Regie: Randal Kleiser
White Fang...
Die Bücher von Jack London wurden schon oft verfilmt. So auch
"Wolfsblut" (Originaltitel: White Fang) aus dem Jahr 1906. Im Jahr 1973
mit Franco Nero in der Hauptrolle und unter der Regie von Lucio Fulci,
dem Godfather der Zombiefilme. Im Jahr 1991 drehte Randal Kleiser den
Stoff für Disney Production. Sein Film spielte gute 41 Millionen Dollar
ein. Vor allem in Frankreich war der subtil erzählte Familienfilm ein
echter Hit. Er landete im dortigen Kinojahresranking auf Platz 4.
Regisseur Randal Kleiser konnte vor allem in den späten 70er Jahre
mit "Grease" und frühen 80er Jahre mit "Die blaue Lagune" zwei echte
Kinohits landen.
Im
Jahr 1896, während des Klondike-Goldrauschs, kommt ein junger
Abenteurer namens Jack Conroy (Ethan Hawke) aus San Francisco nach
Alaska, um nach dem Bergbauanspruch seines verstorbenen Vaters zu
suchen. Er
trifft Clarence „Skunker“ Thurston (Seymour Cassel) und Alex Larson
(Klaus Maria Brandauer), zwei Goldsucher, die sich widerstrebend bereit
erklären, ihn zumindest bis zum Klondike mitzunehmen. Kurz
vorher wurde Jack von dem Ganoventrio (Beauty Smith (James Remar), Luke
(Bill Moseley) und Tinker (Clint Younggreen) ausgeraubt. Auf ihrer
Reise werden sie von einem Rudel Wölfe verfolgt. Eines Nachts, während er sich am Lagerfeuer ausruht, lockt ein Wolf einen der Schlittenhunde von der Gruppe weg. Ein anderer Wolf jagt den Hund dann in den Wald. Skunker versucht seinen Hund zu retten und wird vom Rudel getötet. Später in der Nacht kehren die Wölfe zurück, werden aber von Jack und Alex mit brennenden Ästen verscheucht. Am nächsten Morgen greifen die Wölfe die beiden Männer an, doch sie werden gerettet, als ein anderes Schlittengespann eintrifft. Im folgenden Kampf wird eine Wölfin tödlich erschossen. Die Wölfin humpelt zurück zu ihrer Höhle und ihr Junges bleibt an ihrer Seite. Sie stirbt schließlich und lässt den Welpen sich selbst überlassen. Jack und Alex erreichen eine Stadt, in der sie den Winter verbringen wollen. Unterdessen
findet eine Gruppe amerikanischer Ureinwohner den Welpen, und der
Häuptling, der aufgrund der Farbe seiner Zähne erkennt, dass er ein
Wolfshund (eine Mischung aus Wolf und Hund) ist, gibt ihm den Namen
White Fang. Als
der Frühling naht, setzen Jack und Alex ihre Suche fort, machen aber
einen Zwischenstopp in der Siedlung der amerikanischen Ureinwohner. Der
Häuptling erklärt, dass White Fang dazu erzogen wurde, zu gehorchen und
nicht freundlich zu sein, aber Jack versucht, das zu ändern. Jacks
Chance kommt, als er plötzlich von einem Grizzlybären angegriffen wird,
der ihn verfolgt, bis er unter einem Holzhaufen Deckung sucht. Als
White Fang sieht, dass Jack in Gefahr ist, greift er ein und verteidigt
ihn vor dem Bären, was zu einer angespannten Auseinandersetzung
zwischen ihm und dem Tier führt, die damit endet, dass der Bär
verschwindet...
Dies ist der Auftakt einer großartigen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Die Musik stammt von Basil Poledouris, bekannt für seine Arbeit für "Conan, der Barbar". Auch die Kameraarbeit des Briten Tony Pierce-Roberts (Howards End, Zimmer mit Aussicht, Was vom Tage übrig blieb, Enthüllung, Der Klient) ist gut gelungen. Der Film hat ein langsames Thema, was sehr angenehm ist und wurde in Alaska gedreht. Durch den Erfolg des Films wurde auch eine Fortsetzung "Wolfsblut 2" unter der Regie von Ken Olin realisiert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
Dies ist der Auftakt einer großartigen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Die Musik stammt von Basil Poledouris, bekannt für seine Arbeit für "Conan, der Barbar". Auch die Kameraarbeit des Briten Tony Pierce-Roberts (Howards End, Zimmer mit Aussicht, Was vom Tage übrig blieb, Enthüllung, Der Klient) ist gut gelungen. Der Film hat ein langsames Thema, was sehr angenehm ist und wurde in Alaska gedreht. Durch den Erfolg des Films wurde auch eine Fortsetzung "Wolfsblut 2" unter der Regie von Ken Olin realisiert, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
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