Mittwoch, 4. Dezember 2024

Flutsch und weg


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: David Bowers und Sam Fell

Odyssee einer Hausratte...

 Bei dem Filmprojekt "Flushed away" (deutscher Kinotitel: Flutsch und weg) arbeiteten Dream Works Animation aus dem USA und Aardman Animations aus Großbritannien zusammen. Unter der Regie von David Bowers und Sam Fell, die zum ersten Mal Spielfilmregisseure sind und schon lange mit Aardman zusammenarbeiten, weist der Film aus dem Jahr 2006 unbestreitbar intelligente und auffällige Qualitäten auf. Gelegentlich wird das unerbittlich hektische und anmaßende Verhalten einiger Charaktere auf die Spitze getrieben, was die Atmosphäre etwas zurücknimmt.  Dennoch ist der Film sehr erfrischend und bietet eine ganze Menge von interessanten Figuren. Allen voran die edle Roddy St. James, die verwöhnte Hausratte aus Kensington.  Es war der dritte und letzte von DreamWorks Animation gemeinsam mit Aardman Features produzierte Film nach den wesentlich erfolgreicheren Filmen "Chicken Run“ (2000) und "Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“ (2005) und das erste Aardman-Projekt, das größtenteils als CGI-Animation und nicht wie üblich mit Stop-Motion erstellt wurde.Trotz positiver Kritiken und einem guten Stellenwert bei den Fans blieb "Flutsch und weg“ an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurück. Der Film spielte weltweit über 178 Millionen US-Dollar ein, obwohl sein Produktionsbudget bei 149 Millionen US-Dollar lag, was sicherlich dazu beitrug, was sicherlich auch zum Ende der Zusammenarbeit beitrug.  Roddy St. James ist eine verwöhnte Hausratte, die in einem großen Apartment in Kensington lebt. Eines Nachts, als seine Besitzer im Urlaub sind, spuckt eine Kanalratte namens Sid aus dem Abfluss der Spüle und beschließt, zu bleiben und das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 anzuschauen. Roddy versucht, Sid loszuwerden, indem er ihn die Toilette der Marke Jacuzzi hinunterspült, wobei er fälschlicherweise behauptet, es handele sich um einen echten Whirlpool, aber Sid lässt sich nicht täuschen und spült stattdessen Roddy hinunter. Roddy findet sich in Ratropolis wieder, einer Kanalstadt aus verschiedenen Schrottstücken, die London ähnelt. Er wird angewiesen, Rattengirlie Rita Malone aufzusuchen, eine unternehmungslustige Müllsammlerin, die mit ihrem treuen Boot, der Jammy Dodger, die Abflüsse bearbeitet und ihm möglicherweise helfen kann, nach Hause zu kommen. Roddy und Rita werden von den Ratten Spike und Whitey entführt und vor ihren Chef, der Kröte, gebracht, als Rita einen wertvollen Rubin zurückstahl, den ihr Vater ursprünglich geplündert hatte. Die Kröte plant, Roddy und Rita mit flüssigem Stickstoff einzufrieren, doch die beiden entkommen. Rita nimmt den Rubin und ein einzigartiges elektrisches Hauptkabel, das zur Steuerung der Abwasserschleusen von Ratropolis benötigt wird. Roddy folgert, dass der Rubin eine Fälschung ist, und zerschmettert ihn mühelos, was Rita wütend macht. Roddy bietet Rita einen echten Rubin an, wenn sie ihn zurück nach Kensington bringt, worauf sie einwilligt. Die beiden machen zunächst Halt, um ihre Familie zu besuchen, bevor sie aufbrechen. Während Roddys Aufenthalt belauscht er ein Gespräch, das ihn zu der Annahme veranlasst, dass Rita ihn an den Toad verrät, also bricht er den Deal und stiehlt den Jammy Dodger. Als Rita ihn einholt, kann sie das Missverständnis aufklären. Die beiden entziehen sich der Verfolgung durch Spike, Whitey und ihren Komplizen. Wütend über die wiederholten Misserfolge seiner Schergen schickt die Kröte nach seinem französischen Cousin Le Frog. Es stellt sich heraus, dass Kröte einstmals Prinz Charles‘ Lieblingshaustier in seiner Kindheit war, bis er plötzlich durch eine Ratte ersetzt und in die Toilette gespült wurde, was zu seinem Hass auf Nagetiere führte. Er hat auch was ganz Übles vor, er möchte sämtliche Nager im Kanal vernichten...






Weltweit konnte ein Umsatz von 178 Millionen Dollar erwirtschaftet werden, er wurde sogar zum 24. umsatzstärksten Film des Jahres 2006 gekürt. Doch die hohen Produktionskosten verursachten am Ende dann doch ein dickes Minus. Der Film hat ein paar sehr witzige Ideen und gute Sprüche auf Lager. Dazu hören wir Songklassiker wie "Shes a lady" von Tom Jones, "Dancing with mysoelf" von Billy Idol, "Dont worry, be happy" von Bobby McFerrin oder "Proud Mary" von Ike and Tina Turner im Soundtrack. 







Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.  

 

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