Mittwoch, 26. Dezember 2012

The Amazing Spider Man



Regie: Marc Webb

Spinne vs. Reptil...

Die Spider Man Trilogie von Sam Raimi gehört mit zu den finaziell erfolgreichsten Filmen aller Zeiten, am lukrativsten war der dritte Teil, der in der Liste der erfolgreichsten Movies Platz 26 einnimmt, aber auch das Einspielergebnis von Spider Man 1 (Platz 34) und Teil 2 (Platz 40) war phänomenal. Trotzdem kam der schon angekündigte 4. Teil nie zustande, aber die Filmwelt sollte nicht ohne einen neuen Spinnenmann leben, so entstand "The amazing Spider Man" unter der Regie von Marc Webb (500 Days of Summer), der mit einem Boxoffice Ergebis von 752,2 Millionen zwar etwas schlechter als die Raimi Filme abschneidet - aber sich mit Platz 46 in dieser Best of Liste durchaus prächtiger Beliebtheit erfreut.
Und tatsächlich ist "The Amazing Spider Man" in seinem Genre weit über dem Durchschnitt, denn mit Andrew Garfield ist ein sehr guter und glaubwürdiger Peter Parker gefunden worden.
Besonders gut gelungen ist das Duell zwischen Spinne und Reptil, das Hauptmotiv des Films.
Dieser Peter Parker wird als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen, die dann kurze Zeit später bei einem Flugzeugunglück umkommen. Aufwachsen wird der Junge bei seinem Onkel Ben (Martin Sheen) und Tante May (Sally Field).
Papa war ein berühmter Wissenschaftler, der sich artübergreifender Genetik beschäftigte und wohl kurz vor dem Durchbruch seiner bahnbrechenden Arbeit stand. Auch Peter ist hochbegabt (nicht nur geistig, sondern auch auf dem Skateboard), aber ein Aussenseiter in seiner Klasse.
Vor allem von Sportskanone Flash Thompson (Chris Zylda) wird er gemobbt und sogar verprügelt. Doch der Junge kann was einstecken. Verguckt hat er sich in die hübsche Mitschülerin Gwen Stacy (Emma Stone), deren Papa (Denis Leary) bei der Polizei arbeitet.
Peter findet jedenfalls eine mysteriöse Aktentasche, die dem Vater gehörte und damit beginnt eine Recherche, die ihn zu Oscorp ins Labor von Dr. Curt Connors (Rhys Ifans), dem Partner seines Vaters führt.
Peter Neugier wird bestraft, denn er wird dort in einem Labor von einer genetisch modifizierten Spinne gebissen, die ihn verändert, stark macht und mit den Eigenschaften einer Spinne ausgestattet.
Das wär alles nicht so schlimm, aber auch Dr. Connors mutiert nach einem Selbstversuch mit einem Mittel...


"The Amazing Spider Man" hat eine Laufzeit von 136 Minuten, aber wird niemals langweilig - selbst der Höhepunkt mit vielen Effekten ist sehr gut und atemberaubend für die große Leinwand inszeniert.
Als Popcornkino ist der Film äusserst unterhalsam und genau das richtige mal ganz abzuschalten und sich in die Welt der Marvel Comics zu begeben. Super gemacht ist auch die Echse, die in New York City ihr Unwesen treibt und einen teuflischen Plan schmiedet.

Wertung: 7,5 von 10 Punkten.

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