Donnerstag, 29. Juni 2023

Vanilla Sky


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Cameron Crowe

Der Mann mit der Maske...

2001 entstand mit "Vanilla Sky" ein Remake des gelobten spanischen Mysteryfilms "Abre los ojos" von Alejandro Amenabar. Regisseur des Remakes ist Cameron Crowe, der für seinen autobiographischen Musikfilm "Almost Famous" den Oscar für das beste Drehbuch entgegennehmen konnte. Für "Jerry Maguire" war er zweimal für den Oscar nominiert und auch für den Europäischen Filmpreis als "bester Nicht europäischer Film".
"Vanilla Sky" ist ein Film, der den Zuschauer geschickt manipuliert, denn die Bilder geraten in einer Welt ins Wanken, in der kontinuierlich von Sicherheit geträumt wird - doch diese Sicherheit hat man nicht. Man hängt an etwas, möchte es festhalten, doch es ist fraglich, ob dies überhaupt gelingt. Irgendwann verschwimmt die Realität mit einem Alptraum. Und man kann nie sicher sein, was tatsächlich Wirklichkeit ist.
Der Filmsong wurde für den Oscar nominiert. Mit 203 Millionen Dollar Einspielergebnis war der Film ein riesiger Kassenhit.
David Aames (Tom Cruise), der Inhaber eines großen Verlags, den er von seinem Vater geerbt hat, sitzt im Gefängnis. Mit einer Maskenprothese erzählt David dem Gerichtspsychologen Dr. Curtis McCabe (Kurt Russell) seine Lebensgeschichte.
In Rückblenden überlässt David die Aufgaben des Verlags den Vertrauten seines Vaters und lebt als Playboy in Manhattan. Auf einer Party wird er von seinem besten Freund Brian Shelby (Jason Lee) mit Sofia Serrano (Penelope Cruz) bekannt gemacht. David und Sofia verbringen die Nacht zusammen in Sofias Wohnung und verlieben sich ineinander, ohne zu wissen, dass Davids derzeitige Geliebte, Julie Gianni (Cameron Diaz), ihnen dorthin gefolgt ist. Als David geht, bietet Julie ihm eine Mitfahrgelegenheit an und offenbart bald ihre Eifersucht auf Sofia. Sie baut absichtlich einen Unfall, bei dem sie sich selbst tötet und David verunstaltet.
Die Ärzte können Davids Gesicht nicht durch plastische Chirurgie reparieren und raten ihm, eine Maskenprothese zu tragen, aber die psychischen und physischen Narben des Unfalls führen dazu, dass er sich zurückzieht und depressiv wird. Brian überredet David, mit ihm und Sofia in einen Club zu gehen. Sie lassen ihn auf der Straße vor dem Club zurück, nachdem er betrunken ist und sie beleidigt.
Am nächsten Tag kehrt Sofia zurück und entschuldigt sich bei David. Sie nimmt ihn mit nach Hause, die beiden gehen eine Beziehung ein, und er beginnt sich langsam zu erholen. Die Ärzte finden einen Weg, Davids Gesicht entgegen ihrer vorherigen Prognose zu reparieren. Später wird er von bizarren Erlebnissen geplagt, wie kurzen Rückblenden seiner Entstellung und einer Begegnung mit einem mysteriösen Mann in einer Bar (Noah Taylor), der ihm mitteilt, dass David allmächtig ist, was sich darin äußert, dass die gesamte Bar auf Davids Befehl hin verstummt. Eines Tages wacht David bei Sofia auf und findet sich im Bett mit Julie wieder, deren Gesicht auf den Fotos das von Sofia ersetzt hat. In seinem Schock erstickt er Julie. David wird verhaftet und eingesperrt, und seine Gesichtsverunstaltung wird auf mysteriöse Weise wiederhergestellt. Hat David tatsächlich einen Mord begangen oder läuft ein Komplott gegen ihn ?






Kritikerpapst Roger Ebert fand den Film sehr gut und sprach von einem durch und durch moralischen Film, der die Geschichte eines Mannes erzählt, der so ziemlich alles hat, der auch glaubt, alles haben zu können, dem die Mittel gegeben werden, alles zu haben, was er will und der es verliert...vielleicht deshalb, weil er ein Gewissen hat.
"Vanilla Sky" hat die richtige Dosis an Paranoia, doch er mündet am Ende in den Bereich der Science Fiction. Einige Szenen weisen bereits darauf hin - vor allem die Story von Benny, dem Hund, der einige Monate in einen See eingefroren war und wieder zum Leben erweckt werden konnte.







Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

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