Regie: Sam Mendes
Bonds Reise in die Vergangenheit...
Es steht wohl nun fest: Daniel Craig wird keinen weiteren Bond Film mehr machen. Damit ist der 24. Film aus der offiziellen James Bond Filmreihe und Craigs Vierter in der Titelrolle auch mit einem Schlußstrich verbunden. Zurück bleibt ein sehr überzeugendes Quartett mit den Filmen "Casino Royale" (2006), "Ein Quantum Trost" (2008), "Skyfall" (2012) und dem neuen Abenteuer "Spectre", das 2015 von Sam Mendes (American Beauty, Jarhead, Road to Perdition) gedreht wurde. Damit saß der Oscargewinner zum zweiten Mal auf den Regiestuhl für einen Bond Film. Und zum zweiten Mal seit es Bond Film gibt, gab es nach "Skyfall" auch für "Spectre" den Oscar für den besten Filmsong. Dieser wurde diesmal von Sam Smith gesungen und heißt "Writings on the Wall". Wie in jedem Bond wird der Filmsong gebührend in der sehr gut gemachten Titelsequenz präsentiert, aber zuerst präsentiert "Spectre" eine spannungsgeladene Szene in Mexico-City, während dem Tag der Toten, die von Kameramann Hoyte van Hoytema sehr künstlich, aber auch künstlerisch sehr gelungen, bebildert wurde und gleichzeitig Erinnerungen an "Leben und sterben lassen" wachruft. Bond (Daniel Craig) ist Terroristen auf der Spur, die ein vollbesetztes Stadion in die Luft jagen wollen. Da muss sogar Bond Girl Estrella (Stephanie Sigman) auf guten Sex im Hotelzimmer verzichten, wenn Bond die Lizenz zum Töten benutzen muss. Er eliminiert die beiden Verbrecher und verhindert das Attentat. Aber sein Einsatz unter Lebensgefahr in einem Helikopter wird ihm nicht gedankt. M (Ralph Fiennes) suspendiert ihn, da er keinen offiziellen Auftrag hatte und C (Andrew Scott), Chef des Joint Intelligence Service will sowieso das Doppel-Null System abschaffen und den britischen Inlandsgeheimdienst MI5 und den britischen Auslandsgeheimdienst MI6 fusionieren. Dies soll der erste Schritt sein zu einer weltweiten Geheimdienst-Kooperation zwischen nen Ländern. Ziel ist die ultimative globale Überwachung. Bond arbeitet geheim im Auftrag der verstorbenenen M (Judi Dench), die ihn aufforderte einen Mann names Sciarra zu finden, zu töten und seine Beerdigung nicht zu verpassen. Die beiden ersten Befehle hat er erfüllt, Sciarra war einer der getöteten Mexico Terroristen und bei seiner Beerdigung in Rom lernt er dessen Witwe (Monica Belucci) kennen. Auch hier herrscht gleich tödliche Gefahr und Bond dringt auch in ein Treffen einer kriminellen Organisation ein, zu der Sciarra gehörte. Durch das Vorzeigen eines Octopus-Rings bekam er Zugang zu diesem Zirkel. Dort wird er von dem Anführer (Christoph Waltz) erkannt. Nur mit Mühe kann Bond fliehen und die Spur führt zum "Blassen König" und zu dessen Tochter Madeleine (Lea Seydoux), die ihn großer Gefahr schwebt. Im Laufe seiner Mission bekommt Bond auch Hilfe von Moneypenny (Naomie Harris) und Q (Ben Whishaw)und vor allem wird er in tragischer Weise mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert...
Und der Zuschauer erlebt ein Bondabenteuer, das keine Wünsche offen lässt. Bei einer Laufzeit von 148 Minuten kommt keine einzige Sekunde Langeweile auf. Der Film "Spectre" nimmt sehr gelungen auch wieder alte Bond Themen auf, so taucht - wie der Titel des Films schon sagt - die Organisation Spectre wieder auf. Und mit ihr natürlich auch der alte Widersacher Ernst Stavro Blofeld. Tolle Locations und atmosphärisch dichte Szenen lassen "Spectre" nicht schlechter aussehen als der an der Kasse erfolgreichere "Skyfall". Craigs viertes Abenteuer spielte aber immerhin weltweit ca. 880,7 Millionen Dollar ein. Wenn man die inflationsbereinigten Einspielergebnisse aller bond Filme vergleicht, dann ist "Spectre" der vierterfolgreichste Bond aller Zeiten - nach "Skyfall", "Feuerball" und "Goldfinger".
Und der Zuschauer erlebt ein Bondabenteuer, das keine Wünsche offen lässt. Bei einer Laufzeit von 148 Minuten kommt keine einzige Sekunde Langeweile auf. Der Film "Spectre" nimmt sehr gelungen auch wieder alte Bond Themen auf, so taucht - wie der Titel des Films schon sagt - die Organisation Spectre wieder auf. Und mit ihr natürlich auch der alte Widersacher Ernst Stavro Blofeld. Tolle Locations und atmosphärisch dichte Szenen lassen "Spectre" nicht schlechter aussehen als der an der Kasse erfolgreichere "Skyfall". Craigs viertes Abenteuer spielte aber immerhin weltweit ca. 880,7 Millionen Dollar ein. Wenn man die inflationsbereinigten Einspielergebnisse aller bond Filme vergleicht, dann ist "Spectre" der vierterfolgreichste Bond aller Zeiten - nach "Skyfall", "Feuerball" und "Goldfinger".
Bewertung. 7,5 von 10 Punkten.
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