Freitag, 15. September 2023

Geheimbund der Todeskralle


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Chang Cheh

Blutsbrüder...

Der 1980 gedrehte Kung Fu Film "Rebel Intruders" (deutscher Titel: Geheimbund der Todeskralle) zählt zwar nicht zu den ganz großen Filmen von Chang Cheh, aber der Shaw Brothers Regisseur ist dennoch ein Garant für Unterhaltung und Spannung und für seinen straffen Inszenierungsstil.
Chang Cheh unterteilt sein Gespann, wie so oft, in 2 Gruppen..., Lo Mang, Chiang Sheng und Kuo Chui sind hier die Guten:  3 Flüchtlinge, die sich zusammenraufen und Blutsbrüder werden. Auf Seiten der Bösen stehen Lu Feng und Sun Chien und die Fronten sind alsbald geklärt. Auf tiefgängige Charakterisierungen dieser Figuren verzichtet Chang Cheh auch weitestgehend, was dennoch bestens funktioniert - seine Stars sind allesamt gute Typen mit einer hohen Individualität und die Helden in seinen Filmen sind immer echte sympathieträger.
China im 17. Jahrhundert. Die Ming-Dynastie ist im Untergang begriffen. Diese Schwäche nutzen böse Warlords und abtrünnige machthungrige Generäle um die Provinzen mit brutaler Gewalt an sich zu reißen. Zahlreiche Flüchtlinge aus dem Norden strömen in die befestigten Städte des Südens.
In einer dieser Städte im Süden erhebt sowohl General Lin als auch General Huang Anspruch auf die höchste Macht. Huang hat deshalb Chief Cheng (Wang Han Chen) in diese Stadt geschickt, er soll dort als Stadthalter installiert werden, die bislang von Chen Zu Guan (Lu Feng) und seinen örtlichen Bossen Pan Feng (Wong Lik), Chang Hsiao Hu (Yang Hsiung) und Teng Yun (Sun Chien) mit eiserner Hand und fieser Willkür regiert wird.
Die drei Flüchtlinge, die in dieser Situation zu Helden werden sind Wong Shu (Philip Kwok), der von einer Kurtisane
(Choh Seung-wan) als Türsteher im Freudenhaus engagiert wird. Dadurch entgeht er seinen Verfolgern vorerst. Auch Yu Han (Chiang Sheng) und Jin Cheng (Lo Mang) sind hervorragende Kung Fu Fighter. Die Geschichte will es, dass sich die drei in einem Spielcasino erstmals begegnen. Nach einer Schlägerei geht das Trio etwas trinken und dort in der Kneipe beschließen sie ihre Blutsbrüderschaft. Zum Glück kämpfen die drei nun zu Dritt, denn der Mord an Chief Cheng, den Chen Zu Guan in Auftrag gegeben hat, wird Wong Shu in die Schuhe geschoben. Natürlich gelingt den drei Buddys erneut die Flucht, aber nun regiert auf den Straßen der Stadt der ultimative Kung fu Kampf ums nackte Überleben...






Man muss den Shaw Brothers Drehbuchschreibern zugute halten, dass sie oft auf das ultimative Happyend verzichten. Denn die besten Helden sind die, die einen edlen Heldentod für die gute Sache und für ihren Blutsbruder im Kauf nehmen.
Die Storyline dieses Eastern ist einfach gestrickt und vorhersehbar..., wie aus dem Baukasten zusammengesetzt. Aber wie heißt es so schön: Für was der Fan besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt. Und die Stars sind natürlich absolute Könner ihres Fachs, die mit agilster Körperbeherrschung die vielen Kampfszenen zur Freude der Zuschauer begeisternd beschreiten. 






 Bewertung: 8 von 10 Punkten. 
 

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