Montag, 13. Januar 2014

The Tower

























Regie: Kim Ji-Hoon

Brennender Turm...

Lee Dae -ho (Kim Sang- Kyung ) ist ein alleinerziehender Vater und darüberhinaus der Manager der beiden luxuriösen Landmark.Türme in Yeoudo, Seoul. Die beiden riesigen Wolkenkratzer sind mit einer Brücke miteinander verbunden und der Stolz der Stadt. Der Mann ist heimlich verliebt in Seo-Yoon-He (Son Ye Jin), der Restaurantmanagerin. Die Einweihungsparty ist gleichzeitig auch eine "Chistmas Party" für die Mieter und für viele VIPs. An diesem Heiligabend wollte er den Tag eigentlich mit seiner Tochter Ha-na in einem Freizeitpark verbringen, doch stattdessen muss er Überstunden machen, damit auch ja alles reibungslos abläuft. Hubschrauber kreisen in der Höhe um das Gebäude, als die Katastrophe ihren Lauf nimmt und einer dieser Helicopter ins Gebäude stürzt und einen Brand verursacht. Zur gleichen Zeit will der legendäre Feuerwehrmann und Held Kang Young-Ki (So Kyung-gu) ebenfalls seine dienstfreien Feiertage geniessen, doch die Nachricht von der Katastrophe lässt ihn umkehren, da Helden wie er und auch jüngere Feuerwehrmänner (Do Yi-Han), die solche Helden bewundern und ihnen gerne nacheifern,  gebraucht werden. Das flammende Inferno kann beginnen...

 Und genau an diesem klassischen Katastrophenfilm der 70er Jahre hat sich der Südkoreaner Kim Ji-hoon orientiert. In den technischen Kategorien ist der Film sehr souverän und solide und durchaus gut gelungen.
Auch die Kameraarbeit von Kim Young-Hoo kann sich sehen lassen. Die Figuren wirken leider sehr oft klischeehaft und stereotyp, auch die Geschichte der Schicksale: Die Mutter, die im Hochhaus ums Leben kämpft und der Sohn, der keine Zeit für sie hatte, aber nun nur noch hofft, dass alles gut geht. Der junge Feuerwehrmann, der seinen Kommandanten verehrt. Die bösen Reichen, die oben feiern und zuerst gerettet werden wollen. Ärgerlich ist die Szene mit dem kleinen Hund, der einer reichen Zicke gehört, und von einem Priester einfach einen Tritt verpasst bekommt, nur weil er der arroganten Frau gehört. So eine Szene gäbs im US-Kino nicht, die wissen, dass Tiere immer unter Schutz stehen und immer gerettet werden müssen. Ansonsten ist der Film ganz unterhaltsam, nicht umsonst war es ein Blockbuster in seiner Hiemat
Bewertung: 5 von 10 Punkten. 

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