Montag, 10. Dezember 2012

Ong Bak



Regie: Prachya Pinkaew

Auf der Suche nach dem verlorenen Buddha-Kopf

Ban Nong Pradu, ein ländliches Dorf im Nordosten Thailands: Die Dorfbevölkerung erfreut sich an einem Baumklettern-Wettbewerb - ein Vergnügen mit möglicherweise etlichen Knochenbrüchen, vor allem für die, die immer wieder hoch oben aus dem Rennen geworfen werden. Siegreich ist der beste Athlet im Dorf, er heisst Ting (Tony Jaa) und wurde auch in Muay Thai, der ältesten Kampfsportart der Welt, ausgebildet. Allerdings hat er da ein Gelübde abgelegt diese enormen Kampffähigkeiten niemals zur persönlichen Bereicherung zu benutzen. Der wertvollste Besitz des Ortes ist eine alte Buddha-Statue namens Ong-Bak. Zu dieser Zeit hält sich auch Don (Wannakit Siriput) im Ort auf, der für seinen Chef, den Gangster und Kunstsammler Komtuan (Suchao Pongwilai) wertvolle Religuien aufkaufen soll. Doch der Dorfälteste lehnt ab. In der Nacht trennt der skrupellose Don kurzerhand den Kopf der Statue ab und verschwindet nach Bangkok.
Somit wird großes Unglück aufs Dorf fallen - wenn nicht schnellstens der verlore Kopf wieder zurückgebracht wird.
So macht sich der junge Ting nach Bangkok auf, einzige Kontaktadresse ist der vor Jahren schon in die Stadt gezogene Humlae (Petchtai Wongkamlao), der sich jetzt George nennt und ein Kleinganove geworden ist. Gemeinsam mit seiner Partnerin Muay Lek (Pumwaree Yodkamol) finanziert er sein Leben durch Betrügereien. Seine Vergangenheit als Sohn des Dorfvorstehers ist ihm eher peinlich, er schämt sich für seine bäuerliche Herkunft.
Das erste Treffen der Beiden endet damit, dass Humlae den naiven Ting ausraubt, um mit dessen Geld auf äußerst brutale illegale Faustkämpfe zu wetten. Ting folgt ihm in die Kampfarena - und das ist gleichzeitig der Auftakt vieler Faustkämpfe, die Ting zu bestehen hat. Ausserdem sind die Gangster auch nicht gerade zimperlich..

"Ong Bak" ist ein 2003 in Thaland entstandener Kampfsportfilm, der interational ein guter Erfolg wurde. Regie führte der Prachya Pinkaew.
Die Story ist natürlich den furiosen und sehr effektvoll inszenierten Action- und Kampfszenen untergeordnet. Doch Tony Jaa ist ein Sympathieträger, mit dem man gerne mitfiebert und der diesen sehr gelungenen Martial-Arts Film mühelos im Alleingang tragen kann.
Erfrischend unterhaltsam und munter vergehen die 100 Minuten Filmlaufzeit wie im Flug.


Bewertung: 7 von 10 Punkten.

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