Regie. Chang Cheh
Rebellion der Boxer...
Bei dem Epos "Der Aufstand von Peking" (internationale Titel:
Bloody Avengers, Spiritual Fists, Boxer Rebellion) handelt es sich um
ein sehr ambitioniertes Projekt aus den Produktionsstätten der Shaw
Brothers. Mit der Regie wurde Chang Cheh beauftragt. Der
Film thematsiert den sogenannte Boxeraufstand, bei dem annähernd 23.000
Chinesen christlichen Glaubens sowie zahlreiche Beschäftigte
ausländischer Botschaften umkamen, für Aufsehen und Entrüstung. Die
Männer, die sich um die Jahrhundertwende gegen die Fremdherrschaft der
Europäer in China wehrten, nannten sich "Vereinigte Faustkämpfer" und
ihr Aufstand ging später unter der Bezeichnung "Boxeraufstand" in die
Geschichte ein. Im Film von Chang Cheh sind die japanischen und
deutschen Streitkräfte als ausländische Eindringlinge gemeint. Die
Rebellen werden natürlich als Helden gezeigt. Natürlich lag den Machern
eher weniger an der geschichtlichen Authentizität aber bei Requisiten,
Kostümen, Bauten und Settings wurden keine Mühe gescheut, um den Film
aufwendig und effektiv in Szene zu setzen.
Peking im Jahr 1900: Am Hof der Kaiserwitwe (Li Li-hua) herrscht
große Aufregung. Mehrere ausländische Nationen sind bereit für den
Einmarsch in China. Gleichzeitig formiert sich aber auch dieser
Boxeraufstand der patriotischen Kämpfer, die von Li Jung-ching (Johnny
Wang Lung Wei) angeführt werden. Der charismatische Führer gibt an, dass
er durch sein Training unverwundbar geworden ist und alle die ihm
folgen können mit den gleichen Stärken ausgestattet werden. Zunächst ist
man auch am Kaiserhof entzückt von dieser Vorstellung, dass die
Rebellen die Invasion der Ausländer niederschlagen könnte. Die drei
Kämpfer Shuai Fang-Yun (Chi Kuan-Chun), Chen Chang (John Liang Chia Jen)
und Tsang Hin-Hon (Alexander Fu Feng) merken jedoch, dass dieser Führer
die Leute manipuliert und durch seine Überzeugungskraft viele junge
Männer einfach in den Tod schickt. Die Invasoren haben moderne Waffen
wie Maschinengewehre, Pistolen oder Kanonen. Während die drei Kämpfer Li
stoppen wollen, marschiert aber bereits der blutrünstige deutsche
Kommandant Von Waldersee (Richard Harrison) mit seinen Truppen in Peking
ein. Der hatte vor Jahren eine Liason mit der schönen Master Cai (Chin
Hu), die aber inzwischen mit den Rebellen gemeinsame Sache macht....
In einer Nebenrolle ist auch Jenny Tseng zu sehen, die zu dieser Zeit die Ehefrau von Alexander Fu Sheng war. Trotz der Schauwerte kann der Big Budget Historienfilm mit viel Action nicht ganz überzeugen, denn es fehlt vor allem an guten Drehbuchideen bzw. einer guten Geschichte, die in diesen historischen Ereignissen integriert ist. An dem Charisma der Darsteller liegt es nicht, denn die machen ihre Sache wie immer sehr gut und können trotz des übertriebenen Heldenmuts und dem über alles stehenden Draufgängertums sofort überzeugen und bieten sich immer perfekt als Identifikationsfiguren an. Das Gut und Böse Schema überzeugt meistens bei den Shaw Filmen, genauso wie bei einem guten Western.
In einer Nebenrolle ist auch Jenny Tseng zu sehen, die zu dieser Zeit die Ehefrau von Alexander Fu Sheng war. Trotz der Schauwerte kann der Big Budget Historienfilm mit viel Action nicht ganz überzeugen, denn es fehlt vor allem an guten Drehbuchideen bzw. einer guten Geschichte, die in diesen historischen Ereignissen integriert ist. An dem Charisma der Darsteller liegt es nicht, denn die machen ihre Sache wie immer sehr gut und können trotz des übertriebenen Heldenmuts und dem über alles stehenden Draufgängertums sofort überzeugen und bieten sich immer perfekt als Identifikationsfiguren an. Das Gut und Böse Schema überzeugt meistens bei den Shaw Filmen, genauso wie bei einem guten Western.
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