Samstag, 22. Dezember 2012

The Grey




Regie: Joe Carnahan

Der Stärkere überlebt...

John Ralph Ottway (Liam Neeson) ist Jäger und tötet in Alaska Wölfe, die für ein Ölbohrteam zur Gefahr werden könnten. An seinem letzten Arbeitstag schreibt er einen Brief an seine Frau Ana (Anne Openshaw) und erzählt ihr von seiner Absicht Selbstmord zu verüben. Dies will er auch in die Tat umsezten und hält sich den Lauf seines Gewehrs schon in den Mund, als er durch das Heulen eines Wolfes in der Ferne von dieser Absicht abgelenkt wird und nicht abdrückt.
Am anderen Morgen geht das Flugzeug, um die gesamte Crew wieder in die Zivilisation zu bringen. Männer wie John Diaz (Frank Grillo), Talget (Dermot Mulroney), Pete Hendrick (Dallas Roberts), Todd Flannery (Joe Anderson), Burke (Nonzo Anozie) Lewenden (James Badge Dale), Cimoskie (Jacob Blair) und Hernandez (Ben Bray) freuen sich auf den Heimflug. Während des Flugs hat Ottway eine Vision seiner Frau, die ihm sagt, dass er keine Angst haben soll. Wie in einem Traum erlebt er, dass während des starken Schneesturms die Maschine abstürzt. Er wacht wieder auf in einer eisigen Wildnis, viele sind tot. Die wenigen Überlebenden richten sich zunächst im Flugzeugwrack ein. Doch in der ersten Nacht wird der Mann, der Wache gehalten halt, von Wölfen getötet.
Es beginnt ein grausamer Kampf zwischen Mensch und Tier...

Regisseur Joe Carnahan wandelt auf den Spuren eines Sam Peckinpah. "The Grey" ist ein Abenteuerfilm nach dem Roman "Ghost Walker" von Ian MacKenzie Jeffers.
Insgesamt ist der Film etwas zwiespältig, weil die Wölfe als gnadenlose Jäger und Menschenfresser inszeniert, was die Geschichte etwas unglaubwürdig macht. Nichtsdestotrotz sind einige Sequenzen gut gelungen und der Überlebenskampf der Männer bleibt bis zum Ende interessant.
Behaupten kann sich nur der Stärkste, so das Credo des Films, daher ist auch der letzte Zweikampf von Alphamann und Alphamännchen unausweichlich.
Der Film lässt keinen Zweifel zu, dass es nur Verlierer im ewigen Kampf gibt.
Gut gelungen sind die Aufnahmen einer kargen und eisigen Wildnis, die nicht für den Menschen geschaffen zu sein scheint.
Im Laufe der Jagd dezimiert sich die Gruppe, die Wölfe lassen keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Revier ist.

Wertung: 7,5 von 10 Punkten.

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