Sonntag, 9. Dezember 2012
Bruc
Regie: Daniel Benmayor
Die Jagd auf den Trommler...
"Bruc - Napoleons blutigste Niederlage" ist spannende, historische Abenteuerkost, die zum Schluß in eine Menschenjagd ala "Rambo" ausartet. Regie führte Daniel Benmayor.
Der Trommler Bruc (Juan Jose Balesta) ist ein junger Köhlersohn und Teil einer Guerillagruppe, die sich den Soldaten Napoleons entgegenstellt und überraschenderweise einen Sieg in den Bergen Kataloniens gegen die Übermacht erringen kann.
Sofort wird er in seiner Heimat zum Volkshelden und Napoleon schäumt vor Wut über seine erste wirkliche Niederlage.
Ein Exempel soll statuiert werden und der Feldherr befiehlt seinen Freund Maraval (Vincent Perez) die Jagd auf den Partisanen aufzunehmen, ihn zu töten und mit dessen Kopf zurückzukehren - eine Abschreckung an alle, die sich so gegen den größten Feldherrn seiner Zeit aufbegehren.
Maraval ist ein skrupelloser Elitekämpfer, der den Auftrag nur allzu gerne annimmt und sich einen Suchtrupp mit seinen besten Männern (u.a. Santi Millan, Nicolas Giraud, Moussa Maskri, Jerome le Benner) zusammenstellt.
Sehr schnell findet er mit brutaler Gewalt heraus, wo sich Bruc aufhält und greift das Haus von Brucs Eltern an, tötet diese und auch den kleineren Bruder. Bruc selbst muss fliehen, seine Verfolger nehmen derweil Brucs Freundin Gloria (Astrid Berges-Frisbey) als Geisel mit, damit der Flüchtige wegen diesen Druckmittel aufgibt....
Ein sehr spannender Abenteuerfilm ist "Bruc" in der ersten Stunde, leider kann er dann gegen Ende mit zuviel "Rambo" Manier nicht ganz auf diesem hohen Niveau abschliessen. Trotzdem ist der Film sehr unterhaltsam und die knapp 90 Minuten vergehen wie im Flug. In seinen besten Momenten hat er sogar eine epische Stärke. Eigentlich genau die richtige Mischung aus Geschichte und Action.
Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.
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