Mittwoch, 5. Dezember 2012

11:14


























Regie: Greg Marcks

Schicksale kommen zusammen...

 "Blind gekauft" aufgrund der hier überwiegend positiven Kritikern. Jetzt, nachdem ich das Spektakel gesehen habe, bin ich doch etwas ernüchtert und enttäuscht.
Ich mag ja diese Filme, die erst beim Schluss diese Vielzahl von Episoden zu einem runden Ganzen werden lassen. 11:14 ist aber nicht so rund, denn es fehlt der Geschichte an einigen entscheidenden Punkten a) die Magie b) und b) Die Logik.
Gut, das ist jetzt ein Jungregiesseur mit einigen guten Ideen, der filmische Vorbilder hat und aus diesem Pott weitere Variationen aus dem Hut zaubert.
Problematisch daran ist, dass man erst mal hinnehmen muss, dass alle Protagonisten in irrwitzige Situationen geraten, was noch durchgeht...aber in diesen Situationen verhalten sich ausnahmnslos alle saublöd, damit es noch etwas irrwitziger wird. Das wirkt dann nicht mehr echt, sondern bestenfalls konstruiert, um eine aufregende Dramaturgie zu forcieren. Dadurch kommt dann auch keine richtige Faszination für die Geschichte auf, man sieht sich den Film an, findet den Schlussplot nur ganz nett und hat einen Film mehr gekauft, den man sich vielleicht lieber erst mal ausgeliehen hätte.


Bewertung: 4 von 10 Punkten.

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