Regie: Wolfgang Reitherman
Mowgli...
Der
Zeichentrickfilm "Das Dschungelbuch" von Wolfgang Reitherman aus dem
Jahr 1968 lockte insgesamt 27 Millionen Zuschauer in die deutschen
Kinos, was bis heute ein einmaliger Rekord ist. Platz 2 belegt James
Cameron mit 18 Millionen Zuschauer, es folgen "Die Brücke am Kwai" (14
Millionen Zuschauer), "Ben Hur" (13,5 Millionen Zuschauer), "Doktor
Schiwago" (13,5 Millionen) und "Spiel mir das Lied vom Tod" (13
Millionen). "König der Löwen" hat mit 11 Millionen Zuschauer das
zweitbeste Ergebnis unter den Zeichentrickfilmklassikern. Es folgen
"Bernard und Bianca, die Mäusepolizei" (annähernd 10 Millionen
Zuschauer) "Aristocats" (9,6 Millionen), "Findet Nemo" (8,8 Millionen)
und "Ice Age 2" (8,7 Millionen), die alle unter den größten Kinoerfolgen
der BRD zu finden sind. "Das
Dschungelbuch" wurde 1978, 1984 und 1990 in Nordamerika sowie in den
1970er- und 1980er-Jahren auch in Europa erneut in die Kinos gebracht. Als
Teil des 100-jährigen Jubiläums von Disney wurde der Film am 15.
September 2023 für eine Woche in den Kinos in ganz Großbritannien erneut
veröffentlicht.Inflationsbereinigt
entspricht der Umsatz ca. 700 Millionen Dollar, was ihn nach wie vor
als einer der umsatzstärksten Filme in den USA und Kanada macht. Er war
der neunerfolgreichste Film des Jahres 1967. Der Film basiert lose auf
die "Mowgli" Geschichten von Rudyard Kiplings 1984 erschienenem
gleichnamigen Buch.
In
den Dschungeln Indiens entdeckt Bagheera, der schwarze Panther, einen
verwaisten Jungen und bringt ihn zu einem Rudel Wölfe, die ihn Mowgli
nennen. Zehn
Jahre später erfährt das Rudel, dass der mörderische bengalische Tiger
Shir Khan in ihren Teil des Dschungels zurückgekehrt ist. Da
sie wissen, dass er Menschen hasst und vor nichts Halt macht, um Mowgli
zu töten, beschließen die Wölfe, dass dieser wieder zu den Menschen
zurück gehen muss. Bagheera
willigt ein, Mowgli in ein nahegelegenes "Menschendorf“ zu begleiten,
obwohl Mowgli zögert, das einzige Zuhause zu verlassen, das er je
gekannt hat, da er den Tiger nicht fürchtet und glaubt, dass er gegen
ihn bestehen kann (ganz zu schweigen davon, dass er noch nie andere
seiner Art getroffen hat, sodass ihm jeder im Menschendorf wie ein
Fremder vorkommt).
Bagheera und Mowgli ruhen sich auf einem Baum aus, wo Kaa, die Python,
versucht, Mowgli zu verschlingen, aber von Bagheera aufgehalten wird. Am nächsten Morgen begegnet Mowgli Oberst Hathi und seiner Elefantenherde. Nach einem Streit, bei dem Mogli sich weigert, ins Menschendorf zu gehen, wird er von Bagheera verlassen. Ganz
allein trifft Mogli Balu, einen entspannten und sorglosen Bären und
freundet sich mit ihm an. Er verspricht Mogli, bei ihm im Dschungel
bleiben zu können. Mogli wird aber bald von Affen entführt, die ihn zu ihrem Anführer, König Louie, dem Orang-Utan, bringen. Louie
versucht, Mogli zu überreden, ihm die Lebensweise der Menschen
beizubringen, bis Balu und Bagheera eintreffen und ihn retten, wobei sie
Louies Tempel zerstören. Während
Mogli in dieser Nacht schläft, versucht Bagheera, Balu davon zu
überzeugen, dass Mogli ins Menschendorf gebracht werden muss. Balu bleibt skeptisch, bis Bagheera ihn daran erinnert, dass Shir Khan versuchen wird, Mogli zu töten....
Während Tarzan bei Affen aufwuchs, lebt Mowgli schon als Säugling bei Wölfen. Obwohl "Das Dschungelbuch" in den USA nie diesen Kult erfahren hat wie bei uns in Deutschland, muss er zu den schönsten und besten Arbeiten der Disney Studios gezählt werden. Entstanden ist ein einfacher, entzückender und geradliniger Spass und auch einer Handvoll von musikalischen Evergreens, was besonders für den Oscarnominierten Song "The Bare Necessities" von Terry Gilkyson. Es ist auch letzte abendfüllende Zeichentrickfilm, der zu Lebzeiten Walt Disneys hergestellt wurde und ein Triumph des Geschichtenerzählers Disney.
Bewertung: 9 von 10 Punkten.
Während Tarzan bei Affen aufwuchs, lebt Mowgli schon als Säugling bei Wölfen. Obwohl "Das Dschungelbuch" in den USA nie diesen Kult erfahren hat wie bei uns in Deutschland, muss er zu den schönsten und besten Arbeiten der Disney Studios gezählt werden. Entstanden ist ein einfacher, entzückender und geradliniger Spass und auch einer Handvoll von musikalischen Evergreens, was besonders für den Oscarnominierten Song "The Bare Necessities" von Terry Gilkyson. Es ist auch letzte abendfüllende Zeichentrickfilm, der zu Lebzeiten Walt Disneys hergestellt wurde und ein Triumph des Geschichtenerzählers Disney.
Bewertung: 9 von 10 Punkten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen