Regie: Stuart Milar
Der Trunkenbold und die Predigerin...
Aus dem kleinen Reuben wurde später der berühmt berüchtigte US-Marshall Rooster Cogburn (John Wayne) - ein Büffeljäger und ausserdem ein Veteran des amerikanischen Bürgerkriegs, bei dem er sein Auge verlor.
Seine Leidenschaft gilt dem Alkohol, er hat wohl schon jahrelang keinen trockenen Tag mehr gesehen.
Ausserdem sagt man dem Rüpel nach, dass er der härteste Marshall im District wäre. Sein Arbeitsgebiet ist das Indianer-Territorium im heutigen Oklahoma, dort jagt er im Auftrag von Richter Isaac Parker (John McIntire) böse Verbrecher.
Die Zahl der dabei erschossenen Gesetzesbrecher gibt er inzwischen mit 64 Toten an - alle natürlich in Notwehr oder auf der Flucht erschossen.
Wegen seiner Zuneigung zum Alkohol wird er vorzeitig pensioniert und lebt seither im Ruhestand in Fort Smith, Arkansas, Tür an Tür mit einem chinesischen Textilien-Laden, zusammen mit dem Ladeneigentümer, seinem Freund Chen Lee (Tommy Lee) und der orange getigerten Katze Sterling Price.
Das er vom Richter doch wieder als Marshall eingesetzt wird, verdankt der sympathische Trunkenbold einer Horde von Banditen unter der Führung des Desperados Hawk (Richard Jordan). Mit dieser Bande reitet auch Cogburns ehemaliger Freund Breed (Anthony Zerbe).
Diese erbeuten eine Ladung Sprengstoff, töten dabei einige Soldaten und überfallen anschließend Fort Ruby, töten einige Reservatindianer und Reverend Goodnight (John Lormer), der dort den Indianern das Wort Gottes predigte.
Mit der gestohlenen Ladung Sprengstoff wollen sie einen Banküberfall erfolgreich ausführen.
Cogburn soll den Banditen nach den guten alten brutalen Methoden das Handwerk legen, unfreiwillig kommt er dabei an zwei Helfer, zum einen die bibelfeste Eula Goodnight (Katherine Hepburn), Tochter des getöteten Reverends und den Indianerjungen Wolf (Richard Romancito ), der ebenfalls seinen Vater als Opfer zu beklagen hat. Gemeinsam kämpft das ungleiche Trio gegen die Übermacht der Banditen..
Statt eines kleinen Mädchens und einem Texas Ranger kämpfen dieses Mal also die Hepburn, die eine Betschwester mimt und ein mutiger Indianerjunge an der Seite des kauzigen Marshalls.
Dabei kann Katharine Hepburn ihre Rolle in "African Queen" wieder etwas aufleben lassen, ansonsten gibts gute Bilder und routinierte Westernunterhaltung, der Höhepunkt einer Flußfahrt per Floß ist eine gute Ladung Nitroglyzerin.
Harry Stradling jr. an der Kamera gelingen darüberhinaus imposante Bilder aus der Naturlandschaft von Oregon.
Bewertung: 7 von 10 Punkten








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