zu bieten hat. Abwechslungsreich, dynamisch und überaus blutig wird ein wahres Ballett des Sterbens getanzt, das auch heute noch zu begeistern weiß. Die hervorragenden Tang und Lau beweisen einmal mehr, dass sie zu den besten ihres Fachs gehören und setzten die Action der beiden Hauptdarsteller gekonnt in Szene. Erst sehr spät wird erkannt was es braucht um den sehr effektiven Bösewicht mit seinem Wunderstab zu besiegen.






Bewertung. 7,5 von 10 Punkten.

Sonntag, 5. März 2017

Tropical Malady

























Regie:  Apichatpong Weerasethakul

Menschen im Dschungel...

"Von Natur aus sind wir alle wilde Bestien." Es ist unsere Pflicht das Tier in uns selbst zu zähmen, weil wir Menschen es können" - so in etwa lautet das Vorwort von "Tropical Malady" , den der thailändische Regisseur Apichatpong Weerasthakul im Jahr 2004 inszenierte. Es sit dabei ein ganz besonderer Film, der in zwei Segmenten eingeteilt ist und die sehr unterschiedlich sind, aber wohl doch miteinander zusammenhängen.
Der erste Teil könnte "Annäherung und Liebe" heißen, der zweite handelt sich dann tatsächlich um einen gewissen Realitätsverlust, um Fieber oder um eine tropische Krankheit. Dabei ist Teil 1 sehr locker und melancholisch im linearen Stil erzählt, Teil 2 ist undruchsichtig wie der Dschungel, durch den der Soldat wandert und auf der Suche nach einem verschwundenen Dorfbewohner ist. Dabei wird er mit dem gefährlichsten Bewohner des Dschungels konfrontiert: Dem Tiger.
Keng (Banlop Lomnoi) ist dieser junge Soldat. Am Anfang des Films ist er mit seiner Gruppe zusammen. Die Soldaten haben eine Leiche gefunden und lassen sich mit dem Toten fotografieren. Im selben Gras, am Rand des Waldes, bewegt sich ein nackter Mann langsam und vorsichtig vorwärts. Die Soldaten nehmen keine Notiz von ihm. Sie kehren bei den Bauern ein, dort lebt der junge Tong (Sakda Kaewbuadee). Etwas später begegnen sich Feng und Tong wieder. Tong, dem gerade eine junge Frau im Bus schöne Augen machte, hört das Klopfen am Fenster. Dort hält gerade der Transportwagen der Soldaten und Keng klopft ihm freundschaftlich auf die Schulter. Der Beginn, dass man sich öfters sieht. Meistens im Dorf bei Tongs Familie, aus der Sympathie wird sehr schnell mehr. Die beiden gehen in die Stadt und besuchen Karaoke Bars oder gehen ins Kino. Langsam werden subtile Zärtlichkeiten ausgetauscht und immer mehr wird die Körpernähe gesucht. Am letzten Abend verabschieden sich die beiden, Tong läuft in Richtung Wald nach Hause. Es ist das letzte Mal, dass sich die beiden sehen...zumindest beginnt nun Teil 2: Das Dorf lebt in großer Angst, weil eine wilde Bestie (der Tiger) über die Kühe der Bauern herfällt. Dabei denken die Menschen an die bekannte Thailändische Sage, dass Menschen sich in Tiger oder andere Lebewesen verwandeln können. Keng macht sich in den Dschungel auf, denn es wird angedeutet, dass Tong verschwunden ist. Doch die Suche nach seinem verschollenen Geliebten. Der Dschungel - ein Ort, in dem die Sehnsüchte und Träume offen ausgelebt werden. Zumindest kann er hier alleine dem Tiger hinterherjagen - ein Affe sagt ihm, dass er den Tiger entweder töten muss, um von ihm frei zu werden oder aber sich dem Tiger völlig hingeben, sich  von diesem Raubtier auffressen lassen....



 

 Auch wenn das zweite Segment sehr schwer zu durchschauen ist, bleibt der Film bis zum Ende faszinierend - denn der Weg im Dschungel gleicht einem Sog, der nicht mehr loslässt. Es ist eine Reise ins eigene Ich für Keng - denn er ist auf der Suche und hört immer wieder nur die geheimnisvollen Geräusche des Urwalds, das Rauschen von Blättern, das Zirpen von Insekten oder die Stimmen von Affen und Vögeln. Zwischendurch dann das Gebrüll des Tigers in der Nacht...
Ein sehr interessanter Film, der sehr authentisch wirkt. Die beiden Hauptdarsteller sind sehr beeindruckend und begegnen sich sehr vorsichtig, aber immer mehr merken die beiden, dass aus dem Spass am Berühren etwas intensiveres entstanden ist. Aus diesem Grund ist Teil 2 so eine Art Transposition dieser Zweiergeschichte in den Dschungel. Dort ist nur Natur, dort sind Tiere und dort ist der Mensch, ohne dass er sich verstellen müsste. Und dort sieht es so aus als würde er irgendwann halluzinieren und Geister sehen. Oder ist er nur den Mythen des Waldes, den Märchen und Sagen sehr viel näher gekommen ?





Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Do the Right Thing

























Regie: Spike Lee

Rassismus an Hundstagen...

1986 realisierte Spike Lee seinen ersten abendfüllenden Kinofilm. "She´s gotta have it" (Deutsch: Nola Darling) kostete damals gerade mal schlappe 185.000 Dollar und spielte über 7 Millionen Dollar weltweit ein. Den internationalen Durchbruch schaffte er zwei Jahre später mit "Do the right thing" - der zu einem der einflussreichsten Vertreter des Black Cinema wurde.
Der Film beginnt als ironische Komödie, die dem Zuschauer einen Einblick ins Leben eines eher schäbigen Wohnviertels in Brooklyn gibt. Dort leben fast ausschließlich Afroamerikaner - aber inmitten der Stuyvesand Avenue betreibt der Italo Amerikaner Sal (Danny Aiello) eine gut gehende Pizzeria. Er hat es geschafft, dass man ihn im Viertel respektiert und seine schwarzen Nachbarn sind natürlich auch seine besten Kunden. Er beschäftigt seine beiden Söhne Pino (John Turturro) und Vito (Richard Edson), die öfters miteinander streiten. Pino ist auch sehr schnell dabei mit rassistischen Parolen um sich zu schmeißen, wenn die Aushilfe Mookie (Spike Lee) wieder mal zu lange braucht, um die Pizzen im Viertel auszuliefern. Tatsächlich fällt Mookie weder durch Schnelligkeit noch durch Fleiß auf. Manchmal besucht er dann auch während der Arbeitszeit seine Freundin Tina (Rosie Perez), die ein Kind von ihm hat oder er macht Halt zuhause und duscht. Was Mookies Schwester Jade (Joie Lee) auf die Palme bringt, denn sie befürchtet, dass ihr Bruder mit dieser Einstellung den Job nicht lange hat. Sal ist allerdings ein recht gutmütiger Zeitgenosse und drückt da schon mal ein Auge zu. An diesem Tag ist es sehr heiß. Der Radiomoderator Senor Love Daddy (Samuel L. Jackson) spricht von 38 Grad - und er legt die beliebten Platten auf. Besonders angesagt sind die HipHop Heroes Public Enemy. In Sals Laden hängt eine "Hall of Fame" an der Wand - lauter berühmte Italo-Amerikaner wie Frank Sinatra, Liza Minelly, Dean Martin, Al Pacino, John Travolta oder Robert de Niro. Vielleicht ist es die Hitze, aber an diesem Tag stört sich Buggin Out (Giancarlo Esposito) daran, dass kein Afroamerikaner in diese Hall of Fame aufgenommen wurde. Er argumentiert dahingehend, dass Sal zu 99 % schwarze Kunden hat - also sollten auch die kunden mitbestimmen, wer dort an der Wand mit einem Bild verewigt wird. Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere. Der trinkfeste Da Mayor (Ossie Davis) muss wie jeden Tag die unfreundlichen Worte von Mother Sister (Ruby Dee) über sich ergehen lassen. Der koreanische Ladenbesitzer hat immer noch Probleme mit der Sprache und der beliebte Radio Raheem (Bill Nunn) ist mit seinem Ghettoblaster auf den Straßen unterwegs, was manche total cool finden und andere wieder höllisch nervt. Am Ende des Tages kommt es aber zu einer Schlägerei mit fatalen Folgen...




Und der Einblick ins Viertel hat sich in eine beklemmende Studie über die Entstehung von Gewalt entwickelt. Im Verlauf dieses heißen Sommertages entlädt sich die Stimmung, die geprägt ist von Kränkungen, sexuellen und vor allem rassistischen Spannungen. Es kommt zu einer Explosion der Wut, die schließlich sogar so erbittert ausgetragen wird, dass am Ende des Tages ein Todesopfer zu beklagen ist und die Pizzeria dem Erdboden gleich gemacht wurde. Der Inszenierungsstil von Spike Lee ist sehr individuell und eigen, denn er zeigt das Leben im viertel in knalligen Farben und einem sehr dynamischen Schnitt. Eine Momentaufnahme, die einerseits das Leben feiert, aber durch dieses destruktive Thema wie Rassismus im Nu zum Alptraum werden kann. Dabei kommt auch die Polizei nicht gut weg. Für diesen hervorragenden Film bekam Spike Lee eine Oscar-Nominierung für sein Drehbuch. Auch Danny Aiello als Sal war so gut, dass er ebenfalls unter den besten fünf Nebendarstellern zu finden war. Allerdings musste er sich von Denzel Washington in Glory geschlagen geben.




Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Tiger and Dragon


























Regie: Ang Lee

Das verschwundene Schwert....

Der in Taiwan geborene Regisseur Ang Lee zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Vertreter seiner Zunft. Bereits zweimal wurde ihm der Regieoscar verliehen (Brokeback Mountain, Life of Pi) und er ist bekannt für seine Vielseitigkeit. Der erste internationale Erfolg gelang ihm mit "Das Hochzeitsbankett" aus dem Jahr 1993,  der Film erhielt den Goldenen Bären von Berlin. Es folgte mit "Eat Drink man woman" einer seiner besten Filme. Die Jane Austen Romanverfilmung "Sinn und Sinnlichkeit" wurde sein erste US-Arbeit. "Der Eisssturm" und "Ride with the Devil" etablierten ihn an der Spitze. Sein Wuxia Beitrag "Tiger and Dragon" ging dann bei der Oscarverleihung als fremdsprachiger Film für Taiwan ins Rennen - er gewann in dieser Kategorie und konnte noch drei weitere Academy Awards gewinnen: Zum einen für Peter Paus geniale Kamerarbeit, ein zweiter ging an Timmy Yip fürs beste Szenenbild und auch die Musik von Dun Tab wurde ausgezeichnet. Der Film ist sicherlich neben "Brokeback Mountain" und "Life of Pi" seine erfolgreichste Arbeit - dabei griff er auf ein Drehbuch seines Freundes James Schamus zurück. So entstand eine faszinierende Mischung aus Action, Fantasy und Love Story. Für die Choreographie des Films wr Lee Wu-Ping zuständig, der sich vor allem vom chinesischen Theater inspirieren ließ und gemäß der Story die Gesetze der Schwerkraft umging. Durch Drähte, die die Akteure hochziehen können sie Wände hochlaufen oder in Baumwipfeln zum Duell antreten. Die Actionszenen sind genial. Unvergesslich die Szene in der Wirtschaft, wo Jen (Zhang Ziyi) eine Kostprobe ihrer kämpferischen Fähigkeiten demonstriert und vieles zum Einstürzen bringt. Auch der traumhafte Kampf in den Wipfeln eines Bambuswaldes ist wunderschön eingefangen, vor allem westliche Zuschauer empfinden sofort eine unwiderstehliche Magie, die in den Bildern steckt.
China im Jahr 1779, zur Zeit der Qing Dynastie: Li Mu Bai (Chow Yun Fat) ist ein Meister der Schwertkunst und des Kampfes. Er hat stets für das Gute gekämpft. Nun ist er an einen Punkt angelangt, wo vom Kämpfen müde ist. Er berichtet seiner Freundin und Weggefährtin Yu Shu Lien (Michelle Yeah) von seiner Meditation auf dem Wudang Berg.  In einem Zustand tiefer Versteckung sei er nicht erleuchtet worden, sondern ganz im Gegenteil. Der Zustand rief eine tiefe Trauer hervor. Er verschenkt daher sein wertvolles grünes Schwert der Unterwelt an den hohen Rat Tie. Heimlich lieben sich die beiden schon lange, aber sie haben nie ihre Gefühle dem Anderen preisgegeben. Yu Shu Lien soll dieses Schwert in Peking übergeben. Doch bereits in der ersten Nacht unter dem neuen Besitzer wird das schwert von einer unbekannten Schwertkämpferin gestohlen. Kann es sein, dass die Diebin die böse Jade Fuchs (Cheng Pei Pei) ist, die vor langer Zeit den Meister von Li Mu Bai vergiftet hat ? Schon bald findet aber Yu Shu Lien heraus, dass Jen (Zhang Ziyi), die schöne Tochter des Gouverneurs, über gute Fähigkeiten in der alten Wudang Kampfkunst besitzt und die Diebin sein muss. Inzwischen ist auch Li Mu Bai eingetroffen, gemeinsam mit seiner Freundin erkennen sie, dass Jen von Jade Fuchs unterrichtet wird und von dieser zu einer zukünftigen Drachenlady herangezogen werden soll. Die beiden versuchen die junge Kämpferin auf ihre Seite zu ziehen. Die liebt heimlich den Räuber Schwarze Wolke (Chang Chen), der sie vor einiger Zeit in die Wüste entführte. Aber sie verlässt ihren Liebhaber, weil die Eltern eine standesgemäße Hochzeit für sie vorgesehen haben. Das Schwert wird vom Dieb wieder heimlich zurückgebracht, wird dann aber erneut gestohlen..






Ang Lee gelingt es, dass die choreographischen Actionszenen zwar immer ausführlich und effektiv präsentiert wrden, aber sie sind im guten Gleichgewicht mit gefühlvoll-melancholischen Passagen (immerhin gibt es zwei "Liebespaare", die allerdings jeder auf seine Weise Verzicht üben), eine poetische Magie und darüberhinaus gelingen vielschichtige Reflexionen. Natürlich ist dies auch ein Verdienst der klasse Schauspieler. Chow Yun Fat, Michelle Yeoh, Chang Chen und vor allem Zhang Ziyi sind großartig. Alle vier erwecken ihre Figuren aus einer vergangenen Zeit zum Leben. Dazu viel gekonnte Luftakrobatik und wie sagte Peter Travers vom "Rolling Stone" so treffend "der Film selbst hebt irgendwann ab" - Klasse auch, dass die Frauen als Kämpferinnen eine sehr dominante Rolle spielen. Am Ende dann die große Frage, ob der Glaube wirklich Berge versetzen kann und wer daran glaubt, dem wird der größte Wunsch erfüllt. Ein Film wie ein Märchen.





Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.