Sonntag, 9. Dezember 2012
Man lebt nur zweimal
Regie: Lewis Gilbert
Sayonara, James Bond...
Das ist der Bond, der vornehmlich in Japan spielt und eine ganze Menge Bond Girls zu bieten hat: Die Rede ist von "Man lebt nur zweimal", der fünfte Bond mit Sean Connery und gleichzeitig mit einem der besten Bondsongs ausgestattet. Unvergessen bleibt nicht nur das herrliche Intro von Nancy Sinatras "You only live twice", das ja später auch in Robbie Williams "MIllenium" effektiv zu Einsatz kam.
Es geht auch wie immer gleich zur Sache. Auch im Orbit lebt es sich gefärhlich, vor allem seit ein unbekanntes Raumfahrzeug ein bemanntes Raumschiff der USA entführt hat. Es herrscht natürlich gleich "Kalter Krieg" Stimmung, denn als übliche Verdächtige gibts ja nur die Sowjetunion. Die streitet alles ab, der britische Geheimdienst glaubt auch nicht daran, denn es gibt Anhaltspunkte, dass die Raumsonde in Japan gelandet sein muss. Damit wäre eine japanische Beteiligung möglich, aber alle Spuren haben sich verloren.
Grund genug James Bond (Sean Connery) damit zu beauftragen, der aber zuerst mal für seine Feinde als tot gelten muss, daher täuscht M (Bernard Lee) das Ableben des Superagenten vor. Dieser hat somit freie Hand und kann als Geschäftsmann wieder einmal die Welt retten. Vorher trifft er auf die hübschen Asia Girls Aki (Akiko Wakabayashi), Ling (Tsai Ching), Kissi Suzuki (Mie Hama) und auf die böse deutsche Helga Brandt (Karin Dor). Alle vier sind natürlich von James extrem fasziniert und himmeln ihn an. Letztere gehört aber zu den Bösen und muss nun mal das tun, was ihr Arbeitgeber Mr. Osato (Teru Shimada) und Ernst Stavro Blofeld (Donald Pleasance) verlangen , daher wird sie ihn zwar vorher küssen, aber ansonsten alles versuchen, um Bond zu elimnieren.
Ein Glück, dass auch Japans Geheimdienstchef Tanaka (Tesuro Tamba) zu den Guten gehört. Bevor es in den Kampf geht, entspannt sich Bond mit seinem neuen Freund noch einmal ausgiebig bei dessen Geishas...
Lewis Gilbert ist der Regisseur dieses 1967 entstandenen Bond-Abenteuers, der ebenfalls wie seine Vorgänger ein großer Kassenhit wurde. In Erinnerung bleiben die Ninjas und auch der Luftfight, den Bond mit "Little Nellie", einem schwer bewaffneten Traghubschrauber, bestreitet.
Auch wenn "Du lebst nur zweimal" kein Top 5 Bond Film ist, mag ich den Film dennoch sehr gerne. Er zeigt die üblichen Bond Gewohnheiten und würzt diese mit ein bisschen Fernostoptik.
Der oberste Bösewicht wird zwar erst sehr spät gezeigt, aber trotzdem ist Donald Pleasance einer der unvergessenen Bond-Widersacher, der ja in mehreren Bondmovies dem Superagenten ans Leder will.
Blofelds Markenzeichen sind eine weiße Perserkatze und sein goldener Ring mit dem Oktopus.
Bewertung: 8 von 10 Punkten.
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