Regie: James Goldstone
Life is a rollercoaster, just gotta ride it...
Ein junger Mann (Timothy Bottoms) läuft auf dem Pier entlang, auf den ersten Blick wirkt er wie ein Angler. Aber der Mann beobachtet aufmerksam einen unweit gelegenen Vergnügungspark. Vor allem observiert er den Achterbahnbetrieb und lässt das Geschehen nicht aus seinen Augen.
Einen Tag später wird dieser Mann oben auf der Bahn einen Sprengsatz deponieren, der am Abend den Wagen des Fahrgeschäftes bei voller Fahrt engleissen lassen soll.
Am Abend hält sich der Attentäter unauffällig in der Nähe der Achterbahn auf, das Unglück nimmt seinen Lauf.
Er zündet mittels einer fern gezündeten Bombe den vollbesetzten Zug während der Fahrt in einer Kurve, die Wagen entgleisen bringt, es gibt mehrere Tote.
Anfangs sieht alles aus wie ein Unglück und damit tritt der ironische und sarkastische Sicherheitsinspektor Harry Calder (George Segal) ins Geschehen.
Dieser sympathisch wie knurrige Mann kann gar nicht glauben, dass es sich um einen Unfall handelt, da er die betroffene Achterbahn erst Wochen vorher eingehend gewartet hatte.
Bei seinen Nachforschungen entdeckt er, dass auch andere Vergnüngungsparks in der letzten Zeit Unfälle hatten.
Tatsächlich fordert der intelligente Unbekannte bald eine Million Dollar, ansonsten will er noch weitere Achterbahnen hochjagen.
Damit wird es Zeit das FBI einzuschalten, mit dem arroganten Special Agent Hoyt (Richard Widmark) ist ein fähiger Mann am Wirbeln.
Doch da der Attentäter einen Narren an Calder gefressen hat, bleibt den FBI Ermittlern nichts anderes übrig als den Sicherheitsinspektor als Hauptperson einzubauen. Dieser soll den Koffer mit dem Lösegeld in einem Vergnügungspark in Richmond übergeben. Das FBI dicht und unsichtbar mit im Geschehen. Spätestens hier wird klar mit was für einem gerissenen Saboteur man es zu tun hat...
James Goldstones "Achterbahn" entstand 1977, fast schon am Ende der Katastrophenfilm-Welle und der Film liess noch einmal die Kassen gut klingeln.
"Achterbahn" wurde in der damals innovativen Sensurround-Technik gedreht und kombiniert die Genres Katastrophenfilm und Thriller.
Sehr gut gezeichnet sind die drei Hauptfiguren des Films, vor allem die "Beziehung" zwischen Calder und dem psychopathischen Erpresser ist als Duell sehr gut gelungen.
Tatsächlich sind die Achterbahnaufnahmen nicht nur aufregend, sondern auch herausragend gefilmt. Der Film kann sich voll auf die Kraft seiner Bilder verlassen. Dramaturgisch geschickt ist auch die Sequenz der Geldübergabe, sie ist sozusagen ein Art Warm up zum Showdown, der natürlich logischerweise in und um die Achterbahn stattfindet.
Musikalisch heizen die Sparks ein, die ihre Songs kurz vor der Jungfernfahrt der Achterbahn auf der Bühne aufführen.
Bewertung: 8 von 10 Punkten.



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