Montag, 25. Dezember 2023

Wenn Tr#ume fliegen lernen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Marc Forster

Der Mann, der Peter Pan war....

Der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster drehte in den USA einige Erfolgsfilme. Der bekannteste ist sicherlich "Ein Quantum Trost", doch auch kleinere Projekte wie "Stay" oder "Drachenläufer" fanden Beachtung. Sein Science Fiction Film "World War Z" mit Brad Pitt spielte 540 Millionen Dollar ein. Bei den Filmkritikern standen aber vor allem seine oscarnominierten Filme "Monsters Ball" und "Wenn Träume fliegen lernen" hoch im Kurs.
Letzterer brachte es auf insgesamt 7 Oscarnominierungen (Bester Film, Bester Hauptdarsteller Johnny Depp, bestes Kostümdesign, bestes adaptiertes Drehbuch, bestes Szenenbild, bester Schnitt, beste Musik). Jan A. P. Kazmarek wurde schließlich mit der Trophäe für die beste Filmmusik ausgezeichnet.
Im Jahr 1903, nach der düsteren Aufnahme seines neuesten Stücks „Little Mary“, trifft Sir James Matthew Barrie (Johnny Depp) in Kensington Gardens die verwitwete Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier kleinen Söhne George (Nick Roud), Jack (Joe Prospero), Peter (Freddie Highmore) und Michael (Luke Spill). Zwischen ihnen entwickelt sich eine starke, enge Freundschaft . Er erweist sich als großartiger Spielkamerad und Ersatzvater für die Jungen und ihre fantasievollen Mätzchen bringen ihn auf Ideen, die er in ein Stück über Jungen einfließen lässt, die nicht erwachsen werden wollen. Dies gilt insbesondere für die Hauptfigur des Stückes, das nach dem verstörten jungen Peter Llewelyn Davies benannt ist. Obwohl Barrie diese Familie als wunderbar und inspirierend ansieht, stellen die Leute seine Beziehung zur Familie Llewelyn Davies in Frage. Sylvia war Witwe: Ihr Mann starb an Krebs und hinterließ ihr vier Jungen, die sie alleine großziehen musste. Barries Frau Mary (Radha Mitchell), die sich schließlich von ihm scheiden lässt, und Sylvias Mutter Emma du Maurier (Julie Christie) haben Einwände gegen die Zeit, die Barrie mit der Familie Llewelyn Davies verbringt. Die Leute reden darüber und selbst die niederträchtigsten Spekulationen machen die Runde. Emma du Maurier versucht auch, ihre Tochter und Enkel zu kontrollieren, insbesondere da Sylvia aufgrund einer unbekannten Krankheit immer schwächer wird. Unterwegs erlebt Barrie Abenteuer mit Sylvia und ihren Jungs. Auch er ist im Herzen ein Junge und es ist etwas Besonderes, Zeit mit der Familie zu verbringen. Barrie nutzt die Abenteuer, die er mit den Jungs erlebt, und macht daraus ein Stück namens Peter Pan. Der Produzent Charles Frohman (Dustin Hoffman) stimmt der Inszenierung von „Peter Pan“ skeptisch zu, obwohl er der Meinung ist, dass es für Theaterbesucher der Oberschicht keinen Reiz hat. Barrie spickt das Eröffnungspublikum mit Kindern aus einem nahegelegenen Waisenhaus und die Erwachsenen reagieren auf ihre ansteckende Freude mit einer eigenen Wertschätzung. Das Stück erweist sich als großer Erfolg...





Dem Regisseur gelang ein liebenswerter Film, in dem Freude und Trauer vorkommen. Nach dem ersten Teil von "Fluch der Karibik" erhielt Johnny Depp für seine Leistung viel Lob und wie schon erwähnt eine zweite Oscarnominierung. An der Kasse lief der Film auch sehr gut - das weltweite Box Office Ergebnis betrüg 115 Millionen Dollar. Neben Johnny Depp beeindruckt auch der Kinderdarsteller Freddie Highmore, der in "Charlie und die Schokoladenfabrik" ein weiteres Mal mit Johnny Depp engagiert wurde. Der Film selbst basiert auf dem Theaterstück "The Man who was Peter Pan" von Allan Knee.







Bewertung: 7,5 von 10 Punkten. 

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