Samstag, 8. Dezember 2012

Machete



 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Robert Rodriguez

Machete gegen vier böse Männer...

Machete Cortez (Danny Trejo) war nicht immer ein heruntergekommener Vagabund ohne Heimat und ohne Arbeit. Doch der mexikanische Ex-Bundespolizist, der ohne Geld durch die Straßen der Grenzstadt wandert, ist traumatisiert, seit der Drogenboss Rogelio Torrez (Steven Seagal) seine Familie ausgelöscht hat.
Von Jackson (Don Johnson), Chef einer militanten Bürgerwehr macht derweil Jagd auf illegale Einwanderer, sein Motto "Lieber tot als lebendig", auch der korrupte Senator John McLaughlin (Robert de Niro) ist manchmal bei der Menschenjagd mit dabei. Ansonsten kümmert er sich um seine Wiederwahl und vertritt in Texas eine harte Einwanderungspolitik gegen die illegale Einwandererschwemme.
Machete vermutet, dass die Tortilla-Verkäuferin Luz (Michelle Rodriquez) in Wirklichkeit die Revolutionärin "She" ist.
Beobachtet wird er auch von der hübschen Agentin Sartana (Jessica Alba) von der US-Einwandererbehörde.
Als Machete von einem reichen Michael Booth (Jeff Fahey) auf der Straße angesprochen wird, ahnt er noch nicht, welchen Job er für den Fremden erledigen soll.
Für einen Geldkoffer mit 150.000 Dollar soll er ein Attentat auf McLaughlin verüben. Es ist eines dieser Angebote, die er nicht abschlagen kann. So geht er erstmal darauf ein und tatsächlich macht er sich mit Knarre und Machete auf den Weg zur Kundgebung des Politikers.
Er bemerkt sehr schnell, dass Booth ihn reingelegt hat, denn es wird auch auf ihn gezielt...




Robert Rodriguez mit einem weiteren Mexico-Thriller, der auf dem Fake-Trailer aus dem Grindhouse-Film "Planet Terror" basiert.
"Machete" ist Klischee pur mit Gewalt und Sex und somit ein auf den Punkt gebrachtes Exploitationkino, selbst der schiessende Pfarrer, die Nonne mit der Knarre und die Krankenschwestern mit schwerem Geschütz sind dabei.
Sämtliche Charaktere sind irre überzogen, hier hat die Realität null Chance. Die Grenzstadt wirkt wie ein weiterer durchgeknallter Planet Terror oder wie ein aus dem Italo Western entsprungenes mexikanisches Kaff mit reichlich Psychopathen.
Eine witzige Hommage, die Robert Rodriguez da inszeniert hat...



Bewertung: 7 von 10 Punkten.

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