Samstag, 14. Oktober 2023

Die Bruderschaft der gelben Höllenhunde


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: Chu Yuan
 
Der König der Diebe...
 
Chu Yuans Filme haben einen einzigartigen und speziellen Style im Kosmos der Shaw Brothers Production. Er hebt sich auch deutlich von Chang Cheh ab, dessen Filme deutlich den Einfluß der Spaghetti Western und der japanischen Samuraifilme aufwiesen. Seine Filme waren voll von Helden, die für die gute Sache starben und im Kampf ihre Erfüllung fanden. Chu Yuan dagegen hatte sichtlich ein Faible für Märchen und viel Phantasie. Sie sind auch darin zu erkennen, dass das Drehbuch voll von surrealen und absurden Einfällen nur so strotzte.
Im Jahr 1977 drehte er "Die Bruderschaft der gelben Höllenhunde" (internationaler Titel: Clans of Intrique), der ebenfalls durch seine verwirrende Storyline und einer überzogenen Fülle an Personen aufweist. Freunde des KUng Fu mussten sich aber keineswegs Sorgen machen, dass die Kampfszenen zu kurz kommen.
Der englische Titel "Clans of intrique" ist übrigens um einiges treffender, denn Intrigen sind eines der grundgelegenen Themen des Films.
Es wird die Geschichte des berühmten Schwertkämpfers Chu Liu Hsiang erzählt, welchem eine Reihe von Morden an Meistern der Kampfkunst zur Last gelegt wird. Hauptdarsteller Ti Lung ein Garant für Charisma und Präsenz.
Aus dem "Tempel des heiligen Wassers" soll dieser edle Kämpfer eben dieses wertvolle Wasser gestohlen und damit drei geachtete Meister vergiftet haben. Als er die Morde abstreitet, erhält er eine Frist von einem Monat, um den wirklichen Killer zu überführen. Anderenfalls wird er hingerichtet.
Der Zuschauer darf in diese chinesische Martial World eintauchen, in eine Welt, in der die Clans einen ewigen Kampf um die absolute Macht ausfechten.
In der Region um den Berg Nan werden diese besagten Meister brutal getötet: Der Wüsten-König Zha Muhe, der Chef der ZhuSha-Bande sowie der Anführer der Sternenkrieger, Master Zou!
Ihre Leichen sind durch dieses Zauberwasser aus dem "Palast des heiligen Wassers" aufgequollen.
Die Herrin im "Palast des heiligen Wassers ist die Prinzessin Yin Chi (Betty Pei Ti), in lesbischer Liebe zu der Prinzessin Kung Yan Nen (Nora Miao) entbrannt. Durch einen Brief erhärtet sich der Verdacht auf Chu Liu Hsiang, der mit seinen drei Schwestern auf einem luxuriösen Hausboot wohnt und gerade Besuch von dem Shaolin Mönch Wu Hu (Yue Hua) und Nan Gong Lin (Tien Ching) hat. Die Herrscherin hat ihm für die Aufklärung der Morde und damit für den Beweis seiner Unschuld einen Monat Zeit gegeben
Chu hat wenig in der Hand. Bei seinen Ermittlungen begegnet er einer der Angehörigen eines der Ermordeten, Black Pearl (Li Ching). Der Auftrags-Killer Yi Tien Hung (Ling Yun) trachtet Chu nach dem Leben- Eine Spur führt in ein Spielcasino. Der Betreiber (Ku Feng) zeigt ihm das Gemälde einer jungen Frau, einer der drei Ermordeten warl dieser Frau total verfallen. Könnten auch die anderen Ermordeten diese Frau auf dem Bild gekannt haben ?



Diese Frau wird von Nancy Yen Nan-See gespielt. Erst durch ihr Auftauchen wird die ganze Story etwas schlüssiger, doch Chu Yuan hat noch einen weiteren seltsamen Schlußplot zu bieten. Manko seiner Filme sind tatsächlich die viel zu hohe Anzahl von Mitwirkenden, die alles etwas unübersichtlicher machen als gewünscht.



Bewertung: 6,5 von 10 Punkten

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