Donnerstag, 28. Dezember 2023

Wolfsblut


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Randal Kleiser

White Fang...

Die Bücher von Jack London wurden schon oft verfilmt. So auch "Wolfsblut" (Originaltitel: White Fang) aus dem Jahr 1906. Im Jahr 1973 mit Franco Nero in der Hauptrolle und unter der Regie von Lucio Fulci, dem Godfather der Zombiefilme. Im Jahr 1991 drehte Randal Kleiser den Stoff für Disney Production. Sein Film spielte gute 41 Millionen Dollar ein. Vor allem in Frankreich war der subtil erzählte Familienfilm ein echter Hit. Er landete im dortigen Kinojahresranking auf Platz 4.
Regisseur Randal Kleiser konnte vor allem in den späten 70er Jahre mit "Grease" und frühen 80er Jahre mit "Die blaue Lagune" zwei echte Kinohits landen.
Im Jahr 1896, während des Klondike-Goldrauschs, kommt ein junger Abenteurer namens Jack Conroy (Ethan Hawke) aus San Francisco nach Alaska, um nach dem Bergbauanspruch seines verstorbenen Vaters zu suchen. Er trifft Clarence „Skunker“ Thurston (Seymour Cassel) und Alex Larson (Klaus Maria Brandauer), zwei Goldsucher, die sich widerstrebend bereit erklären, ihn zumindest bis zum Klondike mitzunehmen. Kurz vorher wurde Jack von dem Ganoventrio (Beauty Smith (James Remar), Luke (Bill Moseley) und Tinker (Clint Younggreen) ausgeraubt. Auf ihrer Reise werden sie von einem Rudel Wölfe verfolgt. Eines Nachts, während er sich am Lagerfeuer ausruht, lockt ein Wolf einen der Schlittenhunde von der Gruppe weg. Ein anderer Wolf jagt den Hund dann in den Wald. Skunker versucht seinen Hund zu retten und wird vom Rudel getötet. Später in der Nacht kehren die Wölfe zurück, werden aber von Jack und Alex mit brennenden Ästen verscheucht. Am nächsten Morgen greifen die Wölfe die beiden Männer an, doch sie werden gerettet, als ein anderes Schlittengespann eintrifft. Im folgenden Kampf wird eine Wölfin tödlich erschossen. Die Wölfin humpelt zurück zu ihrer Höhle und ihr Junges bleibt an ihrer Seite. Sie stirbt schließlich und lässt den Welpen sich selbst überlassen. Jack und Alex erreichen eine Stadt, in der sie den Winter verbringen wollen. Unterdessen findet eine Gruppe amerikanischer Ureinwohner den Welpen, und der Häuptling, der aufgrund der Farbe seiner Zähne erkennt, dass er ein Wolfshund (eine Mischung aus Wolf und Hund) ist, gibt ihm den Namen White Fang. Als der Frühling naht, setzen Jack und Alex ihre Suche fort, machen aber einen Zwischenstopp in der Siedlung der amerikanischen Ureinwohner. Der Häuptling erklärt, dass White Fang dazu erzogen wurde, zu gehorchen und nicht freundlich zu sein, aber Jack versucht, das zu ändern. Jacks Chance kommt, als er plötzlich von einem Grizzlybären angegriffen wird, der ihn verfolgt, bis er unter einem Holzhaufen Deckung sucht. Als White Fang sieht, dass Jack in Gefahr ist, greift er ein und verteidigt ihn vor dem Bären, was zu einer angespannten Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Tier führt, die damit endet, dass der Bär verschwindet...





Dies ist der Auftakt einer großartigen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Die Musik stammt von Basil Poledouris, bekannt für seine Arbeit für "Conan, der Barbar". Auch die Kameraarbeit des Briten Tony Pierce-Roberts (Howards End, Zimmer mit Aussicht, Was vom Tage übrig blieb, Enthüllung, Der Klient) ist gut gelungen. Der Film hat ein langsames Thema, was sehr angenehm ist und wurde in Alaska gedreht. Durch den Erfolg des Films wurde auch eine Fortsetzung "Wolfsblut 2" unter der Regie von Ken Olin realisiert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.







Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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