Mittwoch, 4. Dezember 2024

Baby Boss


 

 

 

 

 

 

 

Regie: Tom McGrath

 Seltsamer kleiner Bruder... 

Der im Jahr 2017 gedrehte Dreamworks Animationsfilm "The Boss Baby" kostete den Machern 125 Millionen Dollar, doch er war in den Kinos ein Hit und konnte 528 Millionen Dollar einspielen. Regisseur des Films war Tom McGrath. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Maria Frazee aus dem Jahr 2010, das Drehbuch wurde von Michael McCullers verfasst. Es geht darin um ein Baby, dass eigentlich schon ein Erwachsener ist, allerdings ein ganz besonderer, der nie Baby war. In den 1980er Jahren ist der kreative 7-jährige Tim Templeton verblüfft, als sein neuer kleiner Bruder, Boss Baby, ankommt. Baby trägt Anzug und Krawatte und benimmt sich in Gegenwart von Eltern und Erwachsenen wie ein normales Baby, läuft und spricht aber wie ein Erwachsener, wenn die Eltern nicht da sind. Eines Tages hält Baby unter dem Vorwand eines Spieltreffens mit der Nachbarschaft eine Mitarbeiterversammlung mit anderen Kleinkindern ab. Tim versucht, sie auf Band aufzunehmen, bevor Baby und seine Kumpanen ihn entdecken und jagen, was dazu führt, dass das Band zerstört wird. Tim bekommt drei Wochen Hausarrest, damit er mit Baby im Haus bleiben kann, bis er lernt, mit ihm auszukommen, was beide sehr bestürzt. Tim ist sich sicher, dass dieses Baby ein Alien sein muss.  Später enthüllt Baby die Wahrheit darüber, warum er in seinem Haus ist und woher er kommt. Er und Tim lutschen an einem speziellen Schnuller, der es ihnen ermöglicht, BabyCorp zu sehen, wo die Babys herkommen. Die meisten Babys kommen zu Familien, aber diejenigen, die nicht auf Kitzeln reagieren, werden zum Management geschickt, wo sie eine spezielle Babynahrung erhalten, die es ihnen ermöglicht, wie Erwachsene zu denken und sich zu benehmen, während sie für immer jung bleiben. Baby erklärt, dass er auf einer besonderen Mission ist, um die abnehmende Liebe zu Babys aufgrund von Welpen zu untersuchen, und dass er zu den Templetons gekommen ist, weil Tims Eltern für diesen Konzern Puppy Co. arbeiten. Sobald seine Mission erfüllt ist, wird er gehen. Die Jungs hören jedoch, wie Babys Chef droht, ihn zu feuern, wenn er versagt, was bedeuten würde, dass Baby bleiben und bei der Templeton-Familie aufwachsen müsste. Tim und Baby tun sich zusammen, um dies zu verhindern. Am "Nimm dein Kind mit zur Arbeit“-Tag nehmen die Eltern Tim und Baby mit zu Puppy Co. Bei ihren Ermittlungen werden sie von Francis E. Francis, dem CEO von Puppy Co., erwischt, der sich dann als Super Colossal Big Fat Boss Baby herausstellt, ein ehemaliger CEO von BabyCorp, der aufgrund von Laktoseintoleranz und Alterung gefeuert wurde. Er nimmt Babys Milchnahrung, um einen "Forever Puppy“ zu erschaffen, der nicht altern kann, der den Babys alle Liebe nimmt und ihm seine Rache an Baby Corp. ermöglicht. Francis nimmt Tims Eltern mit zu einer Konferenz in Las Vegas und lässt seinen Bruder und Helfeshelfer Eugene zurück, der sich als Kindermädchen ausgibt, um auf sie aufzupassen. Die Jungen greifen Eugene, der wie eine sehr kräftige Mary Poppins wirkt, mit falschem Erbrochenen an und entkommen ihm mit Hilfe von Kleinkindern aus der Nachbarschaft. Sie erreichen Las Vegas, wo sie Francis finden, der gerade dabei ist, eine Rakete mit diesen unwiderstehlichen Welpen, den Forever Puppies in die Welt zu schießen....







Insgesamt ein sehr witziger Film, dessen Drehbuch so angelegt ist, dass die Handlung im Verlauf immer dichter und actionreicher wird. Baby und der kleine Tim, die sich zunächst misstrauisch gegenüber stehen, müssen sich widerwillig verbünden, um eine Verschwörung zu verhindern, die sie am Ende aber gemeinsam meistern. So gelingt auch die Verbrüderung, die beiden fangen sich richtig an zu mögen. Für Dreamworks sprang dabei eine Oscarnominierung und eine Golden Globe Nominierung heraus. 







Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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