Regie: Kim Ji-Hoon
Brennender Turm...
Lee Dae -ho (Kim Sang- Kyung ) ist ein alleinerziehender Vater und darüberhinaus
der Manager der beiden luxuriösen Landmark.Türme in Yeoudo, Seoul. Die beiden
riesigen Wolkenkratzer sind mit einer Brücke miteinander verbunden und der Stolz
der Stadt. Der Mann ist heimlich verliebt in Seo-Yoon-He (Son Ye Jin), der
Restaurantmanagerin. Die Einweihungsparty ist gleichzeitig auch eine
"Chistmas Party" für die Mieter und für viele VIPs. An diesem Heiligabend wollte
er den Tag eigentlich mit seiner Tochter Ha-na in einem Freizeitpark verbringen,
doch stattdessen muss er Überstunden machen, damit auch ja alles reibungslos
abläuft. Hubschrauber kreisen in der Höhe um das Gebäude, als die Katastrophe
ihren Lauf nimmt und einer dieser Helicopter ins Gebäude stürzt und einen Brand
verursacht. Zur gleichen Zeit will der legendäre Feuerwehrmann und Held Kang
Young-Ki (So Kyung-gu) ebenfalls seine dienstfreien Feiertage geniessen, doch
die Nachricht von der Katastrophe lässt ihn umkehren, da Helden wie er und auch
jüngere Feuerwehrmänner (Do Yi-Han), die solche Helden bewundern und ihnen gerne
nacheifern, gebraucht werden. Das flammende Inferno kann
beginnen...
Und
genau an diesem klassischen Katastrophenfilm der 70er Jahre hat sich der
Südkoreaner Kim Ji-hoon orientiert. In den technischen Kategorien ist der Film
sehr souverän und solide und durchaus gut gelungen.
Auch
die Kameraarbeit von Kim Young-Hoo kann sich sehen lassen. Die Figuren wirken
leider sehr oft klischeehaft und stereotyp, auch die Geschichte der Schicksale:
Die Mutter, die im Hochhaus ums Leben kämpft und der Sohn, der keine Zeit für
sie hatte, aber nun nur noch hofft, dass alles gut geht. Der junge
Feuerwehrmann, der seinen Kommandanten verehrt. Die bösen Reichen, die oben
feiern und zuerst gerettet werden wollen. Ärgerlich ist die Szene mit dem
kleinen Hund, der einer reichen Zicke gehört, und von einem Priester einfach
einen Tritt verpasst bekommt, nur weil er der arroganten Frau gehört. So eine
Szene gäbs im US-Kino nicht, die wissen, dass Tiere immer unter Schutz stehen
und immer gerettet werden müssen. Ansonsten ist der Film ganz unterhaltsam,
nicht umsonst war es ein Blockbuster in seiner Hiemat
Bewertung: 5 von 10 Punkten.
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