Dienstag, 20. Juni 2023

Die Nadel


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Richard Marquard

Spion der Nazis...

Der Film "Die Nadel" aus dem Jahr 1981 enstand nach dem gleichnamigen Roman von Ken Follett. Die Spionagegeschichte aus dem 2. Weltkrieg wurde von Richard Marquart inszeniert, der später von George Lucas als Regisseur seines Projektes "Die Rückkehr der Jedi Ritter" erwählt wurde. Auch sein Film "Das Messer" mit Glen Close und Jeff Bridges in den Hauptrollen wurde sehr gelobt. Leider starb der Regisseur im Jahr 1987 im Alter von nur 49 Jahren an einem Herzinfarkt. In "Die Nadel" spielt Donald Sutherland nach "Der Adler ist gelandet" erneut einen Spion in den Diensten der Nazis.
Dieser Henry Faber ist ein kalter und emotionsloser deutscher Schläferagent, der den Spitznamen "die Nadel" trägt, weil er am liebsten mit einem Stilett tötet. Während seiner Spionagetätigkeit in England erhält er entscheidende Informationen über eine massive militärische Täuschungskampagne, mit der die Pläne der Alliierten für eine Invasion in der Normandie statt in Pas de Calais, wie vom deutschen Oberkommando erwartet, verschleiert werden sollen, ist aber nicht in der Lage, die Informationen weiterzugeben. Inspektor Goldman (Ian Bannen), der weiß, dass Fabers Entdeckungen den D-Day vereiteln könnten, verfolgt ihn, aber der Spion entkommt jedes Mal durch sein großes Geschick. Faber macht sich auf den Weg nach Schottland, um ein Rendezvous mit einem U-Boot zu arrangieren, doch ein heftiges Unwetter lässt ihn auf der Sturminsel festsitzen. Auf der Insel trifft er Lucy (Kate Nelligan), eine schöne junge Frau, ihren behinderten Ehemann David (Christopher Cazenove), ihren kleinen Sohn Joe und einen älteren, alkoholkranken Schäfer namens Tom, den einzigen anderen Menschen auf der Insel. Tom betreibt den Leuchtturm und das einzige Zwei-Wege-Radio der Insel.
Zwischen Faber und Lucy entwickelt sich über Nacht eine leidenschaftliche Romanze, weil sie sich von ihrem Mann entfremdet hat, der nach einem Autounfall in den Flitterwochen an den Rollstuhl gefesselt, verbittert und beinlos ist. David wird Faber gegenüber misstrauisch, als er entdeckt, dass er einen Filmkanister bei sich trägt...




Diese Entdeckung ist der Aufktakt für weiteres brutales Handeln und für eine Psychokrieg zwischen dem Feind und der Frau, die ihn hätte lieben können. Der Spannngsaufbau ist etwas langsam, aber dadurch erhalten die Charaktere der Geschichte auch mehr Profil und man kann über ihr Innenleben etwas spekulieren. Donald Sutherland und Kate Nelligan überzeugen durch eine gute Darstellerleistung.





Bewertung. 7 von 10 Punkten. 
 

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